{"id":3253,"date":"2025-03-20T07:00:00","date_gmt":"2025-03-20T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/?p=3253"},"modified":"2025-03-12T13:51:22","modified_gmt":"2025-03-12T13:51:22","slug":"burgruine-grasburg-bei-schwarzenburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/burgruine-grasburg-bei-schwarzenburg\/","title":{"rendered":"Ruines du ch\u00e2teau de Grasburg pr\u00e8s de Schwarzenburg"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Ruine der Grasburg geh\u00f6rt zu den eindr\u00fccklichsten und gr\u00f6ssten Burganlagen des Kantons Bern. Sie liegt durch eine Flussschleife der Sense gut gesch\u00fctzt auf einem rund 60&nbsp;m hohen Felssporn.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-little-spoiler otfm-sp__wrapper otfm-sp__little js-otfm-sp__closed otfm-sp__f5f5f5\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#f5f5f5\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\">mehr<\/div><div class=\"otfm-sp__content\" style=\"height:0;opacity:0;visibility:hidden\">\n\n\n\n<p><strong>Geschichte der Grasburg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die heute in den wesentlichen Teilen als Ruine erhaltene Burg wurde um&nbsp;1240 anstelle einer bescheidenen Vorg\u00e4ngeranlage errichtet. Sie ist als tempor\u00e4re K\u00f6nigsresidenz zu interpretieren, also als Burg, die von den staufischen K\u00f6nigen errichtet wurde, um dort Versammlungen (Hof- und Gerichtstage) abhalten zu k\u00f6nnen. Die mittelalterlichen K\u00f6nige regierten noch nicht von einer festen Residenz aus, sondern waren im ganzen Reich unterwegs und stiegen in daf\u00fcr vorbereitete Anlagen wie der Grasburg ab, um dort w\u00e4hrend einiger Tage oder Wochen die regionalen Regierungsgesch\u00e4fte wahrzunehmen. Wom\u00f6glich deshalb besitzt die Grasburg einen solch grossen Saal in der sogenannten Kernburg: Dieser war demnach zu Repr\u00e4sentationszwecken entsprechend reich eingerichtet und verf\u00fcgte \u00fcber Kamine zum Heizen, eine grossz\u00fcgige Befensterung und sogar Aborterker.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Burg wurde w\u00e4hrend der Abwesenheit der F\u00fcrsten \u2013 also praktisch immer \u2013 von einer adligen Mannschaft, den sogenannten Burgmannen, bewacht. Sie mussten in der Vorburg leben und errichteten deshalb dort stattliche Wohnh\u00e4user. Mit dem Ende der staufischen Herrschaft 1255 endete diese spezielle Funktion der Grasburg. Sie diente fortan als Amtssitz einer grossen Grundherrschaft der Grafen von Kyburg und bis 1423 der Grafen von Savoyen. Diese verkauften die herrschaftliche Burg den St\u00e4dten Bern und Freiburg, welche sie als Landvogteischloss ihrer Gemeinen Herrschaft benutzten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1417\" height=\"1222\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grasburg_HistorischesBild_BHM.jpg\" alt=\"Die Burgruine Grasburg um 1660. Eine Federzeichnung Kauw Grasburg. \u00a9 Bernisches Historisches Museum, Bern. Foto Stefan Rebsamen\" class=\"wp-image-3564\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grasburg_HistorischesBild_BHM.jpg 1417w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grasburg_HistorischesBild_BHM-300x259.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grasburg_HistorischesBild_BHM-1024x883.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grasburg_HistorischesBild_BHM-768x662.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grasburg_HistorischesBild_BHM-1200x1035.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1417px) 100vw, 1417px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Burgruine Grasburg um 1660. Eine Federzeichnung Kauw Grasburg. \u00a9 Bernisches Historisches Museum, Bern. Foto Stefan Rebsamen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>1573\u20131575 wurde im nahegelegenen Dorf Schwarzenburg ein neues, bequemer zu erreichendes Schloss als Verwaltungssitz f\u00fcr die Landv\u00f6gte \u2013 wechselweise ein Berner und ein Freiburger \u2013 errichtet. Dabei wurde Baumaterial aus der Grasburg verwendet. Bis mindestens 1660 (s. Abb. von Albrecht Kauw) wurden einige Bauten weiterhin genutzt, denn auf der Zeichnung sind noch intakte D\u00e4cher zu erkennen. Danach wurde die Grasburg nach und nach dem Verfall \u00fcberlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ruine ging 1803 an den Staat Bern \u00fcber. 1894 kaufte die Stadt Bern die Grasburg mit der Absicht, die dortigen Quellen als Teil der Stadtberner Trinkwasserversorgung zu nutzen. Teile der Ruine Grasburg wurden 1903\u20131907, 1928\u20131931, 1983\/84 und 2022\u20132024 saniert und arch\u00e4ologisch untersucht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image003.jpg\" alt=\"Das Schloss Schwarzenburg wurde von 1573 bis 1575 als \u00abErsatzbau\u00bb der Grasburg f\u00fcr die V\u00f6gte der Gemeinen Herrschaft von Freiburg und Bern errichtet. Als architektonisches W\u00fcrdezeichen erhielt das Schloss vor der Hauptfassade einen ummauerten Hof mit zwei markanten Eckt\u00fcrmchen, welche eine Wehrhaftigkeit nur noch symbolisieren. CC-BY-SA Krol:k (Wikimedia)\" class=\"wp-image-3364\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image003.jpg 800w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image003-300x200.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image003-768x512.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image003-600x400.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Schloss Schwarzenburg wurde von 1573 bis 1575 als \u00abErsatzbau\u00bb der Grasburg f\u00fcr die V\u00f6gte der Gemeinen Herrschaft von Freiburg und Bern errichtet. Als architektonisches W\u00fcrdezeichen erhielt das Schloss vor der Hauptfassade einen ummauerten Hof mit zwei markanten Eckt\u00fcrmchen, welche eine Wehrhaftigkeit nur noch symbolisieren. CC-BY-SA Krol:k (Wikimedia)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"680\" height=\"480\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004.png\" alt=\"Eine Rekonstruktion der Grasburg.\u00a9 Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern, Eliane Schranz\" class=\"wp-image-3365\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004.png 680w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004-300x212.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eine Rekonstruktion der Grasburg.\u00a9 Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern, Eliane Schranz<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Beschreibung der Burgruine<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Topografie folgend besitzt die Grasburg eine langgezogene, unregelm\u00e4ssige Form von etwa 150&nbsp;m L\u00e4nge und bis zu 50&nbsp;m Breite. Der Zugang befindet sich im S\u00fcdosten. Die weitl\u00e4ufige Anlage wurde von einer an die massiven Bauten anstossenden Ringmauer gesch\u00fctzt. Im Norden befindet sich eine Besonderheit: So lag dort hinter der Ringmauer ein unterirdischer, gew\u00f6lbter Gang mit einer regelm\u00e4ssigen Schartenreihe, eine vor dem Aufkommen von Feuerwaffen sonst unbekannte Form.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Charakter des Mauerwerks ist sehr einheitlich, so dass ein Bau der Burg aus einem Guss anzunehmen ist. Einer der wenigen erhaltenen, j\u00fcngeren Bauteile ist die massive St\u00fctzmauer von 1484\/85 s\u00fcd\u00f6stlich des Bergfrieds.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"680\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-1024x680.jpg\" alt=\"Die St\u00fctz- und zugleich Schildmauer von 1484\/85 zeigt eindr\u00fccklich auf, wie pr\u00e4zis die Steinbl\u00f6cke von Steinmetzen gehauen und bearbeitet worden sind, um danach in diese glatte Wand verbaut zu werden. Beim Bergfried (um 1240) verf\u00fcgen die Mauern \u00fcber dekorative Buckelquader. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3366\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-300x199.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-768x510.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-2048x1360.jpg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-1200x797.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-1980x1315.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die St\u00fctz- und zugleich Schildmauer von 1484\/85 zeigt eindr\u00fccklich auf, wie pr\u00e4zis die Steinbl\u00f6cke von Steinmetzen gehauen und bearbeitet worden sind, um danach in diese glatte Wand verbaut zu werden. Beim Bergfried (um 1240) verf\u00fcgen die Mauern \u00fcber dekorative Buckelquader. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Mauern bestehen in fast allen Teilen der Ruine aus glatten Quadern, die aus der Molasse (Sandstein) des Burgfelsens gehauen wurden. Im Keller des Saalbaus zeigt sich ein Steinbruch, woraus Baumaterial entnommen wurde. Ausnahmen bilden nur der Bergfried mit zwar identischem Mauercharakter, aber dekorativen Buckelquadern, sowie einige Mauerpartien aus Tuffquadern. Bemerkenswert ist, dass in der Kernburg keine Spuren von sp\u00e4teren Umbauten oder Anpassungen zu finden sind. Sie scheint demnach kaum genutzt worden zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Burganlage ist im Innern dreigeteilt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber dem Zugang im S\u00fcdosten liegt die Vorburg Ost mit einem massiven Wehrturm (Bergfried) und einem Wohnbau. Nach Westen schliesst ein etwas h\u00f6her gelegenes flaches Areal, die <em>platea<\/em>, an. Dort befanden sich wohl Holzbauten. Am Westende der Anlage liegt auf dem h\u00f6her aufragenden Felssporn die Kernburg. Sie ist durch einen 16&nbsp;m breiten, ausgehauenen Halsgraben zus\u00e4tzlich gesch\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"680\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1024x680.jpg\" alt=\"Die Kernburg mit ihrer Schildmauer und dem Spitzbogenportal, welches in den dahinterliegenden Saal f\u00fchrte. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3367\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-300x199.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-768x510.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-2048x1360.jpg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1200x797.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1980x1315.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Kernburg mit ihrer Schildmauer und dem Spitzbogenportal, welches in den dahinterliegenden Saal f\u00fchrte. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Kernburg bestand aus einem grossen Bau, dessen Ostwand als m\u00e4chtige Schildmauer \u00fcber dem Halsgraben errichtet wurde. Die S\u00fcdmauer hingegen zeigt die weithin sichtbare und mit Rundbogenfenstern versehende Repr\u00e4sentationsfassade \u00fcber dem Flusstal.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"680\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-1024x680.jpg\" alt=\"Blick in den Kernbau: Gebaut auf den gewachsenen Felsen erhebt sich der m\u00e4chtige Steinbau mit den grossz\u00fcgig angelegten Fenster\u00f6ffnungen des Saals. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3368\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-300x199.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-768x510.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-2048x1360.jpg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-1200x797.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-1980x1315.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Blick in den Kernbau: Gebaut auf den gewachsenen Felsen erhebt sich der m\u00e4chtige Steinbau mit den grossz\u00fcgig angelegten Fenster\u00f6ffnungen des Saals. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u00dcber den zwei Kellergeschossen liegend, befand sich im Innern ein grosser Saal von etwa 23&nbsp;\u00d7&nbsp;10&nbsp;m Grundfl\u00e4che. Er ist somit nur 20&nbsp;m<sup>2<\/sup> kleiner als der m\u00e4chtige Rittersaal im Schloss Thun. Der Saal ist mit drei Doppelfenstern mit Sitzbanknischen und zwei grossen Kaminen sowie mit zwei Aborterkern ausgestattet. Der in die Kernburg f\u00fchrende Eingang mit Spitzbogenportal liegt im Saalgeschoss. Im Geschoss dar\u00fcber lag einst die mit einem Backofen ausgestattete K\u00fcche. Westlich schlossen ein Wohnbau mit einer Zisterne und ein Wehrturm mit einem Grundriss von etwa 8&nbsp;\u00d7&nbsp;7m an. Diese Bauten im Westen unterscheiden sich vom Rest der Anlage und geh\u00f6ren wohl zu einer bescheidenen Vorg\u00e4ngerburg.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"680\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1024x680.jpg\" alt=\"Der Bergfried (rechts im Bild) mit seinen dekorativen Buckelquadern. Links davon erheben sich die Mauern des \u00abVorderen Hauses\u00bb. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3369\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-300x199.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-768x510.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-2048x1360.jpg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1200x797.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1980x1315.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Bergfried (rechts im Bild) mit seinen dekorativen Buckelquadern. Links davon erheben sich die Mauern des \u00abVorderen Hauses\u00bb. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Bergfried am Ostende der Burg besitzt einen quadratischen Grundriss von 10&nbsp;\u00d7&nbsp;10&nbsp;m und war urspr\u00fcnglich wohl 20&nbsp;m hoch. Er war von Zinnen gekr\u00f6nt, wie dies die Zeichnung von Albrecht Kauw um&nbsp;1670 noch zeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Wehrturm diente insbesondere der Verteidigung des Burgzugangs; seine Wehrplattform lag rund 40&nbsp;m \u00fcber der zum Burgtor f\u00fchrenden Br\u00fccke direkt s\u00fcd\u00f6stlich davon. An den Bergfried angebaut ist ein gut ausgestatteter Wohnbau, wohl das Haus eines Burgmannes.<\/p>\n\n\n\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-left\">Vorgehen<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#e6e2d3\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__e6e2d3\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#e6e2d3\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>Vorbereitung<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bezug heute &#8211; fr\u00fcher<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Befestigte Pal\u00e4ste<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aus praktisch allen Kulturepochen der Welt sind befestigte und damit auch wehrhafte Wohnanlagen bekannt. Vergleichbare Bauten gibt es auch heute: Wir denken hier an gesicherte private Villenanlagen von Superreichen. Aber auch weniger luxuri\u00f6se Privath\u00e4user besitzen oft hohe Z\u00e4une mit Video\u00fcberwachung und was im Mittelalter den adligen Kriegern oblag, erledigen heute private Wachleute oder elektronische \u00dcberwachungsanlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittelalterliche Burgen waren keine Festungen, sondern befestigte adlige Wohnbauten, die durch ihre Lage und ihr trutziges Aussehen symbolhaft und weithin sichtbar die Wehrhaftigkeit des Burgherrn betonten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Milit\u00e4rische Festungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heutige Festungen sind oft unterirdisch angelegt und ihre Lage ist der Allgemeinheit unbekannt, weil geheim. M\u00f6glicherweise kennen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler Festungsanlagen, die aufgegeben worden sind, so beispielsweise Bunkeranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg, welche besichtigt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern kann \u00fcber die Thematik \u00abBefestigte oder gesicherte Anlagen\u00bb gut gesprochen werden, da sie sicher aus eigener Erfahrung \u00fcber solche Bescheid wissen. Was unterscheidet sie v\u00f6llig von mittelalterlichen Burgen? Weiter kann er\u00f6rtert werden, warum Festungen heute meist unterirdisch angelegt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Transfer \u00abheute \u2013 fr\u00fcher\u00bb, von heutigen hochgesicherten Anwesen zu befestigten Burganlagen, ist deshalb empfehlenswert.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Themen, die vorg\u00e4ngig behandelt werden k\u00f6nnen<\/h4>\n\n\n\n<p>Damit die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler die zu besuchende Fundstelle ergiebiger erkunden, erschliessen und auch begreifen k\u00f6nnen, ergibt es Sinn, vorg\u00e4ngig die Thematik \u00abAlltag in einer mittelalterlichen Burg\u00bb im Unterricht zu beleuchten. Dazu eignet sich besonders das <a href=\"https:\/\/alltag-im-mittelalter.ideenset.ch\/burg\/\">IdeenSet \u00abAlltag im Mittelalter\u00bb<\/a>, Kapitel \u00abBurg\u00bb: Selbstlernend k\u00f6nnen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler hier eine Burganlage erkunden und sich das n\u00f6tige Wissen zusammentragen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hilfreiche Lehrmittel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anschauungsmaterialien und weiterf\u00fchrende Literatur speziell f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sind im Mittelalterkoffer bzw. in der Medienkiste Mittelalter zu finden: <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/ubbern.swisscovery.slsp.ch\/discovery\/fulldisplay?docid=alma99116853505605511&#038;context=L&#038;vid=41SLSP_UBE:UBE&#038;lang=de&#038;search_scope=MyInstitution&#038;adaptor=Local%20Search%20Engine&#038;tab=LibraryCatalog&#038;query=any,contains,arch%C3%A4ologiekoffer&#038;offset=0\">Mittelalterkoffer: arch\u00e4ologische Objekte aus dem Mittelalter<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/ubbern.swisscovery.slsp.ch\/discovery\/fulldisplay?context=L&#038;vid=41SLSP_UBE:UBE&#038;search_scope=MyInstitution&#038;tab=LibraryCatalog&#038;docid=alma99116792984005511\">Medienkiste Mittelalter<\/a><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#ffeead\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__ffeead\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#ffeead\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>1. arch\u00e4ologische Spuren forschend wahrnehmen<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragen und Vermutungen<\/h4>\n\n\n\n<p>Wo befinden wir uns? Wie ist der Ort in der Landschaft eingebettet? Was erkennen wir?<\/p>\n\n\n\n<iframe src=\"https:\/\/map.geo.admin.ch\/#\/embed?lang=de&#038;center=2591845.17,1186963.69&#038;z=10&#038;topic=ech&#038;layers=ch.swisstopo.zeitreihen@year=1864,f;ch.bfs.gebaeude_wohnungs_register,f;ch.bav.haltestellen-oev,f;ch.swisstopo.swisstlm3d-wanderwege,f;ch.astra.wanderland-sperrungen_umleitungen,f&#038;bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe&#038;featureInfo=default\" style=\"border: 0;width: 400px;height: 300px;max-width: 100%;max-height: 100%;\" allow=\"geolocation\"><\/iframe>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/h4>\n\n\n\n<p>Ihr befindet euch vor der Burg, dort wo die gemauerte Rampe steht, welche fr\u00fcher als Zugang zur Zugbr\u00fccke gedient hatte. Bitte noch nicht in den Burghof hochsteigen.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" style=\"list-style-type:1\">\n<li>Macht euch Gedanken zum Standort der Burgruine und betrachtet die weitere Umgebung (wie Flusslauf, Senseschlucht, steil abfallende Felsw\u00e4nde).<\/li>\n\n\n\n<li>Was f\u00e4llt euch an der Lage der Burg auf? Besprecht es miteinander.<\/li>\n\n\n\n<li>Wo befinden wir uns geografisch?<\/li>\n\n\n\n<li>Schaut zusammen auf der Landkarte nach, wo sich die Grasburg befindet.<\/li>\n\n\n\n<li>Betrachtet jetzt das Flugbild und sucht darauf die Ruine.<\/li>\n\n\n\n<li>Vergleicht die Karte mit der Flugaufnahme: Welche ist f\u00fcr eure Orientierung hilfreicher?<\/li>\n\n\n\n<li>Sucht auf dem Ausschnitt der Landeskarte die H\u00f6henangaben von \u00abHarrisst\u00e4g\u00bb an der Sense und vom Burgplatz. Rechnet den H\u00f6henunterschied aus. So wisst ihr, wie viele Meter \u00fcber dem Flusslauf die Burgstelle liegt. Tr\u00e4gt den H\u00f6henunterschied in euer Exkursionsblatt ein.<\/li>\n\n\n\n<li>Sucht auf dem Kartenausschnitt den langen, beschwerlichen Hohlweg, der zur Grasburg f\u00fchrt.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#e3eaa7\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__e3eaa7\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#e3eaa7\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>2. arch\u00e4ologische Spuren handelnd erschliessen<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragen und Vermutungen<\/h4>\n\n\n\n<p>Was ist zu sehen? Wo genau wurde diese Anlage errichtet? Was ist das Besondere an der Standortwahl der Burg? Welche Geb\u00e4udeteile, die zur Ruine geh\u00f6ren, sind gut erkennbar?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"679\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image010-1024x679.jpg\" alt=\"Dieser steile und im Winter oft vereiste Hohlweg bildete \u00fcber Jahrhunderte hinweg den einzigen befahrbaren Zugang zur Grasburg. Dies war einer der Gr\u00fcnde, warum Bern und Freiburg sich im 16. Jahrhundert entschlossen, ein bequemer zu erreichendes Verwaltungsschloss ihrer Gemeinen Herrschaft in Schwarzenburg zu errichten. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3371\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image010-1024x679.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image010-300x199.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image010-768x509.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image010-1536x1018.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image010-1200x795.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image010.jpg 1599w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Dieser steile und im Winter oft vereiste Hohlweg bildete \u00fcber Jahrhunderte hinweg den einzigen befahrbaren Zugang zur Grasburg. Dies war einer der Gr\u00fcnde, warum Bern und Freiburg sich im 16. Jahrhundert entschlossen, ein bequemer zu erreichendes Verwaltungsschloss ihrer Gemeinen Herrschaft in Schwarzenburg zu errichten. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/h4>\n\n\n\n<p><strong><strong>\u00dcbersicht \u00fcber die Burgruine Grasburg gewinnen<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Nehmt einen Kompass, sucht darauf die Nordrichtung und richtet den Plan danach aus. Zeichnet auf dem Plan ein, wo ihr euch gerade befindet.<\/li>\n\n\n\n<li>Sucht euch eine passende Stelle aus, damit ihr eine erste Ansicht der Ruine skizzieren k\u00f6nnt.<\/li>\n\n\n\n<li>Seht euch die grosse St\u00fctzmauer und danach den Turm rechts davon genau an. Erkennt ihr hier Unterschiede im Mauerwerk? Beginnt, Fotos f\u00fcr eure Dokumentation aufzunehmen. Achtet auf Details (Aufbau des Mauerwerks, Steinbearbeitung, Form der Quader&#8230;).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image002.png\" alt=\"Die Burgruine Grasburg um 1660. Lavierte Federzeichnung von Albrecht Kauw. Bernisches Historisches Museum. CC-BY-SA Stefan Rebsamen\" class=\"wp-image-3363\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Burgruine Grasburg um 1660. Lavierte Federzeichnung von Albrecht Kauw. Bernisches Historisches Museum. CC-BY-SA Stefan Rebsamen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Betrachtet das Bild von Albrecht Kauw. Dieser K\u00fcnstler hat die Grasburg um&nbsp;1660 gezeichnet. Vergleicht seine Darstellung mit dem heutigen Zustand der Ruine und f\u00e4rbt gr\u00fcn an, was heute noch vorhanden ist, und rot, was fehlt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Heute f\u00fchrt ein steiler Pfad in die Burg. Fr\u00fcher jedoch erreichte man sie \u00fcber eine Br\u00fcckenrampe, danach \u00fcber eine h\u00f6lzerne Zugbr\u00fccke. Schaut auf den Plan und sucht die Rampe in eurer Umgebung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1024x768.jpg\" alt=\"Rest der gemauerten Rampe, welche zur Zugbr\u00fccke und weiter zur Burg f\u00fchrte. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3372\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011.jpg 1299w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Rest der gemauerten Rampe, welche zur Zugbr\u00fccke und weiter zur Burg f\u00fchrte. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Steigt jetzt zur Burgruine hoch. Die Grasburg ist recht weitl\u00e4ufig. Wandert zuerst alle zusammen durch die ganze Anlage, um einen \u00dcberblick zu gewinnen. Benutzt dabei mehrmals den Burgplan und schaut nach, wo ihr euch in der Ruinenanlage befindet. Achtet immer gut darauf, wo ihr geht und steht: Die Burg hat gef\u00e4hrliche Stellen!<\/li>\n\n\n\n<li>Kehrt zum Punkt 11 des Burgplans zur\u00fcck, um die Grasburg in Etappen zu erforschen. Konzentriert euch auf die Geb\u00e4uderesten 7 und 8. Sucht danach in Gruppen verschiedene geeignete Standorte aus. Hier k\u00f6nnt ihr jeweils weitere Skizzen und Fotos machen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"679\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-1024x679.jpg\" alt=\"Links im Vordergrund befindet sich ein Ringmauerrest, welcher die Burg gegen Nordosten sicherte. Im Hintergrund links erkennt man das \u00abVordere Haus\u00bb, rechts daneben den Bergfried. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3373\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-1024x679.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-300x199.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-768x510.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012.jpg 1162w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Links im Vordergrund befindet sich ein Ringmauerrest, welcher die Burg gegen Nordosten sicherte. Im Hintergrund links erkennt man das \u00abVordere Haus\u00bb, rechts daneben den Bergfried. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Das Mauerwerk unter die Lupe nehmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Schaut euch die Mauern bei diesen ersten Bauten genau an: Erkennt ihr Unterschiede?<\/li>\n\n\n\n<li>Weshalb hat der Bergfried, der m\u00e4chtigste Turm der Burg, Buckel auf den Steinen seiner Mauern?<\/li>\n\n\n\n<li>Woher stammt das Steinmaterial? \u00dcberlegt euch, wie diese riesige Masse an Steinen auf den Burgplatz hochgekommen ist. Welche Hilfsmittel wurden dabei eingesetzt?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche speziellen Handwerker haben die Steinbl\u00f6cke bearbeitet?<\/li>\n\n\n\n<li>Streicht mit der Hand \u00fcber die Steinmauer: Was bleibt darauf haften? Erkennt ihr jetzt, welche Gesteinsart hier verwendet wurde? Entdeckt ihr sogar eine weitere?<\/li>\n\n\n\n<li>Womit wurden die Steine in der Mauer befestigt? Kennt ihr dieses Material vom heutigen Mauerbau her? Macht Notizen zu euren Vermutungen ins Exkursionsheft.<\/li>\n\n\n\n<li>Stellt euch nahe zum Bergfried hin und blickt nach oben. So erkennt ihr, wie pr\u00e4zis die Maurer die Gesteinsbl\u00f6cke aufeinander gef\u00fcgt haben.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Mauern ausmessen, Mauer\u00f6ffnungen untersuchen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Beim Bergfried (Burgplan, Nr. 8): Messt mit dem Messband die Seitenl\u00e4ngen des Bergfrieds und tr\u00e4gt das Mass im Plan ein.<\/li>\n\n\n\n<li>Sucht den urspr\u00fcnglichen Eingang in diesen Hauptturm. Warum hat er so hoch oben gelegen?<\/li>\n\n\n\n<li>Geht zum \u00abVorderen Haus\u00bb (Burgplan, Nr. 7): Messt hier die Mauerst\u00e4rke (das heisst die Dicke), an verschiedenen Stellen. Auf welcher Seite hat es die st\u00e4rksten Mauern? Warum wohl?<\/li>\n\n\n\n<li>Betrachtet die verschiedenartigen \u00d6ffnungen in den Mauern. Wozu k\u00f6nnten sie gedient haben? Macht davon genaue Zeichnungen. Ihr werdet noch weitere solche Fensterformen in der Burg finden.<\/li>\n\n\n\n<li>Steigt vorsichtig die Metallleiter hoch und setzt euch auf die Steinb\u00e4nke der Fenster. Hier sassen die Burgleute schon vor vielen hundert Jahren.<\/li>\n\n\n\n<li>Geht zu Punkt 6 auf dem Burgplan: Betrachtet den Querschnitt durch die Burgmauer. Erkennt ihr, in welcher Art die Maurer dicke Mauern erstellt haben? Macht davon eine Detailskizze.<\/li>\n\n\n\n<li>Jetzt k\u00f6nnt ihr zum Halsgraben weitergehen. Ist er nat\u00fcrlich entstanden oder haben ihn die Bauarbeiter ausgehoben? Diskutiert dar\u00fcber.<\/li>\n\n\n\n<li>Betrachtet die m\u00e4chtige Wand dar\u00fcber und \u00fcberlegt euch, wie man fr\u00fcher zum Eingang gekommen ist.<\/li>\n\n\n\n<li>Geht weiter zu Punkt 3 auf dem Burgplan: Das war fr\u00fcher der wichtigste und auch pr\u00e4chtigste Bau der Grasburg. Er hatte verschiedene Stockwerke. Wenn ihr die verschiedenen Mauer\u00f6ffnungen und Fenster betrachtet, k\u00f6nnt ihr die Anzahl Stockwerke feststellen.<\/li>\n\n\n\n<li>Betrachtet, wie die Bauleute die starken Mauern auf dem unregelm\u00e4ssigen, schiefen Burgfelsen aufgebaut haben. Erkennt ihr auch hier noch Bearbeitungsspuren am Felsen?<\/li>\n\n\n\n<li>Gegen die Sense hin hat der Bau die meisten Fenster. Die Fensterart habt ihr bereits kennengelernt. Die Fenster geh\u00f6ren zu einem grossartigen Festsaal. Hier sassen gelegentlich die h\u00f6chsten Adligen, sogar K\u00f6nige mit ihrem Gefolge, und hatten einen eindr\u00fccklichen Weitblick \u00fcber den Senselauf und die Umgebung.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"679\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image013-1024x679.jpg\" alt=\"Blick von der Grasburg ins Flussbett der Sense. Erkennbar ist die beginnende Flussschlaufe, in welcher die Burganlage gut gesch\u00fctzt liegt. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3374\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image013-1024x679.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image013-300x199.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image013-768x510.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image013-1200x796.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image013.jpg 1367w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Blick von der Grasburg ins Flussbett der Sense. Erkennbar ist die beginnende Flussschlaufe, in welcher die Burganlage gut gesch\u00fctzt liegt. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#9fd5f0\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__9fd5f0\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#9fd5f0\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>3. arch\u00e4ologische Spuren deuten<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragen und Vermutungen<\/h4>\n\n\n\n<p>Welchem Zweck k\u00f6nnte die Anlage gedient haben? Wer hat sie gebaut? Welche Spezialisten (Handwerker) haben hier gewirkt? Woher stammen die Baumaterialien? Wie lange hat es wohl gedauert, bis die ganze Anlage erbaut war? Wie alt k\u00f6nnte die Anlage ungef\u00e4hr sein?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/h4>\n\n\n\n<p>Versammelt euch beim Punkt 11 auf dem Burgplan und \u00fcberlegt euch in Gruppen Antworten auf die folgenden Fragen f\u00fcr ein Klassengespr\u00e4ch:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Warum und wozu wurde diese Burg errichtet?<\/li>\n\n\n\n<li>Warum gerade an dieser Stelle?<\/li>\n\n\n\n<li>Wer hat diese m\u00e4chtige Burg gebaut?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Spezialisten (Handwerker) brauchte es dazu? Schreibt diese auf.<\/li>\n\n\n\n<li>Warum ist die Anlage heute eine Ruine?<\/li>\n\n\n\n<li>Setzt euch jetzt mit den anderen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern zusammen und besprecht die gestellten Fragen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#eca1a6\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__eca1a6\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#eca1a6\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>4. arch\u00e4ologische Spuren bewerten<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragen und Vermutungen<\/h4>\n\n\n\n<p>Wie kann die Anlage kulturgeografisch und zeitlich\/geschichtlich verortet werden? Welche sozialen Bez\u00fcge sind mit dieser Anlage verbunden? Wie hat man sich die Anlage in ihrem Originalausbau vorzustellen?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/h4>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" style=\"list-style-type:1\">\n<li>Sucht auf dem ausgelegten Zeitstrahl m\u00f6glichst genau die Epoche, welche zu diesem arch\u00e4ologischen Fundort passen k\u00f6nnte. Welche Bauwerke, die ihr kennt, geh\u00f6ren auch in diese Zeit?<\/li>\n\n\n\n<li>Beantwortet zusammen folgende Fragen:\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wer lebte alles auf der Burg? Listet in Stichworten alle speziellen Bewohnerinnen und Bewohner auf.<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Aufgaben hatten diese Leute zu erf\u00fcllen?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Tiere hat es auf der Burg wohl gegeben? Wof\u00fcr brauchte man sie?<\/li>\n\n\n\n<li>Wer versorgte die Bewohnerinnen und Bewohner der Burg mit Nahrung?<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Fragestellungen und m\u00f6gliche Antworten zum Klassengespr\u00e4ch f\u00fcr den Lernort Grasburg <\/strong>(Information f\u00fcr Lehrperson)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum und wozu wurde diese Burg errichtet<\/strong>?<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die m\u00e4chtige Anlage war eine tempor\u00e4re K\u00f6nigsresidenz, also eine hochherrschaftliche Burg, welche im Auftrag der staufischen K\u00f6nige errichtet wurde, um hier Versammlungen (Hof- und Gerichtstage) abhalten zu k\u00f6nnen. Die mittelalterlichen K\u00f6nige regierten noch nicht von einer festen Residenz aus, sondern waren im ganzen Reich unterwegs und stiegen in vorbereiteten Anlagen wie der Grasburg ab, um hier w\u00e4hrend einiger Tage oder Wochen die regionalen Regierungsgesch\u00e4fte wahrzunehmen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum g<\/strong><strong>erade an dieser Stelle?<\/strong><br><em>Die Burg wurde an einem sehr gut ausgew\u00e4hlten Platz errichtet: Sie steht gut 60&nbsp;<\/em><em>m \u00fcber einer Flussschleife der Sense <\/em><em>auf einem dreiseitig steil abfallenden Felsr\u00fccken. Diese besondere Topografie bot der Anlage besten Schutz.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die weithin sichtbare Burg hatte f\u00fcr die Umgebung gr\u00f6sstm\u00f6glichen Repr\u00e4sentationscharakter f\u00fcr die weltliche (adlige) Macht und hob sich von den einfachen, l\u00e4ndlichen Holzbauten stark ab.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer hat diese Burg gebaut?<\/strong><br><em>Da die Errichtung einer solchen Grossanlage in der Planung und Durchf\u00fchrung (Logistik) der Bauarbeiten \u00e4usserst anspruchsvoll war, bedurfte es verschiedener und erfahrener Fachleute: mindestens eines gut ausgebildeten Architekten\/Baumeisters, des sogenannten<\/em><em>&nbsp;<\/em>magister operis<em>, und eines grossen, professionellen Bautrupps, welcher Erfahrung im Errichten von Burgen und T\u00fcrmen hatte. Die besondere Lage der Burg bedeutete eine sehr gef\u00e4hrliche, kr\u00e4fte- und zeitraubende Arbeit. Sch\u00e4tzungen gehen von einer Bauzeit von mindestens a<\/em><em>cht bis zehn Jahren aus.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Spezialisten (Handwerker) brauchte es dazu?<\/strong><br><em>Dazu geh\u00f6rten ausgebildete Maurer, Steinmetze, Schmiede, Zimmerleute, Schindelmacher, Ziegler, Dachdecker und Kalkbrenner. Weiter ben\u00f6tigte man unz\u00e4hlige Hilfskr\u00e4fte aus der Gegend, welche das Baumaterial beschaffen mussten. Anzunehmen ist, dass die k\u00f6rperlich schwersten Arbeiten <\/em>\u2013<em> insbesondere der Transport der Sandsteinbl\u00f6cke <\/em>\u2013<em> mithilfe von Ochsenkarren und ans\u00e4ssigen M\u00e4nnern erledigt wurden. Ebenso bedurfte es einer enormen Menge an Holz, welches im umgebenden Wald geschlagen, ger\u00fcstet und zum Bauplatz geschleift werden musste. Es diente als Bauholz f\u00fcr Ger\u00fcste, f\u00fcr Tragbalken, Holzdecken, Bohlenw\u00e4nde und f\u00fcr die Dachst\u00fchle, aber auch als Brennholz zum Brennen von Kalkm\u00f6rtel auf dem Bauplatz. Ziegel wurden in speziellen Ziegelh\u00fctten geformt, getrocknet und gebrannt, um danach zum Bauplatz transportiert zu werden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>F\u00fcr die Verpflegung der Arbeitenden sorgten K\u00fcchenbrigaden und M\u00e4gde. Die Nahrungsmittel lieferten die umgebenden D\u00f6rfer. Es ist anzunehmen, dass Esswaren sogar noch von weiter her zugef\u00fchrt werden mussten, da die ans\u00e4ssige, \u00e4rmliche <\/em><em>Bev\u00f6lkerung nicht im Stande war, diese zus\u00e4tzlich zu produzieren.<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer lebte alles auf der Burg? \/ Welche Aufgaben hatten diese Leute zu erf\u00fcllen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Burg wurde w\u00e4hrend der Abwesenheit der K\u00f6nige <\/em>\u2013<em> also fast immer <\/em>\u2013<em> von einer adligen Mannschaft, den sogenannten Burgmannen, bewacht. $Diese mussten in der Vorburg leben. Nach dem Ende der staufischen Herrschaft 1255 diente die Burg als Amtssitz der Grafen von Kyburg, sp\u00e4ter der Grafen von Savoyen und zuletzt als Landvogteisitz im gemeinsamen Besitz von Freiburg und Bern.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00dcber mehrere Jahrhunderte hinweg wohnte<\/em> <em>zum einen eine Verwaltungselite auf der Burg,<\/em> <em>welche ihren Amtsgesch\u00e4ften nachging, und zum anderen eine Vielzahl von Bediensteten, die Alltagsarbeiten erledigten.<\/em> <em>Zu Letzteren geh\u00f6rten etliche K\u00f6che und viele M\u00e4gde, Knechte zum Pflegen der Pferde und ein Trupp von Kriegern zum Bewachen der Burg und zum Schutz der Adligen. Sp\u00e4ter lebte der bernische oder freiburgische Landvogt hier; er hatte nur wenige Knechte und M\u00e4gde und einen Schreiber bei sich.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Tiere hat es auf der Burg wohl gegeben? Wof\u00fcr brauchte man sie?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Auf der Burg gab es Reitpferde, m\u00f6glicherweise auch eine Falknerei mit Jagdfalken, Gefl\u00fcgel (H\u00fchner und G\u00e4nse), Wach- und Jagdhunde. Katzen brauchte man zum Jagen von M\u00e4usen oder Ratten. Eine Schweinehaltung kann man sich innerhalb der Burganlage vorstellen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer versorgte die Bewohnerinnen und Bewohner der Burg mit Nahrung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em><em>Die t\u00e4gliche Nahrung wie Gem\u00fcse und Frischfleisch lieferte der zur Burg geh\u00f6rige Bauernhof. Die Abgaben der b\u00e4uerlichen Bev\u00f6lkerung kamen nur einmal pro Jahr und wurden meist auf den M\u00e4rkten der umliegenden D\u00f6rfern verkauft. Haltbares, vor allem Getreide, wurde oft in der Burg gelagert oder in der nahen Burgm\u00fchle zu Mehl gemahlen, denn Brote wurden in der Burg selbst gebacken. Die dem Adel vorbehaltene Jagden dienten in erster Linie nicht der Fleischbeschaffung, sondern galten vor allem als sportliches Vergn\u00fcgen.<\/em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum ist diese ganze Anlage heute eine Ruine?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die gemeinsamen Besitzer der Grasburg, die St\u00e4dte Bern und Freiburg, beschlossen um&nbsp;1570, die abgelegene und auch schwierig zu erreichende Burganlage aufzugeben. Sie liessen ein neues und besser gelegenes Schloss in Schwarzenburg errichten. Damit war das Ende der Grasburg besiegelt und die Anlage zerfiel in den folgenden Jahrhunderten nach und nach.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#e6e2d3\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__e6e2d3\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#e6e2d3\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>weiterf\u00fchrend<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vertiefung vor Ort<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Vorlese-\/Vertiefungstext \u00ab<a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/die-sage-von-crassus-und-dem-drachen\/\">Die Sage von Crassus und dem Drachen<\/a>\u00bb<\/li>\n\n\n\n<li>Vorbereitetes Ritterspiel \/ \u00abVerkleiden\u00bb: Kost\u00fcme und selbst angefertigte Ritterausr\u00fcstungen anziehen, Ritterspiele auff\u00fchren.<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?search=medieval+music&#038;title=Special:MediaSearch&#038;go=Go&#038;type=audio\">Musik aus dem Mittelalter anh\u00f6ren<\/a>, mittelalterliche Musik (auf Smartphone \/ mittels Bluetooth-Boxen abspielbar) <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Abstieg ins Flussbett der Sense<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sehr empfehlenswert ist der einfache Abstieg \u00fcber einen Pfad <em>vor <\/em>der Burganlage hinunter zur Sense: Von hier aus hat man einen sehr guten Blick auf die spektakul\u00e4re, nat\u00fcrlich gesch\u00fctzte Lage der Kernburg mit ihrer imposanten Westfassade.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vertiefung nach der Exkursion:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Poster<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler stellen in Gruppen Exkursionsposter zusammen. Diese kann Zeichnungen, Pl\u00e4ne und Beschreibungen enthalten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Exkursionsbericht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler schreiben einen Bericht \u00fcber ihre Erlebnisse und Erkenntnisse. Diesen k\u00f6nnen sie mit Skizzen und Fotos erg\u00e4nzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Modell der Grasburg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler k\u00f6nnten in Gruppen im Werkunterricht mit verschiedenen Materialien ein Modell der Ruine Grasburg anhand der Fotos und der Rekonstruktionsbilder herstellen. Das Modell kann danach in einen Sandkasten mit modellierter Umgebung eingepasst werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"689\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild01-1024x689.jpg\" alt=\"Modell der Grasburg\" class=\"wp-image-3359\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild01-1024x689.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild01-300x202.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild01-768x517.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild01-1536x1034.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild01-2048x1378.jpg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild01-1200x807.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild01-1980x1332.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Modell der Grasburg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"685\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild02-685x1024.jpg\" alt=\"Modell der Grasburg\" class=\"wp-image-3360\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild02-685x1024.jpg 685w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild02-201x300.jpg 201w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild02-768x1147.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild02-1028x1536.jpg 1028w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild02-1371x2048.jpg 1371w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild02-1200x1793.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild02-1980x2958.jpg 1980w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild02-scaled.jpg 1714w\" sizes=\"auto, (max-width: 685px) 100vw, 685px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Modell der Grasburg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mitnehmen<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Zeitstrahl<\/li>\n\n\n\n<li>Ausschnitt der Landeskarte 1:25&nbsp;000<\/li>\n\n\n\n<li>Luftbild Google<\/li>\n\n\n\n<li>Burgplan<\/li>\n\n\n\n<li>Abbildung von Albrecht Kauw<\/li>\n\n\n\n<li>Exkursionsbl\u00e4tter zum Zeichnen und Notieren<\/li>\n\n\n\n<li>Fotoapparat oder Smartphone<\/li>\n\n\n\n<li>Feldstecher<\/li>\n\n\n\n<li>Schreibzeug<\/li>\n\n\n\n<li>Doppelmeter und Messb\u00e4nder<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bilder<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"3362\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-1024x768.jpg\" alt=\"Hoch \u00fcber dem Flussbett der Sense steht weithin sichtbar der imposante Kernbau der weitl\u00e4ufigen Burganlage. Die bewusst gew\u00e4hlte Lage bot nat\u00fcrlichen Schutz gegen drei Seiten hin. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3362\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-1980x1485.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hoch \u00fcber dem Flussbett der Sense steht weithin sichtbar der imposante Kernbau der weitl\u00e4ufigen Burganlage. Die bewusst gew\u00e4hlte Lage bot nat\u00fcrlichen Schutz gegen drei Seiten hin. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grasburg_HistorischesBild_BHM.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"883\" data-id=\"3564\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grasburg_HistorischesBild_BHM-1024x883.jpg\" alt=\"Die Burgruine Grasburg um 1660. Eine Federzeichnung Kauw Grasburg. \u00a9 Bernisches Historisches Museum, Bern. Foto Stefan Rebsamen\" class=\"wp-image-3564\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grasburg_HistorischesBild_BHM-1024x883.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grasburg_HistorischesBild_BHM-300x259.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grasburg_HistorischesBild_BHM-768x662.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grasburg_HistorischesBild_BHM-1200x1035.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Grasburg_HistorischesBild_BHM.jpg 1417w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Burgruine Grasburg um 1660. Eine Federzeichnung Kauw Grasburg. \u00a9 Bernisches Historisches Museum, Bern. Foto Stefan Rebsamen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image003.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" data-id=\"3364\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image003.jpg\" alt=\"Das Schloss Schwarzenburg wurde von 1573 bis 1575 als \u00abErsatzbau\u00bb der Grasburg f\u00fcr die V\u00f6gte der Gemeinen Herrschaft von Freiburg und Bern errichtet. Als architektonisches W\u00fcrdezeichen erhielt das Schloss vor der Hauptfassade einen ummauerten Hof mit zwei markanten Eckt\u00fcrmchen, welche eine Wehrhaftigkeit nur noch symbolisieren. CC-BY-SA Krol:k (Wikimedia)\" class=\"wp-image-3364\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image003.jpg 800w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image003-300x200.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image003-768x512.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image003-600x400.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Schloss Schwarzenburg wurde von 1573 bis 1575 als \u00abErsatzbau\u00bb der Grasburg f\u00fcr die V\u00f6gte der Gemeinen Herrschaft von Freiburg und Bern errichtet. Als architektonisches W\u00fcrdezeichen erhielt das Schloss vor der Hauptfassade einen ummauerten Hof mit zwei markanten Eckt\u00fcrmchen, welche eine Wehrhaftigkeit nur noch symbolisieren. CC-BY-SA Krol:k (Wikimedia)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"680\" height=\"480\" data-id=\"3365\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004.png\" alt=\"Eine Rekonstruktion der Grasburg. \u00a9 Thomas Biller, Freiburg im Breisgau\" class=\"wp-image-3365\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004.png 680w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004-300x212.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eine Rekonstruktion der Grasburg. \u00a9 Thomas Biller, Freiburg im Breisgau<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"680\" data-id=\"3366\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-1024x680.jpg\" alt=\"Die St\u00fctz- und zugleich Schildmauer von 1484\/85 zeigt eindr\u00fccklich auf, wie pr\u00e4zis die Steinbl\u00f6cke von Steinmetzen gehauen und bearbeitet worden sind, um danach in diese glatte Wand verbaut zu werden. Beim Bergfried (um 1240) verf\u00fcgen die Mauern \u00fcber dekorative Buckelquader. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3366\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-300x199.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-768x510.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-2048x1360.jpg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-1200x797.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-1980x1315.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die St\u00fctz- und zugleich Schildmauer von 1484\/85 zeigt eindr\u00fccklich auf, wie pr\u00e4zis die Steinbl\u00f6cke von Steinmetzen gehauen und bearbeitet worden sind, um danach in diese glatte Wand verbaut zu werden. Beim Bergfried (um 1240) verf\u00fcgen die Mauern \u00fcber dekorative Buckelquader. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"680\" data-id=\"3367\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1024x680.jpg\" alt=\"Die Kernburg mit ihrer Schildmauer und dem Spitzbogenportal, welches in den dahinterliegenden Saal f\u00fchrte. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3367\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-300x199.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-768x510.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-2048x1360.jpg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1200x797.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1980x1315.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Kernburg mit ihrer Schildmauer und dem Spitzbogenportal, welches in den dahinterliegenden Saal f\u00fchrte. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"680\" data-id=\"3368\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-1024x680.jpg\" alt=\"Blick in den Kernbau: Gebaut auf den gewachsenen Felsen erhebt sich der m\u00e4chtige Steinbau mit den grossz\u00fcgig angelegten Fenster\u00f6ffnungen des Saals. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3368\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-300x199.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-768x510.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-2048x1360.jpg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-1200x797.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-1980x1315.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Blick in den Kernbau: Gebaut auf den gewachsenen Felsen erhebt sich der m\u00e4chtige Steinbau mit den grossz\u00fcgig angelegten Fenster\u00f6ffnungen des Saals. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"680\" data-id=\"3369\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1024x680.jpg\" alt=\"Der Bergfried (rechts im Bild) mit seinen dekorativen Buckelquadern. Links davon erheben sich die Mauern des \u00abVorderen Hauses\u00bb. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3369\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-300x199.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-768x510.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-2048x1360.jpg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1200x797.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1980x1315.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Bergfried (rechts im Bild) mit seinen dekorativen Buckelquadern. Links davon erheben sich die Mauern des \u00abVorderen Hauses\u00bb. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image010.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"679\" data-id=\"3371\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image010-1024x679.jpg\" alt=\"Dieser steile und im Winter oft vereiste Hohlweg bildete \u00fcber Jahrhunderte hinweg den einzigen befahrbaren Zugang zur Grasburg. Dies war einer der Gr\u00fcnde, warum Bern und Freiburg sich im 16. Jahrhundert entschlossen, ein bequemer zu erreichendes Verwaltungsschloss ihrer Gemeinen Herrschaft in Schwarzenburg zu errichten. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3371\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image010-1024x679.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image010-300x199.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image010-768x509.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image010-1536x1018.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image010-1200x795.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image010.jpg 1599w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Dieser steile und im Winter oft vereiste Hohlweg bildete \u00fcber Jahrhunderte hinweg den einzigen befahrbaren Zugang zur Grasburg. Dies war einer der Gr\u00fcnde, warum Bern und Freiburg sich im 16. Jahrhundert entschlossen, ein bequemer zu erreichendes Verwaltungsschloss ihrer Gemeinen Herrschaft in Schwarzenburg zu errichten. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"3372\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1024x768.jpg\" alt=\"Rest der gemauerten Rampe, welche zur Zugbr\u00fccke und weiter zur Burg f\u00fchrte. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3372\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011.jpg 1299w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Rest der gemauerten Rampe, welche zur Zugbr\u00fccke und weiter zur Burg f\u00fchrte. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"679\" data-id=\"3373\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-1024x679.jpg\" alt=\"Links im Vordergrund befindet sich ein Ringmauerrest, welcher die Burg gegen Nordosten sicherte. Im Hintergrund links erkennt man das \u00abVordere Haus\u00bb, rechts daneben den Bergfried. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3373\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-1024x679.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-300x199.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-768x510.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012.jpg 1162w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Links im Vordergrund befindet sich ein Ringmauerrest, welcher die Burg gegen Nordosten sicherte. Im Hintergrund links erkennt man das \u00abVordere Haus\u00bb, rechts daneben den Bergfried. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image013.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"679\" data-id=\"3374\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image013-1024x679.jpg\" alt=\"Blick von der Grasburg ins Flussbett der Sense. Erkennbar ist die beginnende Flussschlaufe, in welcher die Burganlage gut gesch\u00fctzt liegt. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3374\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image013-1024x679.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image013-300x199.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image013-768x510.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image013-1200x796.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image013.jpg 1367w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Blick von der Grasburg ins Flussbett der Sense. Erkennbar ist die beginnende Flussschlaufe, in welcher die Burganlage gut gesch\u00fctzt liegt. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild01-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"689\" data-id=\"3359\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild01-1024x689.jpg\" alt=\"Modell der Grasburg\" class=\"wp-image-3359\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild01-1024x689.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild01-300x202.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild01-768x517.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild01-1536x1034.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild01-2048x1378.jpg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild01-1200x807.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild01-1980x1332.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Modell der Grasburg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild02-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"685\" height=\"1024\" data-id=\"3360\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild02-685x1024.jpg\" alt=\"Modell der Grasburg\" class=\"wp-image-3360\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild02-685x1024.jpg 685w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild02-201x300.jpg 201w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild02-768x1147.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild02-1028x1536.jpg 1028w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild02-1371x2048.jpg 1371w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild02-1200x1793.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild02-1980x2958.jpg 1980w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/H_26059_bild02-scaled.jpg 1714w\" sizes=\"auto, (max-width: 685px) 100vw, 685px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Modell der Grasburg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image016.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"679\" data-id=\"3376\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image016-1024x679.jpg\" alt=\"Ein gesch\u00fctzter Picknickplatz befindet sich vor dem Zugang zur Burgruine. Von hier aus f\u00fchrt ein einfacher Weg an die Sense, wo auch gebadet werden kann. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3376\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image016-1024x679.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image016-300x199.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image016-768x509.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image016-1536x1018.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image016-1200x795.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image016.jpg 1599w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein gesch\u00fctzter Picknickplatz befindet sich vor dem Zugang zur Burgruine. Von hier aus f\u00fchrt ein einfacher Weg an die Sense, wo auch gebadet werden kann. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-left\">Download<\/h2>\n\n\n<div class='w3eden'>\n    <div class=''>\n\n        \n        <div id=\"content_wpdm_package_1\">\n            <div class='row'><div class='col-lg-12 col-md-12 col-12'><!-- WPDM Link Template: Default Template -->\n\n<div class=\"link-template-default card mb-2\">\n    <div class=\"card-body\">\n        <div class=\"media\">\n            <div class=\"mr-3 img-48\"><img decoding=\"async\" class=\"wpdm_icon\" alt=\"Ic\u00f4ne\"   src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/plugins\/download-manager\/assets\/file-type-icons\/pdf.svg\" \/><\/div>\n            <div class=\"media-body\">\n                <h3 class=\"package-title\"><a href='https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/abbildung-von-albrecht-kauw\/'>Abbildung von Albrecht Kauw<\/a><\/h3>\n                <div class=\"text-muted text-small\"><i class=\"fas fa-copy\"><\/i> 1 fichier\u00b7s <i class=\"fas fa-hdd ml-3\"><\/i> 947 kB<\/div>\n            <\/div>\n            <div class=\"ml-3\">\n                <a class='wpdm-download-link download-on-click btn btn-primary ' rel='nofollow' href='#' data-downloadurl=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/abbildung-von-albrecht-kauw\/?wpdmdl=3393&refresh=6a396005621b41782145029\">T\u00e9l\u00e9charger<\/a>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<\/div><div class='col-lg-12 col-md-12 col-12'><!-- WPDM Link Template: Default Template -->\n\n<div class=\"link-template-default card mb-2\">\n    <div class=\"card-body\">\n        <div class=\"media\">\n            <div class=\"mr-3 img-48\"><img decoding=\"async\" class=\"wpdm_icon\" alt=\"Ic\u00f4ne\"   src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/plugins\/download-manager\/assets\/file-type-icons\/pdf.svg\" \/><\/div>\n            <div class=\"media-body\">\n                <h3 class=\"package-title\"><a href='https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/burgplan\/'>Burgplan<\/a><\/h3>\n                <div class=\"text-muted text-small\"><i class=\"fas fa-copy\"><\/i> 1 fichier\u00b7s <i class=\"fas fa-hdd ml-3\"><\/i> 176.24 KB<\/div>\n            <\/div>\n            <div class=\"ml-3\">\n                <a class='wpdm-download-link download-on-click btn btn-primary ' rel='nofollow' href='#' data-downloadurl=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/burgplan\/?wpdmdl=3390&refresh=6a396005641ff1782145029\">Link \u00f6ffnen<\/a>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<\/div><div class='col-lg-12 col-md-12 col-12'><!-- WPDM Link Template: Default Template -->\n\n<div class=\"link-template-default card mb-2\">\n    <div class=\"card-body\">\n        <div class=\"media\">\n            <div class=\"mr-3 img-48\"><img decoding=\"async\" class=\"wpdm_icon\" alt=\"Ic\u00f4ne\"   src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/plugins\/download-manager\/assets\/file-type-icons\/pdf.svg\" \/><\/div>\n            <div class=\"media-body\">\n                <h3 class=\"package-title\"><a href='https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/die-grasburg-eine-spaetstaufische-reichsburg-in-der-nordwestschweiz\/'>Die Grasburg - Eine sp\u00e4tstaufische Reichsburg in der Nordwestschweiz<\/a><\/h3>\n                <div class=\"text-muted text-small\"><i class=\"fas fa-copy\"><\/i> 1 fichier\u00b7s <i class=\"fas fa-hdd ml-3\"><\/i> 1.50 MB<\/div>\n            <\/div>\n            <div class=\"ml-3\">\n                <a class='wpdm-download-link download-on-click btn btn-primary ' rel='nofollow' href='#' data-downloadurl=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/die-grasburg-eine-spaetstaufische-reichsburg-in-der-nordwestschweiz\/?wpdmdl=3386&refresh=6a39600565de41782145029\">T\u00e9l\u00e9charger<\/a>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<\/div><div class='col-lg-12 col-md-12 col-12'><!-- WPDM Link Template: Default Template -->\n\n<div class=\"link-template-default card mb-2\">\n    <div class=\"card-body\">\n        <div class=\"media\">\n            <div class=\"mr-3 img-48\"><img decoding=\"async\" class=\"wpdm_icon\" alt=\"Ic\u00f4ne\"   src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/plugins\/download-manager\/assets\/file-type-icons\/pdf.svg\" \/><\/div>\n            <div class=\"media-body\">\n                <h3 class=\"package-title\"><a href='https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/die-sage-von-crassus-und-dem-drachen\/'>Die Sage von Crassus und dem Drachen<\/a><\/h3>\n                <div class=\"text-muted text-small\"><i class=\"fas fa-copy\"><\/i> 1 fichier\u00b7s <i class=\"fas fa-hdd ml-3\"><\/i> 84.37 KB<\/div>\n            <\/div>\n            <div class=\"ml-3\">\n                <a class='wpdm-download-link download-on-click btn btn-primary ' rel='nofollow' href='#' data-downloadurl=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/die-sage-von-crassus-und-dem-drachen\/?wpdmdl=3477&refresh=6a396005679ae1782145029\">T\u00e9l\u00e9charger<\/a>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<\/div><div class='col-lg-12 col-md-12 col-12'><!-- WPDM Link Template: Default Template -->\n\n<div class=\"link-template-default card mb-2\">\n    <div class=\"card-body\">\n        <div class=\"media\">\n            <div class=\"mr-3 img-48\"><img decoding=\"async\" class=\"wpdm_icon\" alt=\"Ic\u00f4ne\"   src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/plugins\/download-manager\/assets\/file-type-icons\/web.svg\" \/><\/div>\n            <div class=\"media-body\">\n                <h3 class=\"package-title\"><a href='https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/kartenausschnitt-2\/'>Kartenausschnitt<\/a><\/h3>\n                <div class=\"text-muted text-small\"><i class=\"fas fa-copy\"><\/i> 1 fichier\u00b7s <i class=\"fas fa-hdd ml-3\"><\/i> 0.00 KB<\/div>\n            <\/div>\n            <div class=\"ml-3\">\n                <a class='wpdm-download-link download-on-click btn btn-primary ' rel='nofollow' href='#' data-downloadurl=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/kartenausschnitt-2\/?wpdmdl=3389&refresh=6a3960056979d1782145029\">Link \u00f6ffnen<\/a>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<\/div><div class='col-lg-12 col-md-12 col-12'><!-- WPDM Link Template: Default Template -->\n\n<div class=\"link-template-default card mb-2\">\n    <div class=\"card-body\">\n        <div class=\"media\">\n            <div class=\"mr-3 img-48\"><img decoding=\"async\" class=\"wpdm_icon\" alt=\"Ic\u00f4ne\"   src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/plugins\/download-manager\/assets\/file-type-icons\/web.svg\" \/><\/div>\n            <div class=\"media-body\">\n                <h3 class=\"package-title\"><a href='https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/luftbild-google-2\/'>Luftbild Google<\/a><\/h3>\n                <div class=\"text-muted text-small\"><i class=\"fas fa-copy\"><\/i> 1 fichier\u00b7s <i class=\"fas fa-hdd ml-3\"><\/i> 0.00 KB<\/div>\n            <\/div>\n            <div class=\"ml-3\">\n                <a class='wpdm-download-link download-on-click btn btn-primary ' rel='nofollow' href='#' data-downloadurl=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/luftbild-google-2\/?wpdmdl=3392&refresh=6a3960056b74e1782145029\">Link \u00f6ffnen<\/a>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<\/div><div class='col-lg-12 col-md-12 col-12'><!-- WPDM Link Template: Default Template -->\n\n<div class=\"link-template-default card mb-2\">\n    <div class=\"card-body\">\n        <div class=\"media\">\n            <div class=\"mr-3 img-48\"><img decoding=\"async\" class=\"wpdm_icon\" alt=\"Ic\u00f4ne\"   src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/plugins\/download-manager\/assets\/file-type-icons\/pdf.svg\" \/><\/div>\n            <div class=\"media-body\">\n                <h3 class=\"package-title\"><a href='https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/rekonstruktionszeichnung\/'>Rekonstruktionszeichnung<\/a><\/h3>\n                <div class=\"text-muted text-small\"><i class=\"fas fa-copy\"><\/i> 1 fichier\u00b7s <i class=\"fas fa-hdd ml-3\"><\/i> 8 MB<\/div>\n            <\/div>\n            <div class=\"ml-3\">\n                <a class='wpdm-download-link download-on-click btn btn-primary ' rel='nofollow' href='#' data-downloadurl=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/rekonstruktionszeichnung\/?wpdmdl=3391&refresh=6a3960056d6fa1782145029\">T\u00e9l\u00e9charger<\/a>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<\/div><div class='col-lg-12 col-md-12 col-12'><!-- WPDM Link Template: Default Template -->\n\n<div class=\"link-template-default card mb-2\">\n    <div class=\"card-body\">\n        <div class=\"media\">\n            <div class=\"mr-3 img-48\"><img decoding=\"async\" class=\"wpdm_icon\" alt=\"Ic\u00f4ne\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/plugins\/download-manager\/assets\/file-type-icons\/pdf.svg\" \/><\/div>\n            <div class=\"media-body\">\n                <h3 class=\"package-title\"><a href='https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/zeitstrahl\/'>Zeitstrahl<\/a><\/h3>\n                <div class=\"text-muted text-small\"><i class=\"fas fa-copy\"><\/i> 1 fichier\u00b7s <i class=\"fas fa-hdd ml-3\"><\/i> 36 kB<\/div>\n            <\/div>\n            <div class=\"ml-3\">\n                <a class='wpdm-download-link download-on-click btn btn-primary ' rel='nofollow' href='#' data-downloadurl=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/zeitstrahl\/?wpdmdl=1206&refresh=6a3960056fe341782145029\">T\u00e9l\u00e9charger<\/a>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<\/div><\/div>            <div style='clear:both'><\/div><div class='text-center'><ul class='pagination wpdm-pagination pagination-centered text-center'><\/ul><\/div><div style='clear:both'><\/div>        <\/div>\n\n        <div style='clear:both'><\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anreise<\/h2>\n\n\n\n<iframe style='border:none' width='100%' height='450'  src=\"https:\/\/maps.openrouteservice.org\/#\/directions\/Station,Lanzenh%C3%A4usern,BE,Schweiz\/Harrissteg,Schwarzenburg%20BE,BE,Schweiz\/data\/55,130,32,198,15,97,4,224,38,9,96,59,2,24,5,192,166,6,113,0,184,64,118,0,232,6,96,5,159,0,153,240,3,128,86,1,57,79,191,0,25,93,32,26,82,3,100,58,210,42,15,162,193,173,90,3,107,112,13,196,88,177,65,181,170,13,42,90,190,98,45,185,117,237,78,119,1,1,25,242,52,83,196,7,16,16,0,58,167,129,17,54,28,160,1,121,64,11,107,128,214,144,87,160,64,6,111,0,3,110,139,130,15,229,10,128,11,64,14,236,132,16,13,100,128,14,110,99,237,14,143,238,129,152,134,10,23,129,153,6,230,238,136,139,14,139,2,0,11,229,84,0\/embed\/de-de\"><\/iframe>\n\n\n\n<p><strong>Anfahrt mit Bus oder Bahn<\/strong><br>Ab Bern mit der S-Bahn (Linie&nbsp;6) in Richtung Schwarzenburg bis nach Lanzenh\u00e4usern. Ab hier zu Fuss dem ausgeschilderten Wanderweg in s\u00fcdwestlicher Richtung zur Burg folgen (etwa 30&nbsp;Minuten).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anfahrt mit dem Auto<\/strong><br>Von Bern aus der Schwarzenburgerstrasse in s\u00fcdwestlicher Richtung via K\u00f6niz, Niederscherli und Lanzenh\u00e4usern bis zum Weiler Steinhaus folgen. Hier zweigt rechts eine ausgeschilderte Nebenstrasse ab und f\u00fchrt \u00fcber den Hof Schl\u00f6ssli hinunter zur Sense. Parkm\u00f6glichkeiten unweit der Burg.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinweise zum Besuch der Grasburg<\/strong><br>Die Ruine steht auf einem teilweise stark absch\u00fcssigen H\u00fcgel\/Fels. Auf dem Burggel\u00e4nde kann gefahrlos verweilt werden und es eignet sich gut als Picknickplatz. Eine vorg\u00e4ngige Rekognoszierung wird sehr empfohlen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"679\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image016-1024x679.jpg\" alt=\"Ein gesch\u00fctzter Picknickplatz befindet sich vor dem Zugang zur Burgruine. Von hier aus f\u00fchrt ein einfacher Weg an die Sense, wo auch gebadet werden kann. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3376\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image016-1024x679.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image016-300x199.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image016-768x509.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image016-1536x1018.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image016-1200x795.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image016.jpg 1599w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein gesch\u00fctzter Picknickplatz befindet sich vor dem Zugang zur Burgruine. Von hier aus f\u00fchrt ein einfacher Weg an die Sense, wo auch gebadet werden kann. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">CC-BY-SA<br>Konzept: ADB und PHBern<br>Didaktische \u00dcberlegungen: Martin Furer und Pascal Piller, PHBern<br>Texte \u201eGeschichte der Burgruine\u201c und \u201eBeschreibung der Burgruine\u201c Martin Furer und Pascal Piller, PHBern; Armand Baeriswyl und Andrea Lanzicher, ADB<br>Wissenschaftliche Inhalte, Korrektorat: Andrea Lanzicher und Christine Felber, ADB<br>Titelbild: Martin Furer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ruine der Grasburg geh\u00f6rt zu den eindr\u00fccklichsten und gr\u00f6ssten Burganlagen des Kantons Bern. Sie liegt durch eine Flussschleife der Sense gut gesch\u00fctzt auf einem rund 60&nbsp;m hohen Felssporn.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3362,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,12],"tags":[73,38],"class_list":["post-3253","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bern-mittelland","category-mittelalter","tag-burg","tag-mittelalter"],"featured_image_src":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-scaled.jpg","featured_image_src_square":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-scaled.jpg","author_info":{"display_name":"Martin Furer","author_link":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/author\/martin-furerphbern-ch\/"},"category_info":"<a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/thema\/region\/bern-mittelland\/\" rel=\"category tag\">Bern - Mittelland<\/a>, <a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/thema\/zeitstrahl\/mittelalter\/\" rel=\"category tag\">Mittelalter<\/a>","tags_info":"<a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/tag\/burg\/\" rel=\"tag\">Burg<\/a>, <a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/tag\/mittelalter\/\" rel=\"tag\">Mittelalter<\/a>","social_share_info":"<a data-share=\"facebook\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer.php?u=https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/burgruine-grasburg-bei-schwarzenburg\/\" class=\"tb-facebook-share social-share-default tb-social-share\" target=\"_blank\"><i class=\"fab fa-facebook-f\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a><a data-share=\"twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/burgruine-grasburg-bei-schwarzenburg\/\" class=\"tb-twiiter-share social-share-default tb-social-share\" target=\"_blank\"><i class=\"fab fa-twitter\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a><a data-share=\"linkedin\" href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/shareArticle?url=https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/burgruine-grasburg-bei-schwarzenburg\/\" class=\"tb-linkedin-share social-share-default tb-social-share\" target=\"_blank\"><i class=\"fab fa-linkedin-in\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a>","wordExcerpt_info":"<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Die Ruine der Grasburg geh\u00f6rt zu den eindr\u00fccklichsten und gr\u00f6ssten Burganlagen des Kantons Bern. Sie liegt durch eine Flussschleife der Sense gut gesch\u00fctzt auf einem rund 60&nbsp;m hohen Felssporn.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n","comment_info":"0","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3253","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3253"}],"version-history":[{"count":70,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3253\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3931,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3253\/revisions\/3931"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3362"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3253"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3253"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3253"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}