{"id":3255,"date":"2025-03-20T07:00:00","date_gmt":"2025-03-20T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/?p=3255"},"modified":"2025-04-14T13:52:32","modified_gmt":"2025-04-14T13:52:32","slug":"burgruine-resti-bei-meiringen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/burgruine-resti-bei-meiringen\/","title":{"rendered":"Ruines du ch\u00e2teau de Resti pr\u00e8s de Meiringen"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Ruine Resti ist die dominierende Burganlage im Haslital. Ihr urspr\u00fcnglicher Wohnturm steht weithin sichtbar \u00fcber dem Dorf Meiringen auf einem m\u00e4chtigen Felssturzbrocken.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-little-spoiler otfm-sp__wrapper otfm-sp__little js-otfm-sp__closed otfm-sp__f5f5f5\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#f5f5f5\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\">mehr<\/div><div class=\"otfm-sp__content\" style=\"height:0;opacity:0;visibility:hidden\">\n\n\n\n<p><strong>Geschichte und Beschreibung der Burgruine<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die Ruine Resti befindet sich in dominierender Lage \u00fcber dem Haslital oberhalb des Dorfes Meiringen. Sie war das Zentrum einer Grundherrschaft und diente dem Schutz der Verkehrswege in der Talebene und der Wege, welche zu den P\u00e4ssen Grimsel, Joch, Susten, Grosse Scheidegg sowie Br\u00fcnig f\u00fchrten. Der Turm ist der einzige heute noch sichtbare Bauteil der Burganlage. Es ist anzunehmen, dass die \u00abResti\u00bb nur eine Turmburg war, da bislang Reste von Ringmauern oder Nebengeb\u00e4uden fehlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um&nbsp;1250 liess der Ritter Peter von Resti einen 9&nbsp;m hohen Turm auf einem m\u00e4chtigen Felssturzbrocken errichten. \u00dcber einen Hocheingang (siehe Rekonstruktionsbild) gelangte man ins Turminnere. Darin befanden sich \u00fcber einem kleinen Keller das Eingangsgeschoss mit K\u00fcche, Korridor, Latrinengalerie und Wachtbalkon, im Obergeschoss lag in der S\u00fcdostecke die Stube. Dieser Raum, der in gr\u00f6sseren Burganlagen als \u00abRittersaal\u00bb bezeichnet wird, muss sehr bescheiden gewesen sein und d\u00fcrfte sich nur wenig von einer alpinen Hirtenstube unterschieden haben. Eine geschlossene Kammer, m\u00f6glicherweise die Schlafkammer der Herrschaft, und ein Korridor mit Latrine erg\u00e4nzten das knappe Raumangebot auf diesem Geschoss. Dar\u00fcber folgte bereits der Dachraum. Unter den schr\u00e4gen Dachbalken konnte man nur nordseitig aufrecht stehen. Hier schlief wohl das Burggesinde. Daneben wurden Vorr\u00e4te aufbewahrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Um&nbsp;1300 erhielt der Turm durch eine Aufstockung ein zus\u00e4tzliches Vollgeschoss, dessen Funktion unbekannt ist. Das Dach war noch immer ein nach S\u00fcden geneigtes Pultdach. Im Unterschied zu seinem Vorg\u00e4nger war es nun aber nach innen versenkt und damit f\u00fcr den Feind von aussen nicht mehr sichtbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine erneute Aufstockung auf eine H\u00f6he von 19&nbsp;m brachte zwischen 1390 und 1400 ein weiteres Geschoss \u00fcber einer feuerfesten Wehrplattform, die Schutz gegen die gef\u00fcrchteten Brandpfeile bot. Die Plattform war aus dicht nebeneinandergelegten Balken gebildet, eine Konstruktion, die den schweren Boden tragen sollte, der wohl aus Brettern und in Kalkm\u00f6rtel gelegten Steinplatten bestand. Dar\u00fcber lag ein nach Westen entw\u00e4sserndes, hinter den Zinnen und innerhalb der Mauern verstecktes Satteldach. Der Turm d\u00fcrfte damit als uneinnehmbar gegolten haben. Von der Wehrplattform aus \u00f6ffnete sich auf jede Seite&nbsp; eine Rundbogent\u00fcre auf einen h\u00f6lzernen Wehrerker, der auf Kragbalken als Blockbau unter einem Satteld\u00e4chlein gebildet war. Eine Reparatur der Erker ist um&nbsp;1430 nachgewiesen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"958\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-01-958x1024.jpg\" alt=\"Rekonstruktion des Restiturms (Turmfassade S\u00fcd) im Zustand um 1400 mit Hocheingang und Wehrerkern. \u00a9 Arch\u00e4ologische Dienst des Kantons Bern, Max St\u00f6ckli\" class=\"wp-image-3416\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-01-958x1024.jpg 958w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-01-281x300.jpg 281w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-01-768x821.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-01-1437x1536.jpg 1437w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-01-1200x1283.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-01.jpg 1910w\" sizes=\"auto, (max-width: 958px) 100vw, 958px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Rekonstruktion des Restiturms (Turmfassade S\u00fcd) im Zustand um 1400 mit Hocheingang und Wehrerkern. \u00a9 Arch\u00e4ologische Dienst des Kantons Bern, Max St\u00f6ckli<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"828\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-02-828x1024.jpg\" alt=\"Rekonstruktion des Restiturms im Zustand um 1400. \u00a9 Arch\u00e4ologische Dienst des Kantons Bern, Max St\u00f6ckli\" class=\"wp-image-3417\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-02-828x1024.jpg 828w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-02-243x300.jpg 243w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-02-768x949.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-02-1243x1536.jpg 1243w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-02-1200x1483.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-02.jpg 1652w\" sizes=\"auto, (max-width: 828px) 100vw, 828px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Rekonstruktion des Restiturms im Zustand um 1400. \u00a9 Arch\u00e4ologische Dienst des Kantons Bern, Max St\u00f6ckli<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8128-768x1024.jpeg\" alt=\"Heute f\u00fchrt im Innern der Turmruine eine durchgehende Stahltreppe bis zum Zinnenkranz. Im Mauerwerk zeugen zahlreiche Balkenl\u00f6cher von einstmals vorhandenen B\u00f6den, welche den Turminnenraum in einzelne Geschosse unterteilte. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3589\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8128-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8128-225x300.jpeg 225w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8128-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8128-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8128-1200x1600.jpeg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8128-1980x2640.jpeg 1980w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8128-scaled.jpeg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Heute f\u00fchrt im Innern der Turmruine eine durchgehende Stahltreppe bis zum Zinnenkranz. Im Mauerwerk zeugen zahlreiche Balkenl\u00f6cher von einstmals vorhandenen B\u00f6den, welche den Turminnenraum in einzelne Geschosse unterteilte. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-left\">Vorgehen<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#e6e2d3\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__e6e2d3\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#e6e2d3\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>Vorbereitung<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bezug heute &#8211; fr\u00fcher<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Befestigte Pal\u00e4ste<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aus praktisch allen Kulturepochen der Welt sind befestigte und damit auch wehrhafte Wohnanlagen bekannt. Vergleichbare Bauten gibt es auch heute: Wir denken hier an gesicherte private Villenanlagen von Superreichen. Aber auch weniger luxuri\u00f6se Privath\u00e4user besitzen oft hohe Z\u00e4une mit Video\u00fcberwachung und was im Mittelalter den adligen Kriegern oblag, erledigen heute private Wachleute oder elektronische \u00dcberwachungsanlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittelalterliche Burgen waren keine Festungen, sondern befestigte adlige Wohnbauten, die durch ihre Lage und ihr trutziges Aussehen symbolhaft und weithin sichtbar die Wehrhaftigkeit des Burgherrn betonten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Milit\u00e4rische Festungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heutige Festungen sind oft unterirdisch angelegt und ihre Lage ist der Allgemeinheit unbekannt, weil geheim. M\u00f6glicherweise kennen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler Festungsanlagen, die aufgegeben worden sind, so beispielsweise Bunkeranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg, welche besichtigt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern kann \u00fcber die Thematik \u00abBefestigte oder gesicherte Anlagen\u00bb gut gesprochen werden, da sie sicher aus eigener Erfahrung \u00fcber solche Bescheid wissen. Was unterscheidet sie v\u00f6llig von mittelalterlichen Burgen? Weiter kann er\u00f6rtert werden, warum Festungen heute meist unterirdisch angelegt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Transfer \u00abheute \u2013 fr\u00fcher\u00bb, von heutigen hochgesicherten Anwesen zu befestigten Burganlagen, ist deshalb empfehlenswert.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Themen, die vorg\u00e4ngig behandelt werden k\u00f6nnen<\/h4>\n\n\n\n<p>Damit die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler die zu besuchende Fundstelle ergiebiger erkunden, erschliessen und auch begreifen k\u00f6nnen, ergibt es Sinn, vorg\u00e4ngig die Thematik \u00abAlltag in einer mittelalterlichen Burg\u00bb im Unterricht zu beleuchten. Dazu eignet sich besonders das<a href=\"https:\/\/alltag-im-mittelalter.ideenset.ch\/burg\/\"> IdeenSet \u00abAlltag im Mittelalter\u00bb, Kapitel \u00abBurg\u00bb<\/a>: Selbstlernend k\u00f6nnen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler hier eine Burganlage erkunden und sich das n\u00f6tige Wissen zusammentragen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hilfreiche Lehrmittel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anschauungsmaterialien und weiterf\u00fchrende Literatur speziell f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sind im Mittelalterkoffer bzw. in der Medienkiste Mittelalter zu finden: <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/ubbern.swisscovery.slsp.ch\/discovery\/fulldisplay?docid=alma99116853505605511&#038;context=L&#038;vid=41SLSP_UBE:UBE&#038;lang=de&#038;search_scope=MyInstitution&#038;adaptor=Local%20Search%20Engine&#038;tab=LibraryCatalog&#038;query=any,contains,arch%C3%A4ologiekoffer&#038;offset=0\">Mittelalterkoffer: arch\u00e4ologische Objekte aus dem Mittelalter<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/ubbern.swisscovery.slsp.ch\/discovery\/fulldisplay?context=L&#038;vid=41SLSP_UBE:UBE&#038;search_scope=MyInstitution&#038;tab=LibraryCatalog&#038;docid=alma99116792984005511\">Medienkiste Mittelalter<\/a><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#ffeead\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__ffeead\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#ffeead\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>1. arch\u00e4ologische Spuren forschend wahrnehmen<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragen und Vermutungen<\/h4>\n\n\n\n<p>Wo befinden wir uns? Wie ist der Ort in der Landschaft eingebettet? Was erkennen wir?<\/p>\n\n\n\n<iframe src=\"https:\/\/map.geo.admin.ch\/#\/embed?lang=de&#038;center=2657886.03,1175381.98&#038;z=8.869&#038;topic=ech&#038;layers=ch.swisstopo.zeitreihen@year=1864,f;ch.bfs.gebaeude_wohnungs_register,f;ch.bav.haltestellen-oev,f;ch.swisstopo.swisstlm3d-wanderwege,f;ch.astra.wanderland-sperrungen_umleitungen,f&#038;bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe\" style=\"border: 0;width: 400px;height: 300px;max-width: 100%;max-height: 100%;\" allow=\"geolocation\"><\/iframe>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/h4>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" style=\"list-style-type:1\">\n<li>Macht euch Gedanken zum Standort der Burgruine und betrachtet die weitere Umgebung.<\/li>\n\n\n\n<li>Was f\u00e4llt euch an der Lage der Burg auf? Besprecht es miteinander.<\/li>\n\n\n\n<li>Wo befinden wir uns geografisch?<\/li>\n\n\n\n<li>Schaut zusammen auf der Landkarte nach, wo sich die Ruine Resti befindet.<\/li>\n\n\n\n<li>Betrachtet jetzt das Flugbild und sucht darauf die Ruine.<\/li>\n\n\n\n<li>Vergleicht die Karte mit der Flugaufnahme: Welche ist f\u00fcr eure Orientierung hilfreicher?<\/li>\n\n\n\n<li>W\u00e4hlt den geeignetsten Standort, von wo aus ihr einen m\u00f6glichst guten \u00dcberblick \u00fcber die Ruine gewinnt, und betrachtet diese. Von hier k\u00f6nnt ihr Fotos aufnehmen. Sie dienen euch sp\u00e4ter f\u00fcr eure Exkursionsdokumentation oder f\u00fcr eine Pr\u00e4sentation.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#e3eaa7\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__e3eaa7\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#e3eaa7\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>2. arch\u00e4ologische Spuren handelnd erschliessen<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragen und Vermutungen<\/h4>\n\n\n\n<p>Was ist zu sehen? Wo genau wurde diese Anlage errichtet? Wo endet der riesige Gesteinsbrocken und wo beginnt der Turm?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcbersicht \u00fcber die Burgruine Resti gewinnen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Nehmt den Kartenausschnitt (Landeskarte 1:25&nbsp;000)<\/li>\n\n\n\n<li>Benutzt einen Kompass, sucht den Nordpfeil und richtet diesen genau aus. So k\u00f6nnt ihr euch gut orientieren.<\/li>\n\n\n\n<li>Umrundet den Turm zuerst von aussen und messt an zwei gut zug\u00e4nglichen Stellen die Seitenl\u00e4ngen mit dem Messband. Zeichnet einen Grundriss und tr\u00e4gt die Masse darauf ein.<\/li>\n\n\n\n<li>Sucht euch jetzt einen guten Standort, von dem aus ihr eine m\u00f6glichst detaillierte Skizze der Turmruine machen k\u00f6nnt. Achtet genau auf die verschiedenen \u00d6ffnungen im Turm und \u00fcberlegt euch, wof\u00fcr diese gedient haben. Danach k\u00f6nnt ihr Detailfotos machen. Sch\u00e4tzt die H\u00f6he des Turms: Eine Sch\u00fclerin oder ein Sch\u00fcler kann sich dabei am Turmfuss aufstellen. Eure K\u00f6rpergr\u00f6sse gibt euch ein Mass: Wie viele Male hat dieses Mass an der Turmwand Platz? So kommt ihr ungef\u00e4hr auf die richtige H\u00f6he. Schreibt das Ergebnis auf eure Turmzeichnung.<\/li>\n\n\n\n<li>Was sind die drei auff\u00e4lligsten Merkmale zur Lage dieser Burgruine? Notiert sie.<\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcberlegt euch, warum wohl der Turmeingang so hoch \u00fcber dem Boden angelegt worden ist. Besprecht eure \u00dcberlegungen miteinander.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1-1024x768.jpg\" alt=\"Mauerwerk. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3421\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1.jpg 1598w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mauerwerk. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Das Mauerwerk und das Turminnere unter die Lupe nehmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Schaut euch die Mauern an verschiedenen \u00e4usseren Stellen des Turms genau an, besonders auch an seinen Ecken. Erkennt ihr, wie die Handwerker die verschieden grossen Steine eingef\u00fcgt haben? Welche Werkzeuge und welches weitere Baumaterial haben sie daf\u00fcr noch verwendet? Erstellt eine Liste. Gibt es Unterschiede? Wisst ihr gar, wie die verwendeten Steine heissen?<\/li>\n\n\n\n<li>Findet ihr spezielle Bearbeitungsspuren? Fotografiert diese. Zeigt sie einander und besprecht eure Beobachtungen und Meinungen.<\/li>\n\n\n\n<li>Stellt euch zu einer der Turmecken hin und schaut \u00fcber die Kante des Turms nach oben. Hier seht ihr, wie pr\u00e4zis die Maurer vor rund 800&nbsp;Jahren die Steine aufgemauert haben.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-1-e1738231435980-768x1024.jpg\" alt=\"In den Mauern der Turminnenseite finden sich L\u00f6cher, in denen die h\u00f6lzernen Unterzugsbalken f\u00fcr die dar\u00fcberliegenden Geschossb\u00f6den eingelassen waren. Man findet sogar noch Holzreste davon. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3422\" style=\"aspect-ratio:1;object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-1-e1738231435980-768x1024.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-1-e1738231435980-225x300.jpg 225w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-1-e1738231435980.jpg 940w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">In den Mauern der Turminnenseite finden sich L\u00f6cher, in denen die h\u00f6lzernen Unterzugsbalken f\u00fcr die dar\u00fcberliegenden Geschossb\u00f6den eingelassen waren. Man findet sogar noch Holzreste davon. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Turminneres<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Jetzt k\u00f6nnt ihr den Turm \u00fcber die neue Zugangsbr\u00fccke betreten: Betrachtet zuerst das Turminnere von unten bis oben genau. Steigt vorsichtig \u00fcber die Metalltreppen hoch. Sucht dabei die L\u00f6cher in den Turmw\u00e4nden. In einigen findet ihr noch Holzreste. Wof\u00fcr dienten diese L\u00f6cher? Besprecht eure Vorstellungen miteinander.<\/li>\n\n\n\n<li>Betrachtet und lest die Informationstafeln beim Hochsteigen bis auf das oberste Geschoss. Somit k\u00f6nnt ihr euch eine bessere Vorstellung davon machen, wie der Turm im Mittelalter ausgebaut und eingerichtet war.<\/li>\n\n\n\n<li>Wenn ihr zuoberst angekommen seid, betrachtet die nahe und weite Umgebung. Schliesst die Augen und stellt euch vor, wie die Gegend im Mittelalter wohl ausgesehen haben mag. Besprecht eure \u00dcberlegungen miteinander.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Mauerabschluss ganz oben hat eine besondere Form. Man nennt diese Zinnen. K\u00f6nnt ihr euch vorstellen, weshalb diese so angeordnet worden sind?<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1-1024x768.jpg\" alt=\"Die Zinnen des Burgturms. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3423\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1.jpg 1598w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Zinnen des Burgturms. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"769\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-1024x769.jpg\" alt=\"Ausblick vom Restiturm nach Westen auf Meiringen. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3424\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-1024x769.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-1200x901.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009.jpg 1287w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ausblick vom Restiturm nach Westen auf Meiringen. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8117-scaled.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3580\" style=\"width:573px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8117-scaled.jpeg 1920w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8117-225x300.jpeg 225w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8117-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8117-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8117-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8117-1200x1600.jpeg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8117-1980x2640.jpeg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Im Turm befinden sich verschiedene Scharten. Sie brachten ein wenig Licht ins Turminnere. Von aussen sehen sie wie Schiessscharten aus. Auf der Innenseite sind sie aber so schmal, dass man mit einem Pfeilbogen oder einem Armbrustbogen gar nicht bis zur \u00d6ffnung gekommen w\u00e4re.  Deshalb werden solche Schlitze nicht \u00abSchiessscharten\u00bb genannt, sondern \u00abLichtschlitze\u00bb. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#9fd5f0\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__9fd5f0\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#9fd5f0\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>3. arch\u00e4ologische Spuren deuten<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragen und Vermutungen<\/h4>\n\n\n\n<p>Welchem Zweck k\u00f6nnte die Anlage gedient haben? Wer hat sie gebaut? Welche Spezialisten (Handwerker) haben hier gewirkt? Woher stammen die Baumaterialien? Wie lange hat es wohl gedauert, bis die ganze Anlage erbaut war? Wie alt k\u00f6nnte die Anlage ungef\u00e4hr sein? Scheint alles gleich alt zu sein?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/h4>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>\u00dcberlegt euch Antworten auf die folgenden Fragen f\u00fcr das Klassengespr\u00e4ch:\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Warum und wozu wurde dieser Turm errichtet<\/li>\n\n\n\n<li>Warum gerade an dieser Stelle?<\/li>\n\n\n\n<li>Wer hat diesen Turm gebaut?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Spezialisten (Handwerker) brauchte es dazu? Schreibt diese auf.<\/li>\n\n\n\n<li>Warum ist dieser Turm heute eine Ruine?<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>Setzt euch jetzt mit den anderen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern zusammen und besprecht eure \u00dcberlegungen.<\/li>\n\n\n\n<li>Legt eure Skizzen nebeneinander aus und vergleicht sie miteinander.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#eca1a6\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__eca1a6\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#eca1a6\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>4. arch\u00e4ologische Spuren bewerten<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragen und Vermutungen<\/h4>\n\n\n\n<p>Wie kann die Anlage kulturgeografisch und zeitlich\/geschichtlich verortet werden? Welche sozialen Bez\u00fcge sind mit dieser Anlage verbunden? Wie hat man sich die Anlage in ihrem Originalausbau vorzustellen?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/h4>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" style=\"list-style-type:1\">\n<li>Sucht auf dem ausgelegten Zeitstrahl m\u00f6glichst genau die Epoche, welche zu diesem arch\u00e4ologischen Fundort passen k\u00f6nnte. Welche Bauwerke, die ihr kennt, geh\u00f6ren auch in diese Zeit?<\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcberlegt euch weiter:\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Welche Menschen haben fr\u00fcher diesen besonderen Ort genutzt? Listet in Stichworten alle speziellen Bewohnerinnen und Bewohner dieses Turms auf.<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Aufgaben hatten diese Leute zu erf\u00fcllen?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Tiere hat es auf der Burg wohl gegeben? Wof\u00fcr brauchte man sie?<\/li>\n\n\n\n<li>Wer versorgte die Bewohnerinnen und Bewohner des Turms mit Nahrung?<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Anregungen f\u00fcr ein Klassengespr\u00e4ch<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Warum und wozu wurde dieser Burgturm errichtet?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Burgturm Resti wurde hier erbaut, weil er das Zentrum einer Grundherrschaft <\/em>war. <em>Er diente zum Schutz der Verkehrswege in der Talebene und der Wege, welche zu den P\u00e4ssen Grimsel, Joch, Susten, Grosse Scheidegg sowie Br\u00fcnig f\u00fchrten. Die Turmanlage diente der lokal bedeutenden Ritterfamilie als eher bescheidener Wohnsitz und war wohl auch das Verwaltungszentrum des Grundherrn.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum an dieser Stelle?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Turm wurde an einem bewusst gew\u00e4hlten Platz errichtet: Er steht \u2013 k\u00fchn auf einem m\u00e4chtigen Felssturzbrocken \u2013 oberhalb des Dorfes Meiringen. Von hier aus konnte man die damals praktisch unbebaute Talebene gut \u00fcberwachen. Der weithin sichtbare Burgturm hatte f\u00fcr die Umgebung Repr\u00e4sentationscharakter f\u00fcr die weltliche (adlige) Macht und hob sich von den einfachen l\u00e4ndlichen Holzbauten stark ab. Vergleichbar waren gemauerte sakrale Bauten, welche die Macht der Kirche repr\u00e4sentierten, so die Kirche Meiringen mit ihrem praktisch gleich alten, imposanten Glockenturm und das in Interlaken liegende m\u00e4chtige Augustinerkloster.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer hat diesen Turm gebaut?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Da die Planung und der Bau eines solchen Turms recht anspruchsvoll war, bedurfte es verschiedener und erfahrener Fachleute: eines gut ausgebildeten Architekten\/Baumeisters, des sogenannten <\/em>magister operis<em>, und eines professionellen Bautrupps, welcher Erfahrung im Errichten von Burgen und T\u00fcrmen hatte. Die besondere Lage des Turms bedeutete eine gef\u00e4hrliche, kr\u00e4fte- und zeitraubende Arbeit.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Spezialisten (Handwerker) brauchte es dazu?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Dazu geh\u00f6rten ausgebildete Maurer, Steinmetze, Schmiede, Zimmerleute, Schindelmacher, Dachdecker rund Kalkbrenner. Weiter ben\u00f6tigte man viele Hilfskr\u00e4fte aus der Gegend, welche das Baumaterial beschaffen mussten. Anzunehmen ist, dass die k\u00f6rperlich schwersten Arbeiten, insbesondere das Herbeischaffen der Bruch- und Ger\u00f6llsteine, mithilfe von Ochsenkarren von ans\u00e4ssigen M\u00e4nnern erledigt wurden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ebenso bedurfte es einer beachtlichen Menge an Holz, welches im umgebenden Wald geschlagen, ger\u00fcstet und zum Bauplatz geschleift werden musste. Es diente als Bauholz f\u00fcr Ger\u00fcste, f\u00fcr Tragbalken, Holzdecken, Bohlenw\u00e4nde und f\u00fcr den Dachstuhl, aber auch als Brennholz zum Brennen von Kalkm\u00f6rtel am Fusse des Burgturms.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>F\u00fcr die Verpflegung der Arbeitenden sorgten K\u00f6che und M\u00e4gde. Die Nahrungsmittel lieferten die D\u00f6rfer, welche zum Burgbesitz geh\u00f6rten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer lebte im Turm?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Als Stammsitz des lokal bedeutenden Adligen lebte dieser sicher selbs<\/em><em>t<\/em><em> mit seiner Familie hier im Turm. Man muss sich das Wohnen darin sehr einfach vorstellen: Es war nur wenig Wohnraum vorhanden und dieser ist vergleichbar mit demjenigen eines Bauernhauses dieser Zeit.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Zur allt\u00e4glichen Versorgung des Burgturms geh\u00f6rten daher nur wenige Bedienstete, wie etwa eine Magd f\u00fcr die Alltagsarbeiten, ein oder zwei Knechte zum Pflegen der Pferde und zum Bewachen der Burg.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Tiere hat es wohl gegeben? Wof\u00fcr brauchte man sie?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Neben dem Burgturm hat es sicher Stallbauten gegeben. Darin wurden Reitpferde und Gefl\u00fcgel (vor allem H\u00fchner) gehalten. Hunde wurden zum Wachen und f\u00fcr die Jagd gehalten. Katzen brauchte man zum Jagen von M\u00e4usen und Ratten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer versorgte die Bewohnerinnen und Bewohner des Turms mit Nahrung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em><em>Die t\u00e4gliche Nahrung wie Gem\u00fcse und Frischfleisch lieferte der zur Burg geh\u00f6rige Bauernhof. Die Abgaben der b\u00e4uerlichen Bev\u00f6lkerung kamen nur einmal pro Jahr und wurden meist auf den M\u00e4rkten der umliegenden D\u00f6rfern verkauft. Haltbares, vor allem Getreide, wurde oft in der Burg gelagert oder in der nahen Burgm\u00fchle zu Mehl gemahlen, denn Brote wurden in der Burg selbst gebacken. Die dem Adel vorbehaltene Jagden dienten in erster Linie nicht der Fleischbeschaffung, sondern galten vor allem als sportliches Vergn\u00fcgen.<\/em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum ist diese Anlage heute eine Ruine?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Da der Burgturm wohl sp\u00e4testens im Verlaufe des 17.&nbsp;Jahrhunderts verlassen wurde, zerfiel sein Dach, was zur Zerst\u00f6rung der h\u00f6lzernen Innenausbauten f\u00fchrte.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#e6e2d3\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__e6e2d3\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#e6e2d3\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>weiterf\u00fchrend<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vertiefung vor Ort<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Vorbereitetes Ritterspiel \/ \u00abVerkleiden\u00bb: Kost\u00fcme und selbst angefertigte Ritterausr\u00fcstungen anziehen, Ritterspiele auff\u00fchren.<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?search=medieval+music&#038;title=Special:MediaSearch&#038;go=Go&#038;type=audio\">Musik aus dem Mittelalter<\/a> anh\u00f6ren, mittelalterliche Musik (auf Smartphone \/ mittels Bluetooth-Boxen abspielbar)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vertiefung im Schulzimmer<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Poster: Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler stellen in Gruppen Exkursionsposter zusammen. Diese k\u00f6nnen Zeichnungen, Pl\u00e4ne (Grundrisse) und Beschreibungen enthalten.<\/li>\n\n\n\n<li>Exkursionsbericht: Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler schreiben einen Bericht \u00fcber ihre Erlebnisse und Erkenntnisse. Diesen k\u00f6nnen sie mit Skizzen und Fotos erg\u00e4nzen.<\/li>\n\n\n\n<li>Modell eines Burgturms: Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler k\u00f6nnen in Gruppen im Werkunterricht aus verschiedenen Materialien ein Modell des mittelalterlichen Burgturms von Resti anhand ihrer Skizzen und der Rekonstruktionszeichnung herstellen. Das Modell kann danach in einen Sandkasten mit modellierter Umgebung eingepasst werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">In der n\u00e4heren Umgebung<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Kirche Meiringen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Da der Zugang zum Burgturm nahe bei der Kirche Meiringen vorbeif\u00fchrt, ist ein Besuch der arch\u00e4ologisch hochinteressanten Kirche empfehlenswert. Insbesondere der Kirchturm k\u00f6nnte im Anschluss an den Burgbesuch von Interesse sein, ist er in seiner Ausf\u00fchrung und M\u00e4chtigkeit gut vergleichbar mit dem Turm der Ruine Resti.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1-768x1024.jpg\" alt=\"Der heute 45 m hohe Turm der Kirche von Meiringen steht etwas abseits der Kirche. Urspr\u00fcnglich war er noch h\u00f6her, da seine untersten 5 m heute unsichtbar im Boden stecken. Die Anf\u00e4nge der Geschichte des Kirchturmes sind nicht bekannt. Die von unten nach oben zunehmende Zahl bzw. Gr\u00f6sse von Fenster\u00f6ffnungen ist typisch f\u00fcr Kircht\u00fcrme aus der Epoche der romanischen Baukunst. Obwohl es immer wieder behauptet wird, ist es h\u00f6chst unwahrscheinlich, dass der Turm einst ein Wehrturm war. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3426\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1-768x1023.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1-1153x1536.jpg 1153w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1-1537x2048.jpg 1537w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1-1200x1599.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1.jpg 1597w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der heute 45 m hohe Turm der Kirche von Meiringen steht etwas abseits der Kirche. Urspr\u00fcnglich war er noch h\u00f6her, da seine untersten 5 m heute unsichtbar im Boden stecken. Die Anf\u00e4nge der Geschichte des Kirchturmes sind nicht bekannt. Die von unten nach oben zunehmende Zahl bzw. Gr\u00f6sse von Fenster\u00f6ffnungen ist typisch f\u00fcr Kircht\u00fcrme aus der Epoche der romanischen Baukunst. Obwohl es immer wieder behauptet wird, ist es h\u00f6chst unwahrscheinlich, dass der Turm einst ein Wehrturm war. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mitnehmen<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><em>Zeitstrahl<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><em>Ausschnitt der Landeskarte 1:25&nbsp;000<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><em>Luftbild Google<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><em>Exkursionsbl\u00e4tter zum Zeichnen und Notieren<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><em>Fotoapparat oder Smartphone<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><em>Feldstecher<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><em>Schreibzeug<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><em>Messband und Klappmeter<\/em><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bilder<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"3418\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-1-768x1024.jpg\" alt=\"Der heute 19 m hohe Wohnturm der Ruine Resti steht auf einem m\u00e4chtigen Felssturzbrocken, welcher in unbekannter Vorzeit von der Felswand der \u00abMiliflue\u00bb abgebrochen sein muss. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3418\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-1-768x1024.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-1-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-1-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-1-1200x1601.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-1.jpg 1597w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der heute 19 m hohe Wohnturm der Ruine Resti steht auf einem m\u00e4chtigen Felssturzbrocken, welcher in unbekannter Vorzeit von der Felswand der \u00abMiliflue\u00bb abgebrochen sein muss. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"958\" height=\"1024\" data-id=\"3416\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-01-958x1024.jpg\" alt=\"Rekonstruktion des Restiturms (Turmfassade S\u00fcd) im Zustand um 1400 mit Hocheingang und Wehrerkern. \u00a9 Arch\u00e4ologische Dienst des Kantons Bern, Max St\u00f6ckli\" class=\"wp-image-3416\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-01-958x1024.jpg 958w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-01-281x300.jpg 281w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-01-768x821.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-01-1437x1536.jpg 1437w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-01-1200x1283.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-01.jpg 1910w\" sizes=\"auto, (max-width: 958px) 100vw, 958px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Rekonstruktion des Restiturms (Turmfassade S\u00fcd) im Zustand um 1400 mit Hocheingang und Wehrerkern. \u00a9 Arch\u00e4ologische Dienst des Kantons Bern, Max St\u00f6ckli<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"828\" height=\"1024\" data-id=\"3417\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-02-828x1024.jpg\" alt=\"Rekonstruktion des Restiturms im Zustand um 1400. \u00a9 Arch\u00e4ologische Dienst des Kantons Bern, Max St\u00f6ckli\" class=\"wp-image-3417\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-02-828x1024.jpg 828w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-02-243x300.jpg 243w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-02-768x949.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-02-1243x1536.jpg 1243w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-02-1200x1483.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/AD_MeiringenResti_Rekzeich-02.jpg 1652w\" sizes=\"auto, (max-width: 828px) 100vw, 828px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Rekonstruktion des Restiturms im Zustand um 1400. \u00a9 Arch\u00e4ologische Dienst des Kantons Bern, Max St\u00f6ckli<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8128-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"3589\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8128-768x1024.jpeg\" alt=\"Heute f\u00fchrt im Innern der Turmruine eine durchgehende Stahltreppe bis zum Zinnenkranz. Im Mauerwerk zeugen zahlreiche Balkenl\u00f6cher von einstmals vorhandenen B\u00f6den, welche den Turminnenraum in einzelne Geschosse unterteilte. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3589\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8128-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8128-225x300.jpeg 225w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8128-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8128-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8128-1200x1600.jpeg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8128-1980x2640.jpeg 1980w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8128-scaled.jpeg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Heute f\u00fchrt im Innern der Turmruine eine durchgehende Stahltreppe bis zum Zinnenkranz. Im Mauerwerk zeugen zahlreiche Balkenl\u00f6cher von einstmals vorhandenen B\u00f6den, welche den Turminnenraum in einzelne Geschosse unterteilte. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-1-e1738231435980.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"3422\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-1-e1738231435980-768x1024.jpg\" alt=\"In den Mauern der Turminnenseite finden sich L\u00f6cher, in denen die h\u00f6lzernen Unterzugsbalken f\u00fcr die dar\u00fcberliegenden Geschossb\u00f6den eingelassen waren. Man findet sogar noch Holzreste davon. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3422\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-1-e1738231435980-768x1024.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-1-e1738231435980-225x300.jpg 225w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image007-1-e1738231435980.jpg 940w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">In den Mauern der Turminnenseite finden sich L\u00f6cher, in denen die h\u00f6lzernen Unterzugsbalken f\u00fcr die dar\u00fcberliegenden Geschossb\u00f6den eingelassen waren. Man findet sogar noch Holzreste davon. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"3421\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1-1024x768.jpg\" alt=\"Mauerwerk. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3421\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-1.jpg 1598w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mauerwerk. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"3423\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1-1024x768.jpg\" alt=\"Die Zinnen des Burgturms. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3423\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-1.jpg 1598w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Zinnen des Burgturms. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"769\" data-id=\"3424\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-1024x769.jpg\" alt=\"Ausblick vom Restiturm nach Westen auf Meiringen. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3424\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-1024x769.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-1200x901.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009.jpg 1287w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ausblick vom Restiturm nach Westen auf Meiringen. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8117-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"3580\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8117-768x1024.jpeg\" alt=\"Im Turm befinden sich verschiedene Scharten. Sie brachten ein wenig Licht ins Turminnere. Von aussen sehen sie wie Schiessscharten aus. Auf der Innenseite sind sie aber so schmal, dass man mit einem Pfeilbogen oder einem Armbrustbogen gar nicht bis zur \u00d6ffnung gekommen w\u00e4re. Deshalb werden solche Schlitze nicht \u00abSchiessscharten\u00bb genannt, sondern \u00abLichtschlitze\u00bb. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3580\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8117-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8117-225x300.jpeg 225w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8117-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8117-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8117-1200x1600.jpeg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8117-1980x2640.jpeg 1980w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_8117-scaled.jpeg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Im Turm befinden sich verschiedene Scharten. Sie brachten ein wenig Licht ins Turminnere. Von aussen sehen sie wie Schiessscharten aus. Auf der Innenseite sind sie aber so schmal, dass man mit einem Pfeilbogen oder einem Armbrustbogen gar nicht bis zur \u00d6ffnung gekommen w\u00e4re. Deshalb werden solche Schlitze nicht \u00abSchiessscharten\u00bb genannt, sondern \u00abLichtschlitze\u00bb. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"3426\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1-768x1024.jpg\" alt=\"Der heute 45 m hohe Turm der Kirche von Meiringen steht etwas abseits der Kirche. Urspr\u00fcnglich war er noch h\u00f6her, da seine untersten 5 m heute unsichtbar im Boden stecken. Die Anf\u00e4nge der Geschichte des Kirchturmes sind nicht bekannt. Die von unten nach oben zunehmende Zahl bzw. Gr\u00f6sse von Fenster\u00f6ffnungen ist typisch f\u00fcr Kircht\u00fcrme aus der Epoche der romanischen Baukunst. Obwohl es immer wieder behauptet wird, ist es h\u00f6chst unwahrscheinlich, dass der Turm einst ein Wehrturm war. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3426\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1-768x1023.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1-1153x1536.jpg 1153w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1-1537x2048.jpg 1537w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1-1200x1599.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image011-1.jpg 1597w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der heute 45 m hohe Turm der Kirche von Meiringen steht etwas abseits der Kirche. Urspr\u00fcnglich war er noch h\u00f6her, da seine untersten 5 m heute unsichtbar im Boden stecken. Die Anf\u00e4nge der Geschichte des Kirchturmes sind nicht bekannt. Die von unten nach oben zunehmende Zahl bzw. Gr\u00f6sse von Fenster\u00f6ffnungen ist typisch f\u00fcr Kircht\u00fcrme aus der Epoche der romanischen Baukunst. Obwohl es immer wieder behauptet wird, ist es h\u00f6chst unwahrscheinlich, dass der Turm einst ein Wehrturm war. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"3427\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-1-1024x768.jpg\" alt=\"Bei der Burgstelle befindet sich ein Br\u00e4tliplatz mit Brunnen, welcher auch f\u00fcr eine Schulreise sehr geeignet ist. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3427\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-1-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-1.jpg 1598w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bei der Burgstelle befindet sich ein Br\u00e4tliplatz mit Brunnen, welcher auch f\u00fcr eine Schulreise sehr geeignet ist. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-left\">Download<\/h2>\n\n\n<div class='w3eden'>\n    <div class=''>\n\n        \n        <div id=\"content_wpdm_package_1\">\n            <div class='row'><div class='col-lg-12 col-md-12 col-12'><!-- WPDM Link Template: Default Template -->\n\n<div class=\"link-template-default card mb-2\">\n    <div class=\"card-body\">\n        <div class=\"media\">\n            <div class=\"mr-3 img-48\"><img decoding=\"async\" class=\"wpdm_icon\" alt=\"Ic\u00f4ne\"   src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/plugins\/download-manager\/assets\/file-type-icons\/pdf.svg\" \/><\/div>\n            <div class=\"media-body\">\n                <h3 class=\"package-title\"><a href='https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/flyer-des-archaeologischen-dienstes-des-kantons-bern\/'>Flyer des Arch\u00e4ologischen Dienstes des Kantons Bern<\/a><\/h3>\n                <div 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 <div class=\"media-body\">\n                <h3 class=\"package-title\"><a href='https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/kartenausschnitt-3\/'>Kartenausschnitt<\/a><\/h3>\n                <div class=\"text-muted text-small\"><i class=\"fas fa-copy\"><\/i> 1 fichier\u00b7s <i class=\"fas fa-hdd ml-3\"><\/i> 0.00 KB<\/div>\n            <\/div>\n            <div class=\"ml-3\">\n                <a class='wpdm-download-link download-on-click btn btn-primary ' rel='nofollow' href='#' data-downloadurl=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/kartenausschnitt-3\/?wpdmdl=3448&refresh=69e4d57de51e71776604541\">Link \u00f6ffnen<\/a>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<\/div><div class='col-lg-12 col-md-12 col-12'><!-- WPDM Link Template: Default Template -->\n\n<div class=\"link-template-default card mb-2\">\n    <div class=\"card-body\">\n        <div class=\"media\">\n            <div class=\"mr-3 img-48\"><img decoding=\"async\" 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Br\u00fcnigpass erreichbar. Vom Bahnhof Richtung Talstation Alpbach laufen. Von dort den Restiweg bis zur Burgruine hochlaufen. (ca. 20min.)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anfahrt mit dem Auto<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Meiringen liegt im Zentrum des Berner Oberlandes an der Kantonsstrasse&nbsp;11 rund 25&nbsp;km \u00f6stlich von Interlaken. Der Restiturm steht am Berghang \u00f6stlich \u00fcber dem Dorfzentrum. Parkm\u00f6glichkeiten im Zentrum bei der Talstation Alpbach oder unterhalb der Burg entlang des Milibachs. Von der Talstation (Parkplatz) dem Restiweg entlang bis zur Burgruine. (ca. 5min.)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinweise zum Besuch der Burgruine Resti<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Ruine Resti ist ein sicherer Exkursionsort und kann gefahrlos erkundet werden. Eine vorg\u00e4ngige Rekognoszierung wird gleichwohl empfohlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht schwindelfreie Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern sollten beim Besteigen der Stahltreppen im Turm von Erwachsenen begleitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ruine Resti wurde 2004 durch den Arch\u00e4ologischen Dienst des Kantons Bern, den Eigent\u00fcmer und mit Unterst\u00fctzung vom Bund und Privaten saniert. Vor Ort k\u00fcmmert sich der <a href=\"https:\/\/www.meiringen.ch\/kultur\/6706\">Gemeinn\u00fctziger Verein Meiringen<\/a> (Eigent\u00fcmer) um die Anlage.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-1-1024x768.jpg\" alt=\"Bei der Burgstelle befindet sich ein Br\u00e4tliplatz mit Brunnen, welcher auch f\u00fcr eine Schulreise sehr geeignet ist. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3427\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-1-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image012-1.jpg 1598w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bei der Burgstelle befindet sich ein Br\u00e4tliplatz mit Brunnen, welcher auch f\u00fcr eine Schulreise sehr geeignet ist. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">CC-BY-SA<br>Konzept: ADB und PHBern<br>Didaktische \u00dcberlegungen: Martin Furer und Pascal Piller, PHBern<br>Text: \u201eGeschichte und Beschreibung der Burgruine\u201c, Martin Furer und Pascal Piller, PHBern; Daniel Gutscher und Armand Baeriswyl, ADB<br>Wissenschaftliche Inhalte, Korrektorat: Andrea Lanzicher und Christine Felber, ADB<br>Titelbild: Martin Furer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ruine Resti ist die dominierende Burganlage im Haslital. 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