{"id":3251,"date":"2025-03-20T07:00:00","date_gmt":"2025-03-20T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/?p=3251"},"modified":"2025-04-14T13:42:25","modified_gmt":"2025-04-14T13:42:25","slug":"burgruine-bei-alt-signau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/burgruine-bei-alt-signau\/","title":{"rendered":"Ruines de ch\u00e2teau \u00e0 Alt Signau"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Ruine der Burg Alt Signau liegt an eindr\u00fccklicher Lage auf einem steilen, bewaldeten H\u00fcgel oberhalb des Weilers Steinen am Eingang zum Oberen Emmental. Ihre Reste zeigen wirkungsvoll auf, wie wehrhaft und imposant dieser Bau urspr\u00fcnglich gewesen sein muss.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-little-spoiler otfm-sp__wrapper otfm-sp__little js-otfm-sp__closed otfm-sp__f5f5f5\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#f5f5f5\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\">mehr<\/div><div class=\"otfm-sp__content\" style=\"height:0;opacity:0;visibility:hidden\">\n\n\n\n<p><strong>Lage, Geschichte und Beschreibung der Burgruine<\/strong><br>Die Burgruine Alt Signau liegt auf einem steilen, kegelartigen H\u00fcgel an einer Engstelle beim Eingang des Oberen Emmentals, 1,8&nbsp;km s\u00fcdwestlich vom Dorf Signau und 3&nbsp;km s\u00fcdwestlich der Emme. Auf der gegen\u00fcberliegenden Seite des Tals befindet sich die Burgruine Neu Signau.<br>Die Burg Alt Signau war die Stammburg der Freiherren von Signau, die 1146 erstmals erw\u00e4hnt werden, und lag im Zentrum ihrer Herrschaft. Ihre Erbauungszeit ist nicht bekannt. Die sichtbaren Mauerreste d\u00fcrften aus dem 13.&nbsp;Jahrhundert stammen, h\u00f6lzerne Vorg\u00e4ngerbauten sind aber wahrscheinlich. Sp\u00e4testens mit dem Tod von Hermann von Signau in der Schlacht bei Sempach LU im Jahr 1386 d\u00fcrfte die Burg aufgegeben und dem Zerfall \u00fcberlassen worden sein.<br>Von der Burgruine Alt Signau sind heute die Ruinen eines m\u00e4chtigen Turms, Teile der Ringmauer sowie eines Geb\u00e4udes sichtbar. Im Innenhof der langrechteckigen, rund 48&nbsp;\u00d7&nbsp;17&nbsp;m grossen Anlage wird in einer Senke ein Sodbrunnen vermutet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"679\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grundrissplan_Alt-Signau_History-Projects-Gmbh-Jonas-Glanzmann-1024x679.jpg\" alt=\"\u00a9 History Projects Gmbh, Jonas Glanzmann, www.history-projects.ch\" class=\"wp-image-3549\" style=\"width:610px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grundrissplan_Alt-Signau_History-Projects-Gmbh-Jonas-Glanzmann-1024x679.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grundrissplan_Alt-Signau_History-Projects-Gmbh-Jonas-Glanzmann-300x199.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grundrissplan_Alt-Signau_History-Projects-Gmbh-Jonas-Glanzmann-768x509.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grundrissplan_Alt-Signau_History-Projects-Gmbh-Jonas-Glanzmann-1536x1018.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grundrissplan_Alt-Signau_History-Projects-Gmbh-Jonas-Glanzmann-1200x795.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grundrissplan_Alt-Signau_History-Projects-Gmbh-Jonas-Glanzmann.jpg 1578w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Grundrissplan Alt Signau, \u00a9 History Projects Gmbh, Jonas Glanzmann, www.history-projects.ch<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Turm hat eine Grundfl\u00e4che von etwa 12,5&nbsp;\u00d7&nbsp;11&nbsp;m. Die Mauerst\u00e4rke an der Basis betr\u00e4gt auf den beiden Feldseiten rund 2,5&nbsp;m, auf den Seiten gegen den Burghof hin nur 1,6&nbsp;m. Der Turm ist heute noch bis zu 5&nbsp;m hoch erhalten. Die grosse Grundfl\u00e4che von rund 138&nbsp;m<sup>2<\/sup> l\u00e4sst vermuten, dass es sich nicht um einen Bergfried, sondern um einen Wohnturm gehandelt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Mauerwerk des Turminnern weisen runde L\u00f6cher m\u00f6glicherweise auf einstige Geschossunterteilungen hin. Bemerkenswerterweise f\u00fchrt ebenerdig in der S\u00fcdfront des Turms ein rund 1&nbsp;m breites Rundbogenportal ins Turminnere. Direkt davor liegt ein Zwinger mit einem wohl als Burgeingang zu deutenden Durchgang im Osten.<br><br>Am Westende des Zwingers und westlich des Turms f\u00fchrt ein zweiter Durchgang in den Burghof. Dort haben sich an der s\u00fcdlichen Ringmauer die Grundmauern eines Geb\u00e4udes mit einer Grundfl\u00e4che von 15&nbsp;x&nbsp;9&nbsp;m erhalten. Mit seiner L\u00e4ngsseite ist es dem Tal zugewandt; es d\u00fcrfte sich deshalb um den Wohnbau (Palas) handeln, der als zwei- oder dreigeschossiges Geb\u00e4ude rekonstruiert werden darf und der im ersten Obergeschoss einen grossen Saal enthalten haben d\u00fcrfte.<br><br>In der Nordwestecke des Burghofs lag einst ein Sodbrunnen. Heute zeigt er sich nur noch in Form einer Mulde von 5&nbsp;m Durchmesser und 1\u20131,5&nbsp;m Tiefe. Urspr\u00fcnglich reichte er aber tief bis auf eine wasserf\u00fchrende Schicht.<br>Bei der Sanierung der Burgruine 1979\u20131981 konnte die Burganlage erstmals dokumentiert werden. Eine Ausgrabung oder Bauuntersuchung durch den Arch\u00e4ologischen Dienst des Kantons Bern fand bislang nicht statt.<\/p>\n\n\n\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-left\">Vorgehen<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#e6e2d3\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__e6e2d3\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#e6e2d3\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>Vorbereitung<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bezug heute &#8211; fr\u00fcher<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Befestigte Pal\u00e4ste<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aus praktisch allen Kulturepochen der Welt sind befestigte und damit auch wehrhafte Wohnanlagen bekannt. Vergleichbare Bauten gibt es auch heute: Wir denken hier an gesicherte private Villenanlagen von Superreichen. Aber auch weniger luxuri\u00f6se Privath\u00e4user besitzen oft hohe Z\u00e4une mit Video\u00fcberwachung und was im Mittelalter den adligen Kriegern oblag, erledigen heute private Wachleute oder elektronische \u00dcberwachungsanlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittelalterliche Burgen waren keine Festungen, sondern befestigte adlige Wohnbauten, die durch ihre Lage und ihr trutziges Aussehen symbolhaft und weithin sichtbar die Wehrhaftigkeit des Burgherrn betonten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Milit\u00e4rische Festungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heutige Festungen sind oft unterirdisch angelegt und ihre Lage ist der Allgemeinheit unbekannt, weil geheim. M\u00f6glicherweise kennen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler Festungsanlagen, die aufgegeben worden sind, so beispielsweise Bunkeranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg, welche besichtigt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern kann \u00fcber die Thematik \u00abBefestigte oder gesicherte Anlagen\u00bb gut gesprochen werden, da sie sicher aus eigener Erfahrung \u00fcber solche Bescheid wissen. Was unterscheidet sie v\u00f6llig von mittelalterlichen Burgen? Weiter kann er\u00f6rtert werden, warum Festungen heute meist unterirdisch angelegt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Transfer \u00abheute \u2013 fr\u00fcher\u00bb, von heutigen hochgesicherten Anwesen zu befestigten Burganlagen, ist deshalb empfehlenswert.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Themen, die vorg\u00e4ngig behandelt werden k\u00f6nnen<\/h4>\n\n\n\n<p>Damit die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler die zu besuchende Fundstelle ergiebiger erkunden, erschliessen und auch begreifen k\u00f6nnen, ergibt es Sinn, vorg\u00e4ngig die Thematik \u00abAlltag in einer mittelalterlichen Burg\u00bb im Unterricht zu beleuchten. Dazu eignet sich besonders das<a href=\"https:\/\/alltag-im-mittelalter.ideenset.ch\/burg\/\"> IdeenSet \u00abAlltag im Mittelalter\u00bb, Kapitel \u00abBurg\u00bb<\/a>: Selbstlernend k\u00f6nnen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler hier eine Burganlage erkunden und sich das n\u00f6tige Wissen zusammentragen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hilfreiche Lehrmittel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anschauungsmaterialien und weiterf\u00fchrende Literatur speziell f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sind im Mittelalterkoffer bzw. in der Medienkiste Mittelalter zu finden: <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/ubbern.swisscovery.slsp.ch\/discovery\/fulldisplay?docid=alma99116853505605511&#038;context=L&#038;vid=41SLSP_UBE:UBE&#038;lang=de&#038;search_scope=MyInstitution&#038;adaptor=Local%20Search%20Engine&#038;tab=LibraryCatalog&#038;query=any,contains,arch%C3%A4ologiekoffer&#038;offset=0\">Mittelalterkoffer: arch\u00e4ologische Objekte aus dem Mittelalter<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/ubbern.swisscovery.slsp.ch\/discovery\/fulldisplay?context=L&#038;vid=41SLSP_UBE:UBE&#038;search_scope=MyInstitution&#038;tab=LibraryCatalog&#038;docid=alma99116792984005511\">Medienkiste Mittelalter<\/a><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#ffeead\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__ffeead\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#ffeead\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>1. arch\u00e4ologische Spuren forschend wahrnehmen<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragen und Vermutungen<\/h4>\n\n\n\n<p>Wo befinden wir uns? Wie ist der Ort in der Landschaft eingebettet?<\/p>\n\n\n\n<iframe src=\"https:\/\/map.geo.admin.ch\/#\/embed?lang=de&#038;center=2621684.37,1194914.65&#038;z=10&#038;bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe&#038;topic=ech&#038;layers=ch.swisstopo.zeitreihen@year=1864,f;ch.bfs.gebaeude_wohnungs_register,f;ch.bav.haltestellen-oev,f;ch.swisstopo.swisstlm3d-wanderwege,f;ch.astra.wanderland-sperrungen_umleitungen,f\" style=\"border: 0;width: 400px;height: 300px;max-width: 100%;max-height: 100%;\" allow=\"geolocation\"><\/iframe>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/h4>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" style=\"list-style-type:1\">\n<li>Macht euch Gedanken zum Standort der Burgruine und betrachtet die weitere Umgebung.<\/li>\n\n\n\n<li>Was f\u00e4llt euch an der Lage der Burg auf? Besprecht es miteinander.<\/li>\n\n\n\n<li>Wo befinden wir uns geografisch?<\/li>\n\n\n\n<li>Schaut zusammen auf der Landkarte nach, wo sich die Ruine Alt Signau befindet.<\/li>\n\n\n\n<li>Betrachtet jetzt das Flugbild und sucht darauf die Ruine.<\/li>\n\n\n\n<li>Vergleicht die Karte mit der Flugaufnahme: Welche ist f\u00fcr eure Orientierung hilfreicher?<\/li>\n\n\n\n<li>Sucht auf dem Ausschnitt der Landeskarte die H\u00f6henangaben von \u00abRybeli\u00bb im Talboden und vom Burgplatz. Rechnet den H\u00f6henunterschied aus. So wisst ihr, wie viele Meter ihr bis zur Burgstelle hochgestiegen seid. Diesen beschwerlichen Aufstieg mussten alle Leute, die die Burg aufgesucht haben, unz\u00e4hlige Male unter die F\u00fcsse nehmen.<\/li>\n\n\n\n<li>W\u00e4hlt den geeignetsten Standort, von wo aus ihr einen m\u00f6glichst guten \u00dcberblick \u00fcber die Burganlage habt, und betrachtet diese. Von hier k\u00f6nnt ihr Fotos aufnehmen. Sie dienen euch sp\u00e4ter f\u00fcr eure Exkursionsdokumentation oder f\u00fcr eine Pr\u00e4sentation. <\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"695\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bowil_Alt-Signau_Aufsicht-1024x695.jpg\" alt=\"Flugbild. \u00a9 History Projects Gmbh, Jonas Glanzmann, www.history-projects.ch\" class=\"wp-image-3550\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bowil_Alt-Signau_Aufsicht-1024x695.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bowil_Alt-Signau_Aufsicht-300x203.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bowil_Alt-Signau_Aufsicht-768x521.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bowil_Alt-Signau_Aufsicht-1536x1042.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bowil_Alt-Signau_Aufsicht-1200x814.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bowil_Alt-Signau_Aufsicht.jpg 1672w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Flugbild. \u00a9 History Projects Gmbh, Jonas Glanzmann, www.history-projects.ch<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#e3eaa7\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__e3eaa7\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#e3eaa7\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>2. arch\u00e4ologische Spuren handelnd erschliessen<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragen und Vermutungen<\/h4>\n\n\n\n<p>Was ist zu sehen? Wo genau wurde diese Anlage errichtet? Welche Geb\u00e4udeteile, die zur Ruine geh\u00f6ren, sind gut erkennbar?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/h4>\n\n\n\n<p><strong><strong>\u00dcbersicht \u00fcber die Burgruine Alt Signau gewinnen<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Nehmt den Kartenausschnitt (Landeskarte 1:25&nbsp;000)<\/li>\n\n\n\n<li>Benutzt einen Kompass, sucht den Nordpfeil und richtet diesen genau aus. So k\u00f6nnt ihr euch gut orientieren.<\/li>\n\n\n\n<li>Verschafft euch einen ersten \u00dcberblick \u00fcber die Anlage. Seid dabei vorsichtig: Das Gel\u00e4nde ist teilweise sehr absch\u00fcssig.<\/li>\n\n\n\n<li>Zeichnet einen Grundriss der Ruine.<\/li>\n\n\n\n<li>Messt mit dem Messband und dem Klappmeter an gut zug\u00e4nglichen Stellen die Dicke der Mauern und tr\u00e4gt die Masse auf eurem Grundriss ein.<\/li>\n\n\n\n<li>Sucht euch jetzt einen guten Standort, von dem aus ihr eine m\u00f6glichst detaillierte Skizze der Burgruine machen k\u00f6nnt.<\/li>\n\n\n\n<li>Was sind die drei auff\u00e4lligsten Merkmale zur Lage dieser Burgruine? Notiert sie in Stichworten.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image003-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3265\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image003-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image003-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image003-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image003-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image003-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image003.jpg 1599w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Mauern der Burgruine bestehen vorwiegend aus verschieden grossen Ger\u00f6llsteinen, welche aus Mor\u00e4nenschutt oder aus Fl\u00fcssen stammen. Die Beschaffung dieses umfangreichen Gesteinsmaterials muss eine enorme Arbeitsleistung gewesen sein. Zusammengehalten werden die Steine durch Kalkm\u00f6rtel, einem Material, das aus Kalkpulver, Sand und Wasser zusammengemischt wurde. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"746\" height=\"994\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image004.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3266\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image004.jpg 746w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image004-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 746px) 100vw, 746px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Grosse, flachere Gesteinstr\u00fcmmer wurden bei Mauerscharten als Fensterst\u00fcrze verbaut. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image005-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3267\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image005-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image005-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image005-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image005-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image005-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image005.jpg 1599w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Grosse, flachere Gesteinstr\u00fcmmer wurden bei Mauerscharten als Fensterst\u00fcrze verbaut. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image006-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3268\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image006-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image006-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image006-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image006-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image006-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image006.jpg 1599w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Eingang zum m\u00e4chtigen, fast quadratischen Hauptturm befindet sich an gesch\u00fctzter Stelle an der westlichen Hangkante und besitzt einen Rundbogen. Hier hat man bei seiner Errichtung mit einem Lehrger\u00fcst gearbeitet. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"916\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image007-916x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3269\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image007-916x1024.jpg 916w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image007-268x300.jpg 268w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image007-768x859.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image007-1374x1536.jpg 1374w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image007-1200x1342.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image007.jpg 1598w\" sizes=\"auto, (max-width: 916px) 100vw, 916px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zum Verbauen und Festigen der schwierig zu verlegenden Ger\u00f6llsteine haben die Maurer eine Unmenge an Kalkm\u00f6rtel verwendet. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image008-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3270\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image008-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image008-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image008-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image008-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image008-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image008.jpg 1599w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">In den kreisrunden L\u00f6chern im Mauerwerk befanden sich wohl Rundholzbalken, die den Raum \u00fcberspannten und zusammen mit einem dar\u00fcberliegenden Bretterboden die Raumdecke bildeten. Der Zement\u00fcberzug in den L\u00f6chern stammt von der letzten Ruinensicherung. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#9fd5f0\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__9fd5f0\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#9fd5f0\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>3. arch\u00e4ologische Spuren deuten<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragen und Vermutungen<\/h4>\n\n\n\n<p>Welchem Zweck k\u00f6nnte die Anlage gedient haben? Wer hat sie gebaut? Welche Spezialisten (Handwerker) haben hier gewirkt? Woher stammen die Baumaterialien? Wie lange hat es wohl gedauert, bis die ganze Anlage erbaut war? Wie alt k\u00f6nnte die Anlage ungef\u00e4hr sein? Scheint alles gleich alt zu sein?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/h4>\n\n\n\n<p><strong><strong>Das Mauerwerk unter die Lupe nehmen<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Schaut euch die Mauern an verschiedenen Stellen der Ruine genau an: Auf welcher Seite der Burg hat es die dicksten Mauern? Warum wohl? Messt ihre St\u00e4rke, das heisst ihre Dicke ganz unten? Tr\u00e4gt die Masse in eure Grundrisse ein.<\/li>\n\n\n\n<li>Woher stammt das Steinmaterial? \u00dcberlegt euch, wie diese Masse an Steinen auf den Burgplatz hochgekommen ist. Welche Hilfsmittel wurden dabei eingesetzt?<\/li>\n\n\n\n<li>Womit wurden die abgerundeten Steine befestigt? Kennt ihr dieses Material vom heutigen Mauerbau her? Welche Werkzeuge und welches weitere Baumaterial haben die Maurer daf\u00fcr noch verwendet? Erstellt eine Liste.<\/li>\n\n\n\n<li>Erkennt ihr, welche Steinarten die Maurer zum Mauerbau verwendet haben? Wisst ihr, wie einige davon heissen?<\/li>\n\n\n\n<li>Findet ihr spezielle, grosse Steine? Wof\u00fcr hat man diese verwendet?<\/li>\n\n\n\n<li>Findet ihr bearbeitete, das heisst mit Werkzeugen zurechtgehauene Steinbl\u00f6cke? Zeigt sie einander und macht Detailfotos.<\/li>\n\n\n\n<li>Stellt euch zu einer der h\u00f6chsten Mauern und blickt nach oben. So erkennt ihr, wie pr\u00e4zis die Maurer das schwierige Gesteinsmaterial aufgemauert haben.<\/li>\n\n\n\n<li>Sucht den urspr\u00fcnglichen Eingang in den Hauptturm. Macht davon eine genaue Zeichnung.<\/li>\n\n\n\n<li>Im Innern der Turmruine findet ihr runde L\u00f6cher in den Mauern. Wof\u00fcr haben diese gedient? Besprecht eure Vorstellungen miteinander.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><strong><strong>Auf der Suche nach dem Burgbrunnen<\/strong><\/strong><br>Auf jeder Burg musste es f\u00fcr Menschen und Tiere gen\u00fcgend Trinkwasser geben. Wisst ihr, warum? Bei dieser Burg hat es jedoch keinen Brunnen mit fliessendem Wasser gegeben.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Kennt ihr M\u00f6glichkeiten, Trinkwasser zu sammeln?<\/li>\n\n\n\n<li>Wie w\u00fcrdet ihr Trinkwasser auf eine solche Burgstelle bringen?<\/li>\n\n\n\n<li>Diskutiert dar\u00fcber und stellt eure \u00dcberlegungen der Klasse vor.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Auf dem Burghof einige Meter vom grossen Turm entfernt, findet ihr eine Bodensenkung. Darunter soll sich der heute versch\u00fcttete Brunnen befinden.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Welcher Brunnentyp k\u00f6nnte sich hier verbergen? Kennt ihn jemand oder hat jemand schon einmal einen solchen gesehen? Wenn ja, berichtet davon.<\/li>\n\n\n\n<li>Macht euch Gedanken, wie die Brunnenbauer vor 800&nbsp;Jahren hier einen Brunnen gegraben haben, und schreibt in Stichworten auf, wie ihr euch den Ablauf einer solchen Arbeit vorstellt.<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Werkzeuge wurden dazu verwendet?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Spezialisten brauchte es f\u00fcr diese Arbeit?<\/li>\n\n\n\n<li>Gab es Gefahren beim Brunnenbau? Wenn ja, welche?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcberlegt euch Antworten auf die folgenden Fragen f\u00fcr das Klassengespr\u00e4ch:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Warum und wozu wurde diese Burg errichtet?<\/li>\n\n\n\n<li>Warum gerade an dieser Stelle?<\/li>\n\n\n\n<li>Wer hat diese Burg gebaut?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Spezialisten (Handwerker) brauchte es dazu? Schreibt diese auf.<br>Warum ist diese ganze Anlage heute eine Ruine?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Setzt euch jetzt mit den anderen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern zusammen und besprecht die gestellten Fragen.<br>Legt eure Skizzen nebeneinander und vergleicht sie miteinander.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum und wozu wurde diese Burg errichtet?<\/strong><br><em>D<\/em><em>ie Burg Alt Signau wurde hier erbaut, weil sie das Zentrum einer Grundherrschaft <\/em>war. <em>Die B<\/em><em>urganlage diente der lokal bedeutenden Ritterfamilie als repr\u00e4sentativer Wohnsitz und war wohl auch das Verwaltungszentrum des Grundherrn.<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Sie \u00fcberragte und \u00fcberwachte die L\u00e4ndereien des Burgherrn sowie die<em> Verkehrswege Richtung Aaretal und ins Emmental.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum g<\/strong><strong>erade an dieser Stelle?<\/strong><br><em>Die Burg wurde an einem be<\/em><em>wusst gew\u00e4hlten Platz errichtet: Sie stand <\/em><em>auf einem allseitig steilen, wohl abgeholzten H\u00fcgel, oberhalb des Weilers Steinen am Eingang zum Oberen Emmental. Von hier aus konnte man die n\u00e4here Umgebung gut \u00fcberwachen. Die weithin sichtbare Burg hatte f\u00fcr die Umgebung Repr\u00e4sentationscharakter f\u00fcr die weltliche (adlige) Macht und hob sich von den einfachen, l\u00e4ndlichen Holzbauten ab. Vergleichbar waren sakrale Bauten, welche die Macht der Kirche repr\u00e4sentierten, so beispielsweise die Kirchen von Signau und W\u00fcrzbrunnen und die regionalen Benediktinerkl\u00f6ster von R\u00fcegsau (gegr\u00fcndet um&nbsp;1150) und Trub (gegr\u00fcndet 1125).<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer hat diese Burg gebaut?<\/strong><br><em>Da die P<\/em><em>lanung und der Bau einer solchen Anlage anspruchsvoll war, bedurfte es verschiedener und erfahrener Fachleute: eines gut ausgebildeten Architekten\/Baumeisters, des sogenannten<\/em><em> <\/em>magister operis<em>, und eines professionellen Bautrupps, welcher Erfahrung im Errichten von Burgen und T\u00fcrmen hatte. Die besondere Lage der Burg bedeutete eine gef\u00e4hrliche, kr\u00e4fte- und zeitraubende Arbeit.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Spezialisten (Handwerker) brauchte es dazu?<\/strong><br><em>Dazu geh\u00f6rten ausgebildete Maurer, Steinmetze, Schmiede, Zimmerleute, Schindelmacher, Dachdecker und Kalkbrenner. Weiter ben\u00f6tigte man viele Hilfskr\u00e4fte aus der Gegend, welche das Baumaterial beschaffen mussten. Anzunehmen ist, dass die k\u00f6rperlich schwersten Arbeiten, insbesondere das Herbeischaffen der Bruch- und Ger\u00f6llsteine, mithilfe von Ochsenkarren von ans\u00e4ssigen M\u00e4nnern erledigt wurden. Hingegen war das besonders anspruchsvolle und gef\u00e4hrliche Graben eines Sodbrunnens bis tief zu wasserf\u00fchrenden Schichten im anstehenden Fels Sache von Spezialisten.<\/em><em><br>Ebenso bedurfte es einer grossen Menge an Holz, welches im umgebenden Wald geschlagen, ger\u00fcstet und zum Bauplatz geschleift werden musste. Es diente als Bauholz f\u00fcr Ger\u00fcste, f\u00fcr Tragbalken, Holzdecken, Bohlenw\u00e4nde und f\u00fcr die Dachst\u00fchle, aber auch als Brennholz zum Brennen von Kalkm\u00f6rtel auf dem Bauplatz und zum Betrieb der Schmiede, in der die stark beanspruchten Eisenwerkzeuge geflickt wurden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>F\u00fcr die Verpflegung der Arbeitenden sorgten K\u00f6che und M\u00e4gde. Die Nahrungsmittel lieferten die D\u00f6rfer, welche zum Burgbesitz geh\u00f6rten.<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#eca1a6\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__eca1a6\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#eca1a6\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>4. arch\u00e4ologische Spuren bewerten<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragen und Vermutungen<\/h4>\n\n\n\n<p>Wie kann die Anlage kulturgeografisch und zeitlich\/geschichtlich verortet werden? Welche sozialen Bez\u00fcge sind mit dieser Anlage verbunden? Wie hat man sich die Anlage in ihrem Originalausbau vorzustellen?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auftr\u00e4ge <\/h4>\n\n\n\n<p>Sucht auf dem ausgelegten Zeitstrahl m\u00f6glichst genau die Epoche, welche zu diesem arch\u00e4ologischen Fundort passen k\u00f6nnte. Welche Bauwerke, die ihr kennt, geh\u00f6ren auch in diese Zeit?<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Beantwortet zusammen folgende Fragen:\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wer lebte alles auf der Burg? Listet in Stichworten alle speziellen Bewohnerinnen und Bewohner auf.<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Aufgaben hatten diese Leute zu erf\u00fcllen?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Tiere hat es auf der Burg wohl gegeben? Wof\u00fcr brauchte man sie?<\/li>\n\n\n\n<li>Wer versorgte die Bewohnerinnen und Bewohner der Burg mit Nahrung?<\/li>\n\n\n\n<li>Woher kommt das Trinkwasser f\u00fcr Menschen und Tiere?<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><strong>Wer lebte alles auf der Burg? Welche Aufgaben hatten diese Leute zu erf\u00fcllen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Als Stammsitz eines adligen Ritters lebte dieser mit seiner Familie hier. Zur allt\u00e4glichen Versorgung der Burg geh\u00f6rten Bedienstete, wie M\u00e4gde f\u00fcr die Alltagsarbeiten, Knechte zum Pflegen der Pferde und einige Krieger zum Bewachen der Burg und zum Schutz der Adelsfamilie.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Tiere hat es auf der Burg wohl gegeben? Wof\u00fcr brauchte man sie?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Auf der Burg gab es Reitpferde und Gefl\u00fcgel, vor allem H\u00fchner. Hunde wurden zum Wachen und f\u00fcr die Jagd gehalten. Katzen brauchte man zum Jagen von M\u00e4usen und Ratten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer versorgte die Bewohnerinnen und Bewohner der Burg mit Nahrung?<\/strong><br><strong><br><\/strong><em>Die t\u00e4gliche Nahrung wie Gem\u00fcse und Frischfleisch lieferte der zur Burg geh\u00f6rige Bauernhof. Die Abgaben der b\u00e4uerlichen Bev\u00f6lkerung kamen nur einmal pro Jahr und wurden meist auf den M\u00e4rkten der umliegenden D\u00f6rfern verkauft. Haltbares, vor allem Getreide, wurde oft in der Burg gelagert oder in der nahen Burgm\u00fchle zu Mehl gemahlen, denn Brote wurden in der Burg selbst gebacken. Die dem Adel vorbehaltene Jagden dienten in erster Linie nicht der Fleischbeschaffung, sondern galten vor allem als sportliches Vergn\u00fcgen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum ist diese ganze Anlage heute eine Ruine?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Nachdem der Adlige Hermann von Signau in der Schlacht bei Sempach LU im Jahr 1386 umgekommen war,<\/em> <em>d\u00fcrfte die Burg aufgegeben und dem Zerfall \u00fcberlassen worden sein. Ausserdem d\u00fcrften die Menschen der Umgebung alles brauchbare Baumaterial der Burg, aus Holz wie aus Stein, f\u00fcr eigene Zwecke abgebaut haben.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Woher kommt das Trinkwasser f\u00fcr Menschen und Tiere? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bei Burgen, welche in einer exponierten H\u00f6henlage \u2013 wie diejenige von Alt Signau \u2013 errichtet wurden, musste das Trinkwasser meist mit sehr aufwendig erstellten Sodbrunnenanlagen beschafft werden. F\u00fcr den Bau dieser Brunnen brauchte es Spezialisten, welche sich zuerst bis zum anstehenden Fels vorarbeiteten, um danach einen Schacht bis zu einer wasserf\u00fchrenden Schicht auszubrechen. Diese Arbeit war sehr gef\u00e4hrlich. Das Aushubmaterial wurde mit Leders\u00e4cken oder Kesseln \u00fcber dem im Schacht arbeitenden Steinhauer hochgezogen und es bestand immer die Gefahr, dass dabei Bruchsteine abst\u00fcrzten und den Arbeiter erschlagen konnten. Ebenso gef\u00e4hrlich war einsickerndes oder pl\u00f6tzlich einbrechendes Wasser. Weiter war die Sicht in den meist tiefen und somit finsteren Stollen sehr schlecht.<\/em> <em>F\u00fcr die Arbeit brauchte es eine k\u00fcnstliche Beleuchtung. Das Licht lieferten \u00d6llampen. Der dabei entstehende Rauch erschwerte das Arbeiten. Die Sodbrunnensohle musste zwangsl\u00e4ufig tiefer als die Oberkante der wasserf\u00fchrenden Schicht liegen, damit gen\u00fcgend Wasser im Brunnenschacht gesammelt werden konnte, um damit Menschen und Tiere zu versorgen. Dieser letzte Schritt zur garantierten Funktionst\u00fcchtigkeit eines Sodbrunnens war sicher der schwierigste: Es ist heute kaum vorstellbar, eine derartige Leistung ohne Tauchpumpen auszuf\u00fchren.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#e6e2d3\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__e6e2d3\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#e6e2d3\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>weiterf\u00fchrend<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vertiefung vor Ort<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Vorbereitetes Ritterspiel \/ \u00abVerkleiden\u00bb: Kost\u00fcme und selbst angefertigte Ritterausr\u00fcstungen anziehen, Ritterspiele auff\u00fchren.<\/li>\n\n\n\n<li>Musik aus dem Mittelalter anh\u00f6ren, mittelalterliche Musik (auf Smartphone \/ mittels Bluetooth-Boxen abspielbar) https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?search=medieval+music&#038;title=Special:MediaSearch&#038;go=Go&#038;type=audio  <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vertiefung im Schulzimmer<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Poster: Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler stellen in Gruppen Exkursionsposter zusammen. Diese k\u00f6nnen Zeichnungen, Pl\u00e4ne (Grundrisse) und Beschreibungen enthalten.<\/li>\n\n\n\n<li>Exkursionsbericht: Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler schreiben einen Bericht \u00fcber ihre Erlebnisse und Erkenntnisse. Diesen k\u00f6nnen sie mit Skizzen und Fotos erg\u00e4nzen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Modell einer Burg<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler k\u00f6nnen in Gruppen im Werkunterricht mit verschiedenen Materialien ein Modell der Ruine Alt Signau herstellen, dies anhand der Fotos und des Grundrisses und mit Vergleichsbildern besser erhaltener Burganlagen. Das Modell kann danach in einen Sandkasten mit modellierter Umgebung eingepasst werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">In der n\u00e4heren Umgebung<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Burgruine <em>Melchnau <\/em>und das <em>R\u00f6merbad <\/em>in M\u00fcnsingen k\u00f6nnten im Weiteren besucht werden. Zu beiden Lernorten gibt es didaktisch aufbereitete Unterrichtsmaterialien.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mitnehmen<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><em>Zeitstrahl<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><em>Ausschnitt der Landeskarte 1:25&nbsp;000<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><em>Luftbild Google<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><em>Exkursionsbl\u00e4tter zum Zeichnen und Notieren<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><em>Fotoapparat oder Smartphone<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><em>Feldstecher<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><em>Schreibzeug<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><em>Messband und Klappmeter<\/em><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bilder<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grundrissplan_Alt-Signau_History-Projects-Gmbh-Jonas-Glanzmann.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"679\" data-id=\"3549\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grundrissplan_Alt-Signau_History-Projects-Gmbh-Jonas-Glanzmann-1024x679.jpg\" alt=\"\u00a9 History Projects Gmbh, Jonas Glanzmann, www.history-projects.ch\" class=\"wp-image-3549\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grundrissplan_Alt-Signau_History-Projects-Gmbh-Jonas-Glanzmann-1024x679.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grundrissplan_Alt-Signau_History-Projects-Gmbh-Jonas-Glanzmann-300x199.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grundrissplan_Alt-Signau_History-Projects-Gmbh-Jonas-Glanzmann-768x509.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grundrissplan_Alt-Signau_History-Projects-Gmbh-Jonas-Glanzmann-1536x1018.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grundrissplan_Alt-Signau_History-Projects-Gmbh-Jonas-Glanzmann-1200x795.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grundrissplan_Alt-Signau_History-Projects-Gmbh-Jonas-Glanzmann.jpg 1578w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Grundrissplan Alt Signau, \u00a9 History Projects Gmbh, Jonas Glanzmann, www.history-projects.ch<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Burg-Alt-Signau-Cover.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"3262\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Burg-Alt-Signau-Cover-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3262\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Burg-Alt-Signau-Cover-768x1024.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Burg-Alt-Signau-Cover-225x300.jpg 225w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Burg-Alt-Signau-Cover.jpg 1007w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Blick vom Burghof hin zu den Resten der sehr massiven Ringmauern und des Burgturms. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bowil_Alt-Signau_Aufsicht.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"695\" data-id=\"3550\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bowil_Alt-Signau_Aufsicht-1024x695.jpg\" alt=\"Flugbild. \u00a9 History Projects Gmbh, Jonas Glanzmann, www.history-projects.ch\" class=\"wp-image-3550\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bowil_Alt-Signau_Aufsicht-1024x695.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bowil_Alt-Signau_Aufsicht-300x203.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bowil_Alt-Signau_Aufsicht-768x521.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bowil_Alt-Signau_Aufsicht-1536x1042.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bowil_Alt-Signau_Aufsicht-1200x814.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bowil_Alt-Signau_Aufsicht.jpg 1672w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Flugbild. \u00a9 History Projects Gmbh, Jonas Glanzmann, www.history-projects.ch<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image003.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"3265\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image003-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3265\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image003-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image003-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image003-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image003-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image003-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image003.jpg 1599w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Mauern der Burgruine bestehen vorwiegend aus verschieden grossen Ger\u00f6llsteinen, welche aus Mor\u00e4nenschutt oder aus Fl\u00fcssen stammen. Die Beschaffung dieses umfangreichen Gesteinsmaterials muss eine enorme Arbeitsleistung gewesen sein. Zusammengehalten werden die Steine durch Kalkm\u00f6rtel, einem Material, das aus Kalkpulver, Sand und Wasser zusammengemischt wurde. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image004.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"746\" height=\"994\" data-id=\"3266\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image004.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3266\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image004.jpg 746w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image004-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 746px) 100vw, 746px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Grosse, flachere Gesteinstr\u00fcmmer wurden bei Mauerscharten als Fensterst\u00fcrze verbaut. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image005.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"3267\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image005-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3267\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image005-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image005-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image005-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image005-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image005-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image005.jpg 1599w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Grosse, flachere Gesteinstr\u00fcmmer wurden bei Mauerscharten als Fensterst\u00fcrze verbaut. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image006.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"3268\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image006-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3268\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image006-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image006-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image006-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image006-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image006-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image006.jpg 1599w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Eingang zum m\u00e4chtigen, fast quadratischen Hauptturm befindet sich an gesch\u00fctzter Stelle an der westlichens\u00fcdlichen Hangkante und besitzt einen Rundbogen. Hier hat man bei seiner Errichtung mit einem Lehrger\u00fcst gearbeitet. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image007.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"916\" height=\"1024\" data-id=\"3269\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image007-916x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3269\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image007-916x1024.jpg 916w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image007-268x300.jpg 268w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image007-768x859.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image007-1374x1536.jpg 1374w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image007-1200x1342.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image007.jpg 1598w\" sizes=\"auto, (max-width: 916px) 100vw, 916px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zum Verbauen und Festigen der schwierig zu verlegenden Ger\u00f6llsteine haben die Maurer eine Unmenge an Kalkm\u00f6rtel verwendet. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image008.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"3270\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image008-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3270\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image008-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image008-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image008-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image008-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image008-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image008.jpg 1599w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">In den kreisrunden L\u00f6chern im Mauerwerk befanden sich wohl Rundholzbalken, die den Raum \u00fcberspannten und zusammen mit einem dar\u00fcberliegenden Bretterboden die Raumdecke bildeten. Der Zement\u00fcberzug in den L\u00f6chern stammt von der letzten Ruinensicherung. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-left\">Download<\/h2>\n\n\n<div class='w3eden'>\n    <div class=''>\n\n        \n        <div id=\"content_wpdm_package_1\">\n            <div class='row'><div class='col-lg-12 col-md-12 col-12'><!-- WPDM Link Template: Default Template -->\n\n<div class=\"link-template-default card mb-2\">\n    <div class=\"card-body\">\n        <div class=\"media\">\n            <div class=\"mr-3 img-48\"><img decoding=\"async\" class=\"wpdm_icon\" alt=\"Ic\u00f4ne\"   src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/plugins\/download-manager\/assets\/file-type-icons\/pdf.svg\" \/><\/div>\n            <div class=\"media-body\">\n                <h3 class=\"package-title\"><a href='https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/grundrissplan\/'>Grundrissplan<\/a><\/h3>\n                <div class=\"text-muted text-small\"><i class=\"fas fa-copy\"><\/i> 1 fichier\u00b7s <i class=\"fas fa-hdd ml-3\"><\/i> 106.33 KB<\/div>\n            <\/div>\n            <div class=\"ml-3\">\n                <a class='wpdm-download-link download-on-click btn btn-primary ' rel='nofollow' href='#' data-downloadurl=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/grundrissplan\/?wpdmdl=3539&refresh=69e4a6b5967d41776592565\">T\u00e9l\u00e9charger<\/a>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<\/div><div class='col-lg-12 col-md-12 col-12'><!-- WPDM Link Template: Default Template -->\n\n<div class=\"link-template-default card mb-2\">\n    <div class=\"card-body\">\n        <div class=\"media\">\n            <div class=\"mr-3 img-48\"><img decoding=\"async\" class=\"wpdm_icon\" alt=\"Ic\u00f4ne\"   src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/plugins\/download-manager\/assets\/file-type-icons\/web.svg\" \/><\/div>\n            <div class=\"media-body\">\n                <h3 class=\"package-title\"><a href='https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/kartenausschnitt\/'>Kartenausschnitt<\/a><\/h3>\n                <div class=\"text-muted text-small\"><i class=\"fas fa-copy\"><\/i> 1 fichier\u00b7s <i class=\"fas fa-hdd ml-3\"><\/i> 0.00 KB<\/div>\n            <\/div>\n            <div class=\"ml-3\">\n                <a class='wpdm-download-link download-on-click btn btn-primary ' rel='nofollow' href='#' data-downloadurl=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/kartenausschnitt\/?wpdmdl=3310&refresh=69e4a6b59a73e1776592565\">Link \u00f6ffnen<\/a>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<\/div><div class='col-lg-12 col-md-12 col-12'><!-- WPDM Link Template: Default Template -->\n\n<div class=\"link-template-default card mb-2\">\n    <div class=\"card-body\">\n        <div class=\"media\">\n            <div class=\"mr-3 img-48\"><img decoding=\"async\" class=\"wpdm_icon\" alt=\"Ic\u00f4ne\"   src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/plugins\/download-manager\/assets\/file-type-icons\/web.svg\" \/><\/div>\n            <div class=\"media-body\">\n                <h3 class=\"package-title\"><a href='https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/luftbild-google\/'>Luftbild Google<\/a><\/h3>\n                <div class=\"text-muted text-small\"><i class=\"fas fa-copy\"><\/i> 1 fichier\u00b7s <i class=\"fas fa-hdd ml-3\"><\/i> 0.00 KB<\/div>\n            <\/div>\n            <div class=\"ml-3\">\n                <a class='wpdm-download-link download-on-click btn btn-primary ' rel='nofollow' href='#' data-downloadurl=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/luftbild-google\/?wpdmdl=3318&refresh=69e4a6b59d7951776592565\">Link \u00f6ffnen<\/a>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<\/div><div class='col-lg-12 col-md-12 col-12'><!-- WPDM Link Template: Default Template -->\n\n<div class=\"link-template-default card mb-2\">\n    <div class=\"card-body\">\n        <div class=\"media\">\n            <div class=\"mr-3 img-48\"><img decoding=\"async\" class=\"wpdm_icon\" alt=\"Ic\u00f4ne\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/plugins\/download-manager\/assets\/file-type-icons\/pdf.svg\" \/><\/div>\n            <div class=\"media-body\">\n                <h3 class=\"package-title\"><a href='https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/zeitstrahl\/'>Zeitstrahl<\/a><\/h3>\n                <div class=\"text-muted text-small\"><i class=\"fas fa-copy\"><\/i> 1 fichier\u00b7s <i class=\"fas fa-hdd ml-3\"><\/i> 36 kB<\/div>\n            <\/div>\n            <div class=\"ml-3\">\n                <a class='wpdm-download-link download-on-click btn btn-primary ' rel='nofollow' href='#' data-downloadurl=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/zeitstrahl\/?wpdmdl=1206&refresh=69e4a6b5a0f9a1776592565\">T\u00e9l\u00e9charger<\/a>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<\/div><\/div>            <div style='clear:both'><\/div><div class='text-center'><ul class='pagination wpdm-pagination pagination-centered text-center'><\/ul><\/div><div style='clear:both'><\/div>        <\/div>\n\n        <div style='clear:both'><\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anreise<\/h2>\n\n\n\n<iframe style='border:none' width='100%' height='450' src=\"https:\/\/maps.openrouteservice.org\/#\/directions\/Steinen,Signau,BE,Schweiz\/Grat%20332,Signau,BE,Schweiz\/data\/55,130,32,198,15,97,4,224,38,9,96,59,2,24,5,192,166,6,113,0,184,64,118,0,233,240,17,128,14,19,240,6,128,22,0,217,8,19,128,6,59,25,160,110,35,240,9,142,230,107,177,224,25,135,165,124,248,106,208,98,204,176,225,101,123,8,10,195,88,99,50,32,168,128,128,1,213,60,8,137,176,229,0,11,202,0,91,92,36,235,109,221,2,0,51,120,0,109,210,225,4,234,42,0,180,1,221,145,92,1,172,144,1,204,180,64,29,208,157,209,161,209,16,192,60,241,227,33,45,44,19,97,209,96,64,1,125,114,128,0\/embed\/de-de\"><\/iframe>\n\n\n\n<p><strong>Anfahrt mit Bus oder Bahn<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zug Richtung Bowil nehmen, dann zu Fuss Richtung Osten bis zur Burgruine laufen. Im Weiler Steinen befindet sich eine grosse M\u00fchle. Dahinter f\u00fchrt ein recht steiler, markierter Fussweg zur rund 100&nbsp;m h\u00f6her gelegenen Burgruine. (ca. 60 Minuten)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anfahrt mit dem Auto<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Strasse f\u00fchrt \u00fcber die Route 10 bei Worb vorbei. Ausfahrt Richtung Signau nehmen und rechts Richtung Steinen fahren. Es gibt einige wenige Parkpl\u00e4tze im Weiler in der N\u00e4he der M\u00fchle. Dahinter f\u00fchrt ein recht steiler, markierter Fussweg zur rund 100&nbsp;m h\u00f6her gelegenen Burgruine. Sie ist von Steinen in etwa 20&nbsp;Minuten zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinweise zum Besuch der Burgruine Alt Signau<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Burgruine Alt Signau befindet sich in Privatbesitz, ist aber f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich. Bitte tragt Sorge zur Burgruine, nehmt R\u00fccksicht auf andere Nutzerinnen und Nutzer und hinterl\u00e4sst den Ort so, wie ihr ihn vorgefunden habt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ruine steht auf einem teilweise stark absch\u00fcssigen H\u00fcgel. Auf dem Burggel\u00e4nde kann man sich gefahrlos verweilen und es eignet sich gut als Picknickplatz. Eine vorg\u00e4ngige Rekognoszierung wird empfohlen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">CC-BY-SA<br>Konzept: ADB und PHBern<br>Didaktische \u00dcberlegungen: Martin Furer und Pascal Piller, PHBern<br>Text \u201eLage, Geschichte und Beschreibung der Burgruine\u201c Martin Furer und Pascal Piller, PHBern; Armand Baeriswyl und Andrea Lanzicher, ADB<br>Wissenschaftliche Inhalte, Korrektorat: Andrea Lanzicher und Christine Felber, ADB<br>Titelbild: Martin Furer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ruine der Burg Alt Signau liegt an eindr\u00fccklicher Lage auf einem steilen, bewaldeten H\u00fcgel oberhalb des Weilers Steinen am Eingang zum Oberen Emmental. Ihre Reste zeigen wirkungsvoll auf, wie wehrhaft und imposant dieser Bau urspr\u00fcnglich gewesen sein muss.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3943,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9,12],"tags":[73,38],"class_list":["post-3251","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-emmental-oberaargau","category-mittelalter","tag-burg","tag-mittelalter"],"featured_image_src":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Burg-Alt-Signau-Cover.jpg","featured_image_src_square":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Burg-Alt-Signau-Cover.jpg","author_info":{"display_name":"Martin Furer","author_link":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/author\/martin-furerphbern-ch\/"},"category_info":"<a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/thema\/region\/emmental-oberaargau\/\" rel=\"category tag\">Emmental - Oberaargau<\/a>, <a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/thema\/zeitstrahl\/mittelalter\/\" rel=\"category tag\">Mittelalter<\/a>","tags_info":"<a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/tag\/burg\/\" rel=\"tag\">Burg<\/a>, <a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/tag\/mittelalter\/\" rel=\"tag\">Mittelalter<\/a>","social_share_info":"<a data-share=\"facebook\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer.php?u=https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/burgruine-bei-alt-signau\/\" class=\"tb-facebook-share social-share-default tb-social-share\" target=\"_blank\"><i class=\"fab fa-facebook-f\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a><a data-share=\"twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/burgruine-bei-alt-signau\/\" class=\"tb-twiiter-share social-share-default tb-social-share\" target=\"_blank\"><i class=\"fab fa-twitter\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a><a data-share=\"linkedin\" href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/shareArticle?url=https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/burgruine-bei-alt-signau\/\" class=\"tb-linkedin-share social-share-default tb-social-share\" target=\"_blank\"><i class=\"fab fa-linkedin-in\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a>","wordExcerpt_info":"<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Die Ruine der Burg Alt Signau liegt an eindr\u00fccklicher Lage auf einem steilen, bewaldeten H\u00fcgel oberhalb des Weilers Steinen am Eingang zum Oberen Emmental. Ihre Reste zeigen wirkungsvoll auf, wie wehrhaft und imposant dieser Bau urspr\u00fcnglich gewesen sein muss.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n","comment_info":"0","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3251","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3251"}],"version-history":[{"count":70,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3251\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3938,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3251\/revisions\/3938"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3943"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3251"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3251"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3251"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}