{"id":3259,"date":"2025-03-20T07:00:00","date_gmt":"2025-03-20T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/?p=3259"},"modified":"2025-03-12T13:54:17","modified_gmt":"2025-03-12T13:54:17","slug":"romerbad-auf-der-engehalbinsel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/romerbad-auf-der-engehalbinsel\/","title":{"rendered":"Bains romains sur la presqu&rsquo;\u00eele d&rsquo;Enge"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Ruine des gallor\u00f6mischen Bades befindet sich auf der Engehalbinsel bei Bern. Sie zeigt anschaulich auf, welche \u00f6ffentlichen Badeeinrichtungen und Verweilm\u00f6glichkeiten einer kleinst\u00e4dtischen Bev\u00f6lkerung vor rund 2000&nbsp;Jahren zur Verf\u00fcgung standen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-little-spoiler otfm-sp__wrapper otfm-sp__little js-otfm-sp__closed otfm-sp__f5f5f5\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#f5f5f5\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\">mehr<\/div><div class=\"otfm-sp__content\" style=\"height:0;opacity:0;visibility:hidden\">\n\n\n\n<p><strong>Lage<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die vollst\u00e4ndig ausgegrabene Badeanlage aus gallor\u00f6mischer Zeit liegt mitten im Reichenbachwald im Norden der Engehalbinsel. Ihr Standort ist mit Hinweisschildern gut markiert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschichte<\/strong> Auf der Engehalbinsel n\u00f6rdlich der Altstadt von Bern bestand in der Eisenzeit eine befestigte Stadt der Kelten (Oppidum) und nachfolgend in der gallor\u00f6mischen Zeit eine Kleinstadt. Dank arch\u00e4ologischen Ausgrabungen und Prospektionen kennen wir heute verschiedene Teile dieser vom 3.&nbsp;Jahrhundert v.&nbsp;Chr. bis ins 5.&nbsp;Jahrhundert&nbsp;n.&nbsp;Chr. genutzten Siedlung, so im zentralen und heute \u00fcberbauten Bereich der Tiefenau sowie in den heute bewaldeten Gebieten im S\u00fcdosten, im Thormebodewald, und im Norden, im Reichenbachwald. Das Gebiet des heutigen Reichenbachwaldes war am Ende der Eisenzeit und in der R\u00f6merzeit nicht bewaldet, sondern mehr oder weniger dicht bebaut. Eine Hauptstrasse f\u00fchrte von S\u00fcden nach Norden durch diese Siedlung. Beidseitig standen Wohn-\/Handwerkerh\u00e4user mit Portiken, \u00e4hnlich den Lauben in der Altstadt von Bern. Nachgewiesen sind T\u00f6pfereien, eine Bronzewerkstatt und eine Schmitte. Ebenso ist an einer Stelle direkt westlich dieser Strasse ein r\u00f6misches Bad belegt, das \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich war. Am Eingang zur gallor\u00f6mischen Kleinstadt, im Bereich der heutigen Matth\u00e4uskirche, befanden sich weitere wichtige \u00f6ffentliche Bauten: das Theater mit seiner Arena und etwas n\u00f6rdlich davon eine Tempelanlage mit drei Tempeln. Das im 19.&nbsp;Jahrhundert entdeckte R\u00f6merbad wurde 1937\/38 vom Technischen Arbeitsdienst vollst\u00e4ndig ausgegraben, mit dem bestehenden Dach gesch\u00fctzt und der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich gemacht. 1992\u20131995 haben das Hochbauamt der Stadt Bern das Schutzgeb\u00e4ude und der Arch\u00e4ologische Dienst des Kantons Bern die Ruinen des Bades restauriert und teilrekonstruiert. Der heute sichtbare Teil des Bades zeigt prim\u00e4r den Unterbau des R\u00f6merbades. Die sichtbaren Mauern sind teilweise restauriert, um die Ruine zu sch\u00fctzen. Dar\u00fcber erhob sich urspr\u00fcnglich ein gemauertes Geb\u00e4ude unter einem mit Leisten- und Hohlziegeln gedeckten Dach. Der bestehende Schutzbau zeigt schematisch das vermutete Geb\u00e4udevolumen sowie die giebelst\u00e4ndige Ausrichtung des Daches zur Strasse.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beschreibung des gallor\u00f6mischen Bades<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1015\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-1024x1015.jpg\" alt=\"Rekonstruktion des R\u00f6merbades auf der Engehalbinsel. \u00a9 Arch\u00e4ologische Dienst des Kantons Bern, Max St\u00f6ckli\" class=\"wp-image-3523\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-1024x1015.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-300x297.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-150x150.jpg 150w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-768x761.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-1536x1522.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-2048x2030.jpg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-1200x1189.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-1980x1963.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Rekonstruktion des R\u00f6merbades auf der Engehalbinsel. \u00a9 Arch\u00e4ologische Dienst des Kantons Bern, Max St\u00f6ckli<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das R\u00f6merbad bestand aus mehreren R\u00e4umen, welche nur h\u00e4lftig mit einem Hypokaustum beheizt waren. Betreten wurde die Badeanalage vom <strong>Portikus<\/strong> (Plan R\u00f6merbad, Nr. 1) aus in den Umkleideraum, das <strong>Apodyterium (2)<\/strong>. Hier zogen sich die Besucherinnen und Besucher aus und legten ihre Kleidung ab, bevor sie die eigentlichen Badeeinrichtungen betraten. Dahinter befand sich ein unbeheizter Raum (3), das <strong>Frigidarium<\/strong>. Die Badeg\u00e4ste gingen zuerst in den lauwarmen Raum, das <strong>Tepidarium<\/strong> (5). Hier w\u00e4rmten sie sich langsam auf und bereiteten sich auf das heisse Bad vor. Dieses befand sich im Heissluftraum, dem <strong>Caldarium (6)<\/strong>. Hier stand die Heisswasserwanne, der <strong>Alveus (7)<\/strong>. Das Caldarium wie das Tepidarium waren mit einem <strong>Hypokaustsystem<\/strong> ausgestattet: Die im Heizraum, dem <strong>Pr\u00e4furnium (8)<\/strong>, erhitzte Luft wurde durch den Hohlraum unter dem Boden hindurch weiter durch hohle Backsteine, sogenannte Tubuli, durch die W\u00e4nde geleitet, sodass diese R\u00e4ume angenehm erw\u00e4rmt wurden. Nach dem heissen Bad kehrten die Badenden ins Frigidarium zur\u00fcck, um sich im Kaltwasserbad, der<strong> Piscina (4), <\/strong>abzuk\u00fchlen. Erfrischt und abgek\u00fchlt bekleideten sie sich wieder und verliessen danach das Bad. Ein R\u00f6merbad diente neben der K\u00f6rperpflege vor allem auch als \u00f6ffentlicher Treffpunkt. Es gab getrennte Badezeiten f\u00fcr M\u00e4nner, Frauen und Kinder; gebadet wurde in der Regel nackt. Die r\u00f6mische Badesitte entspricht etwa derjenigen im arabischen Hammam (Schwitzbad) und den heutigen Spa-Einrichtungen.<\/p>\n\n\n\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-left\">Vorgehen<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#e6e2d3\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__e6e2d3\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#e6e2d3\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>Vorbereitung<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bezug heute &#8211; fr\u00fcher<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>K\u00f6rperhygiene und Baden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heute geh\u00f6ren Bade- und Duschanlagen zur Grundausstattung einer Wohnung. Es ist selbstverst\u00e4ndlich, dass wir neben Kalt- immer auch gen\u00fcgend Warmwasser haben. Ausserdem stehen vielerorts saisonal ge\u00f6ffnete Freib\u00e4der oder sogar geheizte Schwimmb\u00e4der zur Verf\u00fcgung. In den meisten St\u00e4dten gibt es heute auch Saunen und in vielen gehobenen Hotelanlagen sogenannte Spas: Hier entspricht das Angebot f\u00fcr K\u00f6rperhygiene und Entspannung ann\u00e4hernd demjenigen von grossen r\u00f6mischen Thermenanlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass diese sanit\u00e4ren Anlagen jedoch auch in der Schweiz erst in den letzten gut 100&nbsp;Jahren nach und nach zum Standard wurden, darf vor dem Besuch des R\u00f6merbades kritisch beleuchtet werden. Gerade auch deshalb, weil sie f\u00fcr den Grossteil der Weltbev\u00f6lkerung auch heute nicht selbstverst\u00e4ndlich sind und somit ein grosses Privileg bedeuten.<\/p>\n\n\n\n<p>R\u00f6mische Gutsh\u00f6fe, wie beispielsweise diejenigen von M\u00fcnsingen, B\u00fcmpliz oder Toffen, besassen Privatb\u00e4der, welche einer privilegierten Oberschicht zur Verf\u00fcgung standen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der gallor\u00f6mischen Landbev\u00f6lkerung hingegen war das kultivierte Baden versagt. Dies war nur in den \u00f6ffentlichen Badeanstalten, den sogenannten Thermen, in gr\u00f6sseren Siedlungen und St\u00e4dten m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern kann \u00fcber die Thematik des Badens gut gesprochen werden, da sie sicher aus eigener Erfahrung \u00fcber solche Anlagen Bescheid wissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Transfer \u00abheute \u2013 fr\u00fcher\u00bb, von heutigen, durchwegs wohlig warmen Hallenb\u00e4dern mit geheiztem Badewasser zu r\u00f6mischen B\u00e4dern, ist deshalb plausibel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bodenheizungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Einige Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler kennen von ihrem Zuhause her die Bodenheizung. Da die gallor\u00f6mische Badeanlage Reste und teilrekonstruierte Teile einer Boden- und Wandheizungsanlage besitzt, ist auch hier ein Vergleich \u00abheute-fr\u00fcher\u00bb sinnvoll.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Themen, die vorg\u00e4ngig behandelt oder vertieft werden k\u00f6nnen<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>\u00d6ffentliche und private B\u00e4der<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Heute: <\/strong>Wo und in welchen B\u00e4dern k\u00f6nnen wir heute baden? Wie sind diese B\u00e4der eingerichtet? Wo gibt es B\u00e4der, die geheizt sind, und womit heizt man sie?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>R\u00f6merzeit:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wie haben einfachere Badeanlagen und private B\u00e4der ausgesehen? Wie wurden sie benutzt? (Baderegeln)<\/li>\n\n\n\n<li>Wo konnte warm gebadet werden?<\/li>\n\n\n\n<li>Gab es geheizte Schwimmbecken wie in heutigen Hallenb\u00e4dern?<\/li>\n\n\n\n<li>Wie wurden r\u00f6mische B\u00e4der beheizt? Welches Brennmaterial stand zur Verf\u00fcgung?<\/li>\n\n\n\n<li>Woher kam das Badewasser? Wie wurde es zugef\u00fchrt?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Siehe dazu die Beschreibungen und die entsprechende Bildergalerie unter:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/roemerlexikon.ideenset.ch\/h-hypokaustheizung\/\">H-Hypokaustheizung<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/roemerlexikon.ideenset.ch\/t-therme\/\">T-Therme<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/roemerlexikon.ideenset.ch\/aquaedukt\/\">Kleines r\u00f6misches Lexikon &#8211; Aquaedukt<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Hilfreiche Lehrmittel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zur Erarbeitung und zur selbst\u00e4ndigen Vertiefung dient das <a href=\"https:\/\/www.phbern.ch\/dienstleistungen\/unterrichtsmedien\/ideenset-gallo-roemische-zeit\">\u00abIdeenSet Gallo-R\u00f6mische Zeit\u00bb<\/a>, speziell das darin enthaltene <a href=\"https:\/\/roemerlexikon.ideenset.ch\/\">R\u00f6merlexikon<\/a>. Darin finden die Lernenden ausf\u00fchrliche, stufengerechte Texte sowie ergiebiges Bildmaterial und sie k\u00f6nnen Vergleiche mit heute herstellen. <\/p>\n\n\n\n<p>Zudem gibt es thematisch passend das Medienpaket <a href=\"https:\/\/ubbern.swisscovery.slsp.ch\/discovery\/fulldisplay?context=L&#038;vid=41SLSP_UBE:UBE&#038;search_scope=MyInstitution&#038;tab=LibraryCatalog&#038;docid=alma99116872062805511\">Gallo-R\u00f6mische Zeit<\/a>, welches diverse Arbeitsmaterialien beinhaltet.<\/p>\n\n\n\n<p>Sowohl f\u00fcr den thematischen Unterricht im Klassenzimmer wie auch f\u00fcr die Exkursion zur Badeanlage eignet sich der Arch\u00e4ologiekoffer <a href=\"https:\/\/www.phbern.ch\/dienstleistungen\/unterrichtsmedien\/die-roemer\">\u00abDie R\u00f6mer\u00bb<\/a> mit Artefakten und das Medienpaket Gallo-R\u00f6mische Zeit. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Arch\u00e4ologischer Lernort bezieht sich auch auf dieses Thema: <a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/roemerbad-von-muensingen\/\">R\u00f6merbad von M\u00fcnsingen<\/a> <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#ffeead\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__ffeead\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#ffeead\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>1. arch\u00e4ologische Spuren forschend wahrnehmen<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragen und Vermutungen<\/h4>\n\n\n\n<p>Wo befinden wir uns? Wie ist der Ort in der Landschaft eingebettet? Was erkennen wir?<\/p>\n\n\n\n<iframe src=\"https:\/\/map.geo.admin.ch\/#\/embed?lang=de&#038;center=2600771.58,1203585.49&#038;z=9.796&#038;bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe&#038;topic=ech&#038;layers=ch.swisstopo.zeitreihen@year=1864,f;ch.bfs.gebaeude_wohnungs_register,f;ch.bav.haltestellen-oev,f;ch.swisstopo.swisstlm3d-wanderwege,f;ch.astra.wanderland-sperrungen_umleitungen,f&#038;featureInfo=default\" style=\"border: 0;width: 400px;height: 300px;max-width: 100%;max-height: 100%;\" allow=\"geolocation\"><\/iframe>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/h4>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" style=\"list-style-type:1\">\n<li>Wo steht ihr? Betrachtet die Umgebung und tauscht eure Erkenntnisse untereinander.<\/li>\n\n\n\n<li>Schaut zusammen auf der Landkarte nach, wo sich das <strong>R\u00f6mische Bad<\/strong> befindet. Wie ist es landschaftlich eingebettet?<\/li>\n\n\n\n<li>Betrachtet jetzt das Flugbild und sucht darauf die Ruine.<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00e4llt euch etwas zur Lage des Bades auf?<\/li>\n\n\n\n<li>Warum steht dieses Bad in einem Wald?<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#e3eaa7\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__e3eaa7\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#e3eaa7\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>2. arch\u00e4ologische Spuren handelnd erschliessen<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragen und Vermutungen<\/h4>\n\n\n\n<p>Was ist da zu sehen? Wo wurde diese Anlage errichtet? Welche Geb\u00e4udeteile, die zur Ruine geh\u00f6ren, sind gut erkennbar?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcbersicht \u00fcber das r\u00f6mische Bad gewinnen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Umrundet zuerst den ganzen Schutzbau und betrachtet die darin liegende Ruine von allen Seiten genau. Hier k\u00f6nnt ihr beginnen, eigene Fotos aufzunehmen. Sie dienen euch sp\u00e4ter f\u00fcr eure Exkursionsdokumentation oder f\u00fcr eine Pr\u00e4sentation.<\/li>\n\n\n\n<li>Zeichnet jetzt einen Plan (Grundriss) der Anlage.<\/li>\n\n\n\n<li>Nehmt einen Kompass und zeichnet den Nordpfeil im Plan ein.<\/li>\n\n\n\n<li>Messt mit Messb\u00e4ndern die L\u00e4nge und Breite der Anlage. Ihr m\u00fcsst dabei den Abstand vom Schutzzaun zu den Mauern der Ruine abziehen.<\/li>\n\n\n\n<li>Erstellt eine Liste der Baumaterialien, die ihr in der Ruine feststellen k\u00f6nnt.<\/li>\n\n\n\n<li>Versucht R\u00e4ume und Raumabgrenzungen (W\u00e4nde und B\u00f6den) zu erkennen. Wo k\u00f6nnte der Eingang gelegen haben?<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><strong>Die einzelnen Teile des Bades unter die Lupe nehmen<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Grundmauern<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Woher stammt das Steinmaterial der Grundmauern? \u00dcberlegt euch, wie diese grosse Masse an Steinen zum Bauplatz gekommen ist. Welche Hilfsmittel wurden dabei eingesetzt?<\/li>\n\n\n\n<li>Womit wurden die Steine der Mauern befestigt? Kennt ihr dieses Material vom heutigen Mauerbau her? Welche Werkzeuge und welches weitere Baumaterial haben die Maurer daf\u00fcr noch verwendet? Erstellt eine Liste.<\/li>\n\n\n\n<li>Erkennt ihr, welche Steinarten die Maurer zum Mauerbau verwendet haben?<\/li>\n\n\n\n<li>Findet ihr bearbeitete, das heisst mit Werkzeugen zurechtgehauene Steine? Zeigt sie einander und macht Detailfotos.<\/li>\n\n\n\n<li>An einigen Mauerfl\u00e4chen findet ihr einen weissen, kreideartigen Belag: K\u00f6nnt ihr euch erkl\u00e4ren, was dies bedeuten k\u00f6nnte?<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004-2-1024x768.jpg\" alt=\"Vom Pr\u00e4furnium aus wird die Badeanlage geheizt. Gut erkennbar ist der Feuerraum mit den grossen, brandger\u00f6teten Sandsteinbl\u00f6cken. Dahinter befindet sich die Einlass\u00f6ffnung f\u00fcr die Heissluft in die Hypokaustanlage, dar\u00fcber ist der eigentliche Fussboden zu rekonstruieren. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3517\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004-2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004-2-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004-2-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004-2-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004-2.jpg 1598w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Vom Pr\u00e4furnium aus wird die Badeanlage geheizt. Gut erkennbar ist der Feuerraum mit den grossen, brandger\u00f6teten Sandsteinbl\u00f6cken. Dahinter befindet sich die Einlass\u00f6ffnung f\u00fcr die Heissluft in die Hypokaustanlage, dar\u00fcber ist der eigentliche Fussboden zu rekonstruieren. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Die Heizanlage<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ihr seht zwei m\u00e4chtige, r\u00f6tlich gef\u00e4rbte Sandsteinbl\u00f6cke und eine Rundbogen\u00f6ffnung. Das war die Heizanlage des Bades.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u00dcberlegt euch, warum die Sandsteine eine r\u00f6tliche Farbe haben.<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Personen haben hier geheizt?<\/li>\n\n\n\n<li>Womit wurde geheizt, damit eine grosse Hitze entstehen konnte? Denkt dabei an heutige Grillfeuer.<\/li>\n\n\n\n<li>Woher stammte das Brennmaterial?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Die Hypokaustanlage<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"774\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-2-774x1024.jpg\" alt=\"Die Ruine des Bades besitzt eine teilrekonstruierte Hypokaustanlage. Aufgestapelte, miteinander verm\u00f6rtelte Tonplatten (Pilae) bilden die Tragpfeiler des dar\u00fcberliegenden, mehrschichtigen Bodens. Dieser besteht abwechselnd aus Baukeramikplatten und Kalkm\u00f6rtellagen. Ein Kalkestrich \u00fcberzieht zuoberst gl\u00e4ttend die Subkonstruktion. Im darunterliegenden Hohlraum zirkulierte die Heissluft und entwich durch die hinter dem Wandverputz verbauten Hohlziegel, die Tubuli (links an der Wand erkennbar). CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3518\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-2-774x1024.jpg 774w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-2-227x300.jpg 227w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-2-768x1017.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-2.jpg 1035w\" sizes=\"auto, (max-width: 774px) 100vw, 774px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Ruine des Bades besitzt eine teilrekonstruierte Hypokaustanlage. Aufgestapelte, miteinander verm\u00f6rtelte Tonplatten (Pilae) bilden die Tragpfeiler des dar\u00fcberliegenden, mehrschichtigen Bodens. Dieser besteht abwechselnd aus Baukeramikplatten und Kalkm\u00f6rtellagen. Ein Kalkestrich \u00fcberzieht zuoberst gl\u00e4ttend die Subkonstruktion. Im darunterliegenden Hohlraum zirkulierte die Heissluft und entwich durch die hinter dem Wandverputz verbauten Hohlziegel, die Tubuli (links an der Wand erkennbar). CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-2-e1738075227865-768x1024.jpg\" alt=\"Aufgestapelte, miteinander verm\u00f6rtelte Tonplatten (Pilae) bilden die Tragpfeiler des dar\u00fcberliegenden, mehrschichtigen Bodens. Dieser besteht abwechselnd aus Baukeramikplatten und Kalkm\u00f6rtellagen. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3519\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-2-e1738075227865-768x1024.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-2-e1738075227865-225x300.jpg 225w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-2-e1738075227865.jpg 1109w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Aufgestapelte, miteinander verm\u00f6rtelte Tonplatten (Pilae) bilden die Tragpfeiler des dar\u00fcberliegenden, mehrschichtigen Bodens. Dieser besteht abwechselnd aus Baukeramikplatten und Kalkm\u00f6rtellagen. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Auftr\u00e4ge:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Boden- und Wandheizung, das Hypokaustum<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Betrachtet zuerst den ganzen Boden: Darauf liegen einzelne quadratische Bodenplatten und drei Pfosten.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Erkennt ihr, aus welchen Materialien sie bestehen? Wer stellte diese Platten her?<\/li>\n\n\n\n<li>Z\u00e4hlt die quadratischen Bodenplatten an einem wiederaufgebauten Pfeiler. Falls ihr Zeit habt, rechnet aus, wie viele solche Platten f\u00fcr den ganzen Raum hergestellt werden mussten.<\/li>\n\n\n\n<li>Schaut euch die rekonstruierte Bodenkonstruktion in diesem Teil des Bades an.<\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcberlegt euch, warum es einen solchen Hohlraum unter dem Boden brauchte.<\/li>\n\n\n\n<li>An der Innenwand k\u00f6nnt ihr hohle, rechteckige Backsteine erkennen. Sie dienten der Erw\u00e4rmung der W\u00e4nde.<\/li>\n\n\n\n<li>Stellt euch den Weg der Warmluft vor, welche durch diese Konstruktion zog, und zeichnet ihren Weg auf eurer Zeichnung mit roten Pfeilen ein.<\/li>\n\n\n\n<li>Wo ist es am heissesten? Welcher Raum ist am k\u00e4ltesten?<\/li>\n\n\n\n<li>Kennt ihr moderne Bodenheizungen? Wie werden diese erw\u00e4rmt?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Die Piscina<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Piscina bildete das Kaltwasserbad der Anlage. Einzig hier konnten die Badenden in das wohl brusttiefe Wasserbecken steigen und sich erfrischen. Ein entsprechend grosses Warmwasserbad gab es nicht: Zur Verf\u00fcgung standen ein oder mehrere Bottiche oder Steintr\u00f6ge (Alveus), welche mit Warmwasser gef\u00fcllt waren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-3-1024x768.jpg\" alt=\"Blick in das Kaltwasserbad, die Piscina. Gut erkennbar sind rechts ein r\u00f6tlicher M\u00f6rtel, welcher das Becken gegen die Mauern hin abdichtete, sowie Reste einer daraufliegenden r\u00f6tlichen Wandbemalung. Der Boden des Beckens besitzt einen mehrteilig verlegten, heute rekonstruierten Belag. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3521\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-3-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-3-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-3-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-3-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-3-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-3.jpg 1598w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Blick in das Kaltwasserbad, die Piscina. Gut erkennbar sind rechts ein r\u00f6tlicher M\u00f6rtel, welcher das Becken gegen die Mauern hin abdichtete, sowie Reste einer daraufliegenden r\u00f6tlichen Wandbemalung. Der Boden des Beckens besitzt einen mehrteilig verlegten, heute rekonstruierten Belag. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Auftr\u00e4ge zur Piscina<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schaut euch die Reste des Wasserbeckens an. Im Vordergrund erkennt ihr die massive Grundmauer der Aussenwand des Bades. Dahinter k\u00f6nnt ihr die Resten der Piscina, des Kaltwasserbades, erkennen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ihr seht hier, wie beim Hypokaustum, eine teilweise Wiederherstellung (Rekonstruktion) des Badebeckens. Wie wurde das Wasserbecken gegen die Aussenmauern hin abgedichtet? Erkennt ihr, wie man den Beckenboden und die W\u00e4nde wasserdicht versiegelt hat? Achtet auf die Farbe des verwendeten Materials. Woraus k\u00f6nnte es bestehen?<\/li>\n\n\n\n<li>Betrachtet die verschiedenen Lagen des Bodens.<\/li>\n\n\n\n<li>Stellt euch vor, ihr w\u00fcrdet hier im Sommer, aber auch im Winter baden. Besprecht eure Vorstellungen miteinander.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Die Latrinen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-2-1024x768.jpg\" alt=\"Latrinen vor dem Bad. Urspr\u00fcnglich befand sich diese an einem anderen Ort. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3522\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-2-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-2-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-2.jpg 1250w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Latrinen vor dem Bad. Urspr\u00fcnglich befand sich diese an einem anderen Ort. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Auftrag zu den Latrinen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vor der Heizanlage steht eine spezielle Holzkiste \u00fcber einem darunterliegenden Kanal. Euch wird sicher rasch klar, worum es sich hier handelt.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kennt ihr moderne Anlagen zu diesem Zweck? Worin liegen die Unterschiede?<\/li>\n\n\n\n<li>Stellt euch vor, ihr w\u00fcrdet eure \u00abGesch\u00e4fte\u00bb \u2013 wie in gallor\u00f6mischer Zeit \u2013 nebeneinander verrichten. W\u00e4re das heute vorstellbar? Besprecht eure Gef\u00fchle dazu.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#9fd5f0\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__9fd5f0\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#9fd5f0\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>3. arch\u00e4ologische Spuren deuten<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragen und Vermutungen<\/h4>\n\n\n\n<p>Wer hat diese Anlage gebaut? Welche Spezialisten (Handwerker) haben hier gewirkt? Woher stammen die Baumaterialien? Wie lange hat es wohl gedauert, bis die ganze Anlage erbaut war? Wie alt k\u00f6nnte die Anlage ungef\u00e4hr sein? Scheint alles gleich alt zu sein?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/h4>\n\n\n\n<p>\u00dcberlegt euch Antworten auf folgende Fragen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wer hat dieses Bad gebaut? Welche Spezialisten brauchte es dazu? Erstellt eine Liste der <strong>Handwerksberufe.<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>Welche Baumaterialien brauchte es, um dieses Bad zu bauen? Listet diese auf.<\/li>\n\n\n\n<li>Warum wurde das Bad gerade an dieser Stelle errichtet?<\/li>\n\n\n\n<li>Woher stammte das viele Wasser, die dieses Bad ben\u00f6tigte? Wie wurde es hergeleitet?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#eca1a6\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__eca1a6\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#eca1a6\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>4. arch\u00e4ologische Spuren bewerten<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragen und Vermutungen<\/h4>\n\n\n\n<p>Wie kann die Anlage kulturgeografisch und zeitlich\/geschichtlich verortet werden? Welche sozialen Bez\u00fcge sind mit dieser Anlage verbunden? Wie hat man sich die Anlage in ihrem Originalausbau vorzustellen?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/h4>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" style=\"list-style-type:1\">\n<li>Sucht auf dem ausgelegten Zeitstrahl m\u00f6glichst genau die Epoche, welche zu diesem arch\u00e4ologischen Fundort passen k\u00f6nnte. Welche Bauwerke, die ihr kennt, geh\u00f6ren auch in diese Zeit?<\/li>\n\n\n\n<li>Nehmt die Rekonstruktionszeichnung, schreitet die Ruine nach den Nummern auf der Zeichnung nochmals ab und vergleicht den Zustand \u00abheute \u2013 fr\u00fcher\u00bb. <\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1015\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-1024x1015.jpg\" alt=\"Rekonstruktion des R\u00f6merbades auf der Engehalbinsel. \u00a9 Arch\u00e4ologische Dienst des Kantons Bern, Max St\u00f6ckli\" class=\"wp-image-3523\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-1024x1015.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-300x297.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-150x150.jpg 150w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-768x761.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-1536x1522.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-2048x2030.jpg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-1200x1189.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-1980x1963.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Rekonstruktion des R\u00f6merbades auf der Engehalbinsel. \u00a9 Arch\u00e4ologische Dienst des Kantons Bern, Max St\u00f6ckli<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>3. Beantwortet zusammen folgende Fragen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wer lebte hier rund um diese Badeanlage? Listet in Stichworten alle Bewohnerinnen und Bewohner auf.<\/li>\n\n\n\n<li>Warum haben die Menschen dieses Ortes ein Bad besucht?<\/li>\n\n\n\n<li>Durften alle Menschen, die baden wollten, gemeinsam das Bad benutzen?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche besonderen Berufsleute brauchte es in diesem Bad? Denkt dabei an heutige Hallenb\u00e4der und Spas.<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Personen sorgten f\u00fcr den Betrieb des Bades?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragestellungen und m\u00f6gliche Antworten zum Klassengespr\u00e4ch f\u00fcr den Lernort Gallor\u00f6misches Bad<\/h4>\n\n\n\n<p>(Informationen f\u00fcr Lehrpersonen)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum und wozu wurde dieses Bad erbaut?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Intro<\/strong><br><strong>Generelles<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Thermen sind ein wichtiger Bestandteil der r\u00f6mischen Kultur und des \u00f6ffentlichen Lebens. Insgesamt zeigen sie den hohen Stellenwert von Hygiene, Gemeinschaft und Kultur. Thermen sind auch ein gutes Beispiel f\u00fcr die enormen technischen Kenntnisse der R\u00f6mer und die Qualit\u00e4t ihrer Bauten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bedeutsamkeit<\/strong><br><strong>Hygiene und Gesundheit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Thermen dienten der K\u00f6rperpflege und Hygiene. Regelm\u00e4ssiges Baden und das Reinigen des K\u00f6rpers waren wichtig, um Krankheiten vorzubeugen und die Gesundheit zu erhalten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Soziales Leben und Freizeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Thermen waren nicht nur Orte der K\u00f6rperpflege, sondern auch gesellschaftliche Treffpunkte. Die Menschen trafen sich dort, um sich zu entspannen, zu plaudern, Gesch\u00e4fte zu machen oder sich zu vergn\u00fcgen. Die Thermen f\u00f6rderten so das soziale Leben und die Gemeinschaft.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Architektonische und technische Innovationen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Bau von Thermen belegt die fortschrittliche r\u00f6mische Ingenieurskunst und Architektur: die Nutzung von Aqu\u00e4dukten zur Wasserversorgung und die Entwicklung von Heizsystemen (Hypokausten) f\u00fcr warme B\u00e4der.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Politische und soziale Funktion<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Bau und der Unterhalt einer Therme wurden oft vom Kaiser oder von wohlhabenden B\u00fcrgern finanziert. Diese Finanzierung diente dazu, Wohlstand und Grossz\u00fcgigkeit zu demonstrieren und somit die Loyalit\u00e4t der Bev\u00f6lkerung zu gewinnen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer hat die Badeanlage gebaut?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Errichtung des Bades war in der Planung und Durchf\u00fchrung der Bauarbeiten sicher anspruchsvoll. Dazu bedurfte es verschiedener und erfahrener Fachleute: eines gut ausgebildeten Architekten\/Baumeisters und eines professionellen Bautrupps, welcher Erfahrung im Errichten und Herstellen eines Bades mit Hypokaustum und verschiedenartiger, auch wasserdichter Bodenbel\u00e4ge hatte. Eine zentrale Aufgabe war es, ergiebige Wasserquellen f\u00fcr die Badeanlage zu erschliessen. Man darf annehmen, dass sie diese im heutigen Waldgebiet gefunden haben und in grossen Brunnstuben fassten, um das Wasser danach \u00fcber Aqu\u00e4dukte oder Holzleitungen (Deuchel) in die Badeanlage zu leiten. Diese Wasserleitung ist bislang nicht gefunden worden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Dieses Bad ist eine eher bescheidene Anlage und k\u00f6nnte in einer Bauzeit von einem bis zwei Jahren hergestellt worden sein. Wir wissen jedoch nicht, wie die ganze Anlage urspr\u00fcnglich ausgesehen hat und \u00fcber welche zus\u00e4tzlichen und m\u00f6glicherweise aufwendigen Teile sie noch verf\u00fcgt hat.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Spezialisten (Handwerker) brauchte es dazu?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Dazu geh\u00f6rten ausgebildete Maurer, Steinmetze, Schmiede, Zimmerleute, Hafner, Ziegelmacher, Dachdecker und Kalkbrenner. Weiter ben\u00f6tigte man viele Hilfskr\u00e4fte, darunter sicher Sklaven, welche das Baumaterial beschaffen mussten. Anzunehmen ist, dass die k\u00f6rperlich schwersten Arbeiten <\/em>\u2013<em> insbesondere der Steintransport von einem Hafen an der Aare bis hin zum Bauplatz <\/em>\u2013<em> mithilfe von Ochsenkarren erledigt wurden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ebenso bedurfte es einer beachtlichen Menge an Holz, welches in umliegenden W\u00e4ldern geschlagen, ger\u00fcstet und zum Bauplatz geschleift wurde. Es diente als Bauholz f\u00fcr Ger\u00fcste, f\u00fcr Tragbalken, Holzdecken, Bodenplanken und f\u00fcr den Dachstuhl, aber auch als Brennholz zum Brennen von Kalkm\u00f6rtel, Tonplatten und Leistenziegeln auf dem Bauplatz.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>F\u00fcr die Verpflegung der Arbeitenden sorgten K\u00f6che und M\u00e4gde. Die Nahrungsmittel lieferten die Gutsh\u00f6fe in der n\u00e4heren Umgebung der Kleinstadt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum gerade an dieser Stelle?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Badeanstalt befand sich an einer Hauptstrasse in der gallo-r\u00f6mischen Siedlung. Sie konnte so schnell zu Fuss von den Benutzerinnen und Benutzern erreicht werden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Lage des Bades k\u00f6nnte gerade auch die Herleitung des Wassers sein: Der Standort des Bades im Reichenbachwald liegt etwas tiefer als beispielsweise der Bereich bei der Matth\u00e4uskirche, womit Wasser von S\u00fcden her einfacher zur Badeanlage gebracht werden konnte.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie wurde das Bad betrieben?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Betrieb und Unterhalt umfasste verschiedene Aufgaben:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Ein Beamter, der<strong> Kurator, <\/strong>k\u00fcmmerte sich um die Finanzen, die Organisation und den allgemeinen Betrieb.<\/li>\n\n\n\n<li>Ein oder mehrere Bademeister, der<strong> Balneator <\/strong>\/ die<strong> Balneatores<\/strong>, k\u00fcmmerten sich um die t\u00e4gliche Pflege und den Betrieb des Bades. Dazu geh\u00f6rte das Reinigen der Becken und das Kontrollieren der Wassertemperaturen.<\/li>\n\n\n\n<li>Techniker, die<strong> Hypocaustiarii<\/strong>, bedienten das Hypokaustum. Sie sorgten daf\u00fcr, dass das Bad angemessen beheizt wurde, indem sie die Feuerstellen \u00fcberwachten und regelm\u00e4ssig Holz nachlegten. F\u00fcr den Betrieb waren sehr grosse Mengen Holz n\u00f6tig.<\/li>\n\n\n\n<li>Die<strong> Aquaeductarii <\/strong>waren Arbeiter, die sich um die Wasserzufuhr zum Bad k\u00fcmmerten. Sie warteten die dazu n\u00f6tigen Aqu\u00e4dukte und Deuchelleitungen. Sie kontrollierten, dass stets ausreichend frisches Wasser in die Anlage gelangte.<\/li>\n\n\n\n<li>Das<strong> Reinigungs- und Wartungspersonal <\/strong>sorgte f\u00fcr die Sauberkeit der Badeanlage. Sie entfernten Schmutz und Abfall in den R\u00e4umen und achteten darauf, dass die Einrichtungen in gutem Zustand blieben.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>W\u00e4chter <\/strong>k\u00fcmmerten sich um die Sicherheit der Badeg\u00e4ste und um die Aufrechterhaltung der Ordnung innerhalb des Bades.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Therapeuten <\/strong>und<strong> Masseure <\/strong>boten den Badeg\u00e4sten Massagen und andere Behandlungen an.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><strong>Finanzieller Aspekt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Finanzierung einer Badeanlage erfolgte oft durch den Kaiser \/ das Reich oder durch reiche Patrizier, die sie der \u00d6ffentlichkeit zur Verf\u00fcgung stellten. Es war nicht un\u00fcblich, dass der Zugang zum Bad kostenlos war oder nur eine geringe Geb\u00fchr erhoben wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum ist diese Anlage heute eine Ruine?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Zerfall des R\u00f6mischen Reiches wurde auch die Kleinstadt <em>Brenodurum<\/em> nach und nach aufgegeben und dem Zerfall \u00fcberlassen. Viele r\u00f6mischen Steingeb\u00e4ude wurden nach ihrer Aufgabe systematisch gepl\u00fcndert, denn das hochwertige Baumaterial war sehr begehrt. Urspr\u00fcnglich r\u00f6misches Baumaterial (Spolien) finden wir heute in vielen mittelalterlichen Kirchen verbaut (z.&nbsp;B. in der Krypta der Kirche von Amsoldingen).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#e6e2d3\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__e6e2d3\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#e6e2d3\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>weiterf\u00fchrend<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vertiefung vor Ort<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Rollenspiel<\/strong>: Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler versetzen sich in die gallor\u00f6mische Zeit: Sie verkleiden sich, spielen Berufsleute, Bewohnerinnen und Bewohner der Kleinstadt <em>Brenodurum<\/em> und berichten einander \u00fcber Allt\u00e4gliches aus ihrem Leben, so wie es sich wohl auch im Bad abgespielt hat.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Hinweis auf den Ortsnamen <em>Brenodurum<\/em><\/strong>: In den 1980er-Jahren wurde in der gallor\u00f6mischen Siedlung auf der Engehalbinsel ein antikes, beschriebenes Zinkblech gefunden. Das T\u00e4felchen misst 11&nbsp;\u00d7&nbsp;14&nbsp;cm und wird ins 1.&nbsp;oder 2.&nbsp;Jahrhundert&nbsp;n.&nbsp;Chr. datiert. Die vierzeilige Inschrift wurde in griechischen Buchstaben geschrieben, die Sprache ist Keltisch. Auf der dritten Zeile wird der Ort <strong>BRENODOR<\/strong> genannt, was im Lokativ <em>Brenodurum<\/em> heissen d\u00fcrfte. Die Inschrift auf dem T\u00e4felchen ist bislang der einzige Hinweis auf den Namen der Siedlung auf der Engehalbinsel. Seit diesem Fund wird der Ort so benannt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"997\" height=\"998\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Zinktaefelchen_Engehalbinsel_ADB.jpg\" alt=\"Zinkt\u00e4felchen Engehalbinsel. \u00a9 Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern\" class=\"wp-image-3871\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Zinktaefelchen_Engehalbinsel_ADB.jpg 997w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Zinktaefelchen_Engehalbinsel_ADB-300x300.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Zinktaefelchen_Engehalbinsel_ADB-150x150.jpg 150w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Zinktaefelchen_Engehalbinsel_ADB-768x769.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Zinktaefelchen_Engehalbinsel_ADB-600x600.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 997px) 100vw, 997px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zinkt\u00e4felchen Engehalbinsel. \u00a9 Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Weiterf\u00fchrend<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ein Besuch der <a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/theater-auf-der-engehalbinsel\/\">Theaterarena<\/a> bei der Markuskirche ist sehr zu empfehlen, da es sich hier um das zweite, gut konservierte Geb\u00e4ude der Kleinstadt auf der Engehalbinsel handelt.<\/li>\n\n\n\n<li>Auf der Engehalbinsel f\u00fchrt der <a href=\"https:\/\/probrenodor.ch\/\">Verein Pro Brenodor<\/a> regelm\u00e4ssig arch\u00e4ologische F\u00fchrungen und Veranstaltungen durch, bei denen das Bad betreten werden kann. Es gibt ein Angebot speziell f\u00fcr Schulen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vertiefung nach der Exkursion<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Poster:<\/strong> Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler stellen in Gruppen ein Exkursionsposter zusammen. Dieses kann Zeichnungen, Pl\u00e4ne und Beschreibungen enthalten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Exkursionsbericht:<\/strong> Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler schreiben einen Bericht \u00fcber ihre Erlebnisse und Erkenntnisse. Diesen k\u00f6nnen sie mit Skizzen und Fotos erg\u00e4nzen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mitnehmen<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Zeitstrahl<\/li>\n\n\n\n<li>Ausschnitt der Landeskarte 1:25&nbsp;000<\/li>\n\n\n\n<li>Luftbild Google<\/li>\n\n\n\n<li>Rekonstruktionszeichnung des R\u00f6merbades<\/li>\n\n\n\n<li>Exkursionsbl\u00e4tter zum Zeichnen und Notieren<\/li>\n\n\n\n<li>Fotoapparat oder Smartphone<\/li>\n\n\n\n<li>Feldstecher<\/li>\n\n\n\n<li>Schreibzeug<\/li>\n\n\n\n<li>Messb\u00e4nder<\/li>\n\n\n\n<li>T\u00fccher und Zubeh\u00f6r zum Verkleiden<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bilder<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"3515\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-3-1024x768.jpg\" alt=\"Blick in die Badeanlage: Die Ruine liegt seit 1938 unter einem massiven Schutzdach und ist eingez\u00e4unt. Im Vordergrund befindet sich die Rekonstruktion h\u00f6lzerner Latrinen, wie sie an einem anderen Ort des Bades gestanden haben k\u00f6nnte. Dahinter liegen die Einfeuerung (Pr\u00e4furnium) sowie die Bodenheizeinrichtung (Hypokaustum). Rechts im Bild ist der teilrekonstruierte Bretterboden des Ankleideraums (Apodyterium) sichtbar, dahinter der Abk\u00fchlraum (Frigidarium). CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3515\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-3-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-3-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-3-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-3-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image001-3.jpg 1396w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Blick in die Badeanlage: Die Ruine liegt seit 1938 unter einem massiven Schutzdach und ist eingez\u00e4unt. Im Vordergrund befindet sich die Rekonstruktion h\u00f6lzerner Latrinen, wie sie an einem anderen Ort des Bades gestanden haben k\u00f6nnte. Dahinter liegen die Einfeuerung (Pr\u00e4furnium) sowie die Bodenheizeinrichtung (Hypokaustum). Rechts im Bild ist der teilrekonstruierte Bretterboden des Ankleideraums (Apodyterium) sichtbar, dahinter der Abk\u00fchlraum (Frigidarium). CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1015\" data-id=\"3523\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-1024x1015.jpg\" alt=\"Rekonstruktion des R\u00f6merbades auf der Engehalbinsel. \u00a9 Arch\u00e4ologische Dienst des Kantons Bern, Max St\u00f6ckli\" class=\"wp-image-3523\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-1024x1015.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-300x297.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-150x150.jpg 150w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-768x761.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-1536x1522.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-2048x2030.jpg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-1200x1189.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Roemerbad_faltblt_AbbRek-1980x1963.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Rekonstruktion des R\u00f6merbades auf der Engehalbinsel. \u00a9 Arch\u00e4ologische Dienst des Kantons Bern, Max St\u00f6ckli<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image003-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"392\" height=\"445\" data-id=\"3516\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image003-1.jpg\" alt=\"Kartenausschnitt. \u00a9 swisstopo\" class=\"wp-image-3516\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image003-1.jpg 392w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image003-1-264x300.jpg 264w\" sizes=\"auto, (max-width: 392px) 100vw, 392px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kartenausschnitt. \u00a9 swisstopo<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"3517\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004-2-1024x768.jpg\" alt=\"Vom Pr\u00e4furnium aus wird die Badeanlage geheizt. Gut erkennbar ist der Feuerraum mit den grossen, brandger\u00f6teten Sandsteinbl\u00f6cken. Dahinter befindet sich die Einlass\u00f6ffnung f\u00fcr die Heissluft in die Hypokaustanlage, dar\u00fcber ist der eigentliche Fussboden zu rekonstruieren. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3517\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004-2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004-2-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004-2-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004-2-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image004-2.jpg 1598w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Vom Pr\u00e4furnium aus wird die Badeanlage geheizt. Gut erkennbar ist der Feuerraum mit den grossen, brandger\u00f6teten Sandsteinbl\u00f6cken. Dahinter befindet sich die Einlass\u00f6ffnung f\u00fcr die Heissluft in die Hypokaustanlage, dar\u00fcber ist der eigentliche Fussboden zu rekonstruieren. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"774\" height=\"1024\" data-id=\"3518\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-2-774x1024.jpg\" alt=\"Die Ruine des Bades besitzt eine teilrekonstruierte Hypokaustanlage. Aufgestapelte, miteinander verm\u00f6rtelte Tonplatten (Pilae) bilden die Tragpfeiler des dar\u00fcberliegenden, mehrschichtigen Bodens. Dieser besteht abwechselnd aus Baukeramikplatten und Kalkm\u00f6rtellagen. Ein Kalkestrich \u00fcberzieht zuoberst gl\u00e4ttend die Subkonstruktion. Im darunterliegenden Hohlraum zirkulierte die Heissluft und entwich durch die hinter dem Wandverputz verbauten Hohlziegel, die Tubuli (links an der Wand erkennbar). CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3518\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-2-774x1024.jpg 774w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-2-227x300.jpg 227w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-2-768x1017.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image005-2.jpg 1035w\" sizes=\"auto, (max-width: 774px) 100vw, 774px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Ruine des Bades besitzt eine teilrekonstruierte Hypokaustanlage. Aufgestapelte, miteinander verm\u00f6rtelte Tonplatten (Pilae) bilden die Tragpfeiler des dar\u00fcberliegenden, mehrschichtigen Bodens. Dieser besteht abwechselnd aus Baukeramikplatten und Kalkm\u00f6rtellagen. Ein Kalkestrich \u00fcberzieht zuoberst gl\u00e4ttend die Subkonstruktion. Im darunterliegenden Hohlraum zirkulierte die Heissluft und entwich durch die hinter dem Wandverputz verbauten Hohlziegel, die Tubuli (links an der Wand erkennbar). CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-2-e1738075227865.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"3519\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-2-e1738075227865-768x1024.jpg\" alt=\"Aufgestapelte, miteinander verm\u00f6rtelte Tonplatten (Pilae) bilden die Tragpfeiler des dar\u00fcberliegenden, mehrschichtigen Bodens. Dieser besteht abwechselnd aus Baukeramikplatten und Kalkm\u00f6rtellagen. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3519\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-2-e1738075227865-768x1024.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-2-e1738075227865-225x300.jpg 225w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image006-2-e1738075227865.jpg 1109w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Aufgestapelte, miteinander verm\u00f6rtelte Tonplatten (Pilae) bilden die Tragpfeiler des dar\u00fcberliegenden, mehrschichtigen Bodens. Dieser besteht abwechselnd aus Baukeramikplatten und Kalkm\u00f6rtellagen. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"3521\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-3-1024x768.jpg\" alt=\"Blick in das Kaltwasserbad, die Piscina. Gut erkennbar sind rechts ein r\u00f6tlicher M\u00f6rtel, welcher das Becken gegen die Mauern hin abdichtete, sowie Reste einer daraufliegenden r\u00f6tlichen Wandbemalung. Der Boden des Beckens besitzt einen mehrteilig verlegten, heute rekonstruierten Belag. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3521\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-3-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-3-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-3-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-3-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-3-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image008-3.jpg 1598w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Blick in das Kaltwasserbad, die Piscina. Gut erkennbar sind rechts ein r\u00f6tlicher M\u00f6rtel, welcher das Becken gegen die Mauern hin abdichtete, sowie Reste einer daraufliegenden r\u00f6tlichen Wandbemalung. Der Boden des Beckens besitzt einen mehrteilig verlegten, heute rekonstruierten Belag. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"3522\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-2-1024x768.jpg\" alt=\"Latrinen vor dem Bad. Urspr\u00fcnglich befand sich diese an einem anderen Ort. CC-BY-SA Martin Furer\" class=\"wp-image-3522\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-2-768x576.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-2-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image009-2.jpg 1250w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Latrinen vor dem Bad. Urspr\u00fcnglich befand sich diese an einem anderen Ort. CC-BY-SA Martin Furer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Zinktaefelchen_Engehalbinsel_ADB.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"997\" height=\"998\" data-id=\"3871\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Zinktaefelchen_Engehalbinsel_ADB.jpg\" alt=\"Zinkt\u00e4felchen Engehalbinsel. \u00a9 Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern\" class=\"wp-image-3871\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Zinktaefelchen_Engehalbinsel_ADB.jpg 997w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Zinktaefelchen_Engehalbinsel_ADB-300x300.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Zinktaefelchen_Engehalbinsel_ADB-150x150.jpg 150w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Zinktaefelchen_Engehalbinsel_ADB-768x769.jpg 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href='https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/roemerbad-kurzbericht\/'>R\u00f6merbad Kurzbericht<\/a><\/h3>\n                <div class=\"text-muted text-small\"><i class=\"fas fa-copy\"><\/i> 1 fichier\u00b7s <i class=\"fas fa-hdd ml-3\"><\/i> 5.44 MB<\/div>\n            <\/div>\n            <div class=\"ml-3\">\n                <a class='wpdm-download-link download-on-click btn btn-primary ' rel='nofollow' href='#' data-downloadurl=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/roemerbad-kurzbericht\/?wpdmdl=3533&refresh=6a395ffb18d8c1782145019\">T\u00e9l\u00e9charger<\/a>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<\/div><div class='col-lg-12 col-md-12 col-12'><!-- WPDM Link Template: Default Template -->\n\n<div class=\"link-template-default card mb-2\">\n    <div class=\"card-body\">\n        <div class=\"media\">\n            <div class=\"mr-3 img-48\"><img decoding=\"async\" class=\"wpdm_icon\" alt=\"Ic\u00f4ne\" 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Von dort \u00fcber die Reichenbachstrasse auf die Engehalbinsel zum r\u00f6mischen Bad wandern. (ca. 20min.)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anfahrt mit dem PKW<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Parkieren in der Reichenbachstrasse (blaue Zone). Von dort bis zum r\u00f6mischen Bad laufen (ca. 15 min.)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Badeanlage ist aus Schutzgr\u00fcnden nicht betretbar. Das Schutzdach bietet auch bei schlechter Witterung beschr\u00e4nkten Schutz zum Erledigen der Exkursionsauftr\u00e4ge. Am Standort befindet sich ein Br\u00e4tliplatz.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">CC-BY-SA<br>Konzept: ADB und PHBern<br>Didaktische \u00dcberlegungen: Martin Furer und Pascal Piller, PHBern<br>Texte Martin Furer und Pascal Piller, PHBern<br>Wissenschaftliche Inhalte, Korrektorat: Andrea Lanzicher und Christine Felber, ADB<br>Titelbild: Martin Furer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ruine des gallor\u00f6mischen Bades befindet sich auf der Engehalbinsel bei Bern. 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