{"id":4088,"date":"2026-09-20T15:19:33","date_gmt":"2026-09-20T15:19:33","guid":{"rendered":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/?p=4088"},"modified":"2026-09-20T15:19:35","modified_gmt":"2026-09-20T15:19:35","slug":"roemerbad-auf-der-engehalbinsel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/roemerbad-auf-der-engehalbinsel\/","title":{"rendered":"Site n\u00e9olithique du domaine von R\u00fctte \u00e0 Sutz"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim von R\u00fctte-Gut in Sutz befindet sich die Aussenstelle des Arch\u00e4ologischen Dienstes des Kantons Bern mit der Unterwasserarch\u00e4ologie und Dendrochronologie. Hier liegt auch die jungsteinzeitliche Unesco-Welterbe-Fundstelle Sutz-Lattrigen, R\u00fctte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Fundstelle liegt im Uferbereich des Bielersees vor dem von R\u00fctte-Gut. Seit 2020 wird sie mit baulichen Massnahmen vor weiterer Erosion gesch\u00fctzt. Am Ostrand der Fundstelle befindet sich auf einer Plattform im See die Tauchbasis des Arch\u00e4ologischen Dienstes. Sie ist \u00fcber einen Holzsteg \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich und bietet Sicht auf die Fundstelle. Eine Ausstellungsvitrine informiert vor Ort \u00fcber die \u00abPfahlbauten\u00bb in Sutz-Lattrigen und am Bielersee sowie \u00fcber das Welterbe.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-little-spoiler otfm-sp__wrapper otfm-sp__little js-otfm-sp__closed otfm-sp__f5f5f5\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#f5f5f5\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\">mehr<\/div><div class=\"otfm-sp__content\" style=\"height:0;opacity:0;visibility:hidden\">\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wiederkehrende Siedlungst\u00e4tigkeit&nbsp;<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die flache Strandplatte zwischen Sutz und Lattrigen wies in urgeschichtlicher Zeit zahlreiche siedlungsg\u00fcnstige Bereiche auf. Mehr als 20\u202fD\u00f6rfer wurden leicht zueinander versetzt \u00fcber die Jahrhunderte gebaut und jeweils f\u00fcr einige Jahrzehnte bewohnt, teilweise an mehreren Stellen gleichzeitig. Die verschieden alten D\u00f6rfer am Fundplatz R\u00fctte stammen aus der Zeit von 2760 bis 2650\u202fv.\u202fChr. und bestanden aus H\u00e4usern, die sich eng nebeneinander parallel zum Ufer reihten.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Reiches Fundmaterial&nbsp;<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus den Siedlungen von Sutz-R\u00fctte stammen zahlreiche gut erhaltene Funde der ausgehenden Steinzeit: Neben Keramikgef\u00e4ssen wurde auch Geschirr aus Holz geborgen, ausserdem fragile Funde wie Webgewichte aus ungebranntem Ton, ein Fischernetz und ein 4750-j\u00e4hriger Schuh aus Bast sowie zahlreiche Werkzeuge aus Stein und Holz und zudem Speisereste wie Getreidek\u00f6rner und Tierknochen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Schutz vor Wind und Wellen&nbsp;<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Teile des Seegrunds und damit der Siedlungen sind durch starke Wellen erodiert. \u00dcber mehrere Jahre dokumentierte die Tauchequipe des Arch\u00e4ologischen Dienstes daher Teile des erodierten Pfahlfeldes, um das Wissen \u00fcber die Siedlungen f\u00fcr die Zukunft zu sichern. Besser erhaltene Bereiche wurden zum Schutz abgedeckt. 2020 wurde das Ufer mit massiven Steinbl\u00f6cken stabilisiert und der Seegrund \u00fcber den Siedlungsschichten mit grobem Kies \u00fcberdeckt.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Informationen f\u00fcr die Lehrpersonen<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Lernaufgaben fokussieren auf die Vorgehensweise und Methodik der Arch\u00e4ologinnen und Arch\u00e4ologen bei der Entdeckung und der Untersuchung sowie der Deutung der Fundstelle. Ziel ist, dass die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler den \u00abForschungsweg\u00bb vereinfacht und altersgerecht innerhalb von rund 2,5\u202fStunden nacherleben k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Exkursion f\u00fchrt die Schulklasse in den Strandpark des von R\u00fctte-Guts und auf die Tauchplattform des Arch\u00e4ologischen Dienstes des Kantons Bern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Folgende Ziele stehen im Fokus:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Handlungsaspekt 1 \u00abArch\u00e4ologische Spuren wahrnehmen\u00bb, Strandpark: Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler verschaffen sich einen \u00dcberblick \u00fcber die Landschaft, die naturr\u00e4umliche Situation und die Ver\u00e4nderungen in diesem Raum.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Handlungsaspekt 2 \u00abArch\u00e4ologische Spuren handelnd erschliessen\u00bb, Strandpark und Tauchplattform: Die Lernenden ergr\u00fcnden die Auswirkungen der Juragew\u00e4sserkorrektionen (1868\u20131891, 1939 und 1962\u20131973) und suchen nach deren Spuren im Gel\u00e4nde. Dabei \u00abentdecken\u00bb sie die Fundstelle Sutz-Lattrigen, R\u00fctte.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Handlungsaspekt 3 \u00abArch\u00e4ologische Spuren deuten\u00bb, Tauchplattform:&nbsp;&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler versuchen verschiedene Aspekte der Fundstelle mit Hilfe des Informationsangebotes auf der Tauchplattform zu deuten (Ausstellungsvitrinen mit Filmen, Gegenst\u00e4nden und Bildern sowie Kurztexten):&nbsp;&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Techniken und Methoden der Forschenden heute (Tauchuntersuchungen und Dendrochronologie)&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Bedeutung der Fundstelle f\u00fcr die Erforschung der Jungsteinzeit&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Siedlungsverhalten der (pr\u00e4historischen) Menschen bei Wasserhochst\u00e4nden&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Begr\u00fcndung und Ziele der gegenw\u00e4rtigen Untersuchungen&nbsp;gen im arabischen Hammam (Schwitzbad) und den heutigen Spa-Einrichtungen.<\/p>\n\n\n\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-left\">Vorgehen<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#e6e2d3\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__e6e2d3\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#e6e2d3\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>Vorbereitung<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vorbereitung Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler<\/strong>&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sollen der Fundstelle unvoreingenommen begegnen und \u00e4hnlich den Arch\u00e4ologinnen und Arch\u00e4ologen den \u00abForschungsweg\u00bb gehen k\u00f6nnen. Es gen\u00fcgt, die Lernenden zu informieren, dass ein arch\u00e4ologischer Lernort besichtigt wird. Dabei kann das Begriffspaar \u00abarch\u00e4ologische Fundstelle\u00bb und \u00abArch\u00e4ologischer Lernort\u00bb folgendermassen erkl\u00e4rt werden: Eine arch\u00e4ologische Fundstelle ist ein Ort, wo Spuren des Menschen aus fr\u00fcheren Zeiten entdeckt worden sind. Der Ort (Fundort oder Fundstelle) ist von Arch\u00e4ologinnen und Arch\u00e4ologen untersucht. Bei der Ausgrabung tragen sie Schicht f\u00fcr Schicht Erde ab und dokumentieren (zeichnen, fotografieren, beschreiben), was sie dabei beobachten. Sie analysieren und vergleichen die Fundsituationen im Boden und die aufgesammelten Fundst\u00fccke (z. B. Geb\u00e4udereste, Gegenst\u00e4nde) mit denen anderer Fundstellen und deuten die Resultate (Auswertung). Ein Ziel ist es, damit das (t\u00e4gliche) Leben der fr\u00fcheren Menschen zu rekonstruieren. Werden diese Ergebnisse didaktisch f\u00fcr Schulklassen aufbereitet, wird aus der arch\u00e4ologischen Fundstelle ein Arch\u00e4ologischer Lernort.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vorbereitung Lehrperson<\/strong>&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"> Die Exkursion eignet sich besonders als Einstieg (Konfrontation) in das Arbeiten im Kompetenzbereich NMG 9 des Lehrplans 21 \u00abZeit, Dauer und Wandel verstehen \u2013 Geschichte und Geschichten unterscheiden\u00bb oder als Input w\u00e4hrend der Bearbeitung dieses Themas in der Schule. Eine Nachbearbeitung (Synthese, Transfer) im Unterricht wird empfohlen (vgl. <a href=\"#weiterf\u00fchrend\">weiterf\u00fchrend<\/a>).&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Forschungsweg kann von den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler am besten nachvollzogen werden, wenn eine bestimmte Reihenfolge beachtet wird: Zuerst sollten die Lernenden die Fundstelle in der Landschaft m\u00f6glichst selbst entdecken k\u00f6nnen und danach als jungsteinzeitliche Dorfruine deuten. Vorher sollte die Lehrperson die Begriffe \u00abPfahlfeld\u00bb, \u00abFundstelle\u00bb und \u00abjungsteinzeitliche Dorfruine\u00bb noch nicht einf\u00fchren und verwenden. Auch sollte die Tauchplattform mit den Ausstellungsvitrinen von den Lernenden fr\u00fchestens bei Gruppenarbeit\u202f2 betreten werden, da die Informationen dort die selbst\u00e4ndige Erkenntnis verunm\u00f6glichen k\u00f6nnten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus praktischen Gr\u00fcnden ist es sinnvoll, f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler als Erg\u00e4nzung zu den bereitgestellten Arbeitsbl\u00e4ttern (vgl. <a href=\"#Download\">Download<\/a>) ein Forschungsheft zusammenzustellen. So k\u00f6nnen die Lernenden ihre Beobachtungen, Zeichnungen und Gedanken w\u00e4hrend der Exkursion festhalten und in der Schule weiterverarbeiten.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Strandpark bietet Platz zum vertieften Arbeiten und Pause machen. Es stehen WC-Anlagen und f\u00fcr einen Mittagsrast Feuerstellen (mit Brennholz) zur Verf\u00fcgung. Bitte die Einrichtungen wieder sauber verlassen und Abf\u00e4lle entsprechend entsorgen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Natur- und Gr\u00fcnfl\u00e4chen in der Umgebung sowie die Infrastruktur sind mit der gebotenen Sorgfalt zu behandeln. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sollten durch die Lehrperson auf die mit einem Gew\u00e4sser verbundenen Gefahren hingewiesen werden. Besonders gef\u00e4hrlich sind das Klettern auf das Gel\u00e4nder der Tauchplattform, das Betreten der Schilfg\u00fcrtel im Uferbereich und die Rutschgefahr auf Felsbrocken am Ufer.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#ffeead\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__ffeead\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#ffeead\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>1. arch\u00e4ologische Spuren forschend wahrnehmen<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<div data-wp-context=\"{ &quot;autoclose&quot;: false, &quot;accordionItems&quot;: [] }\" data-wp-interactive=\"core\/accordion\" role=\"group\" class=\"wp-block-accordion is-layout-flow wp-block-accordion-is-layout-flow\">\n<div data-wp-class--is-open=\"state.isOpen\" data-wp-context=\"{ &quot;id&quot;: &quot;accordion-item-1&quot;, &quot;openByDefault&quot;: false }\" data-wp-init=\"callbacks.initAccordionItems\" data-wp-on-window--hashchange=\"callbacks.hashChange\" class=\"wp-block-accordion-item is-layout-flow wp-block-accordion-item-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-accordion-heading has-icon has-icon-right has-larger-font-size\"><button aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"accordion-item-1-panel\" data-wp-bind--aria-expanded=\"state.isOpen\" data-wp-on--click=\"actions.toggle\" id=\"accordion-item-1\" type=\"button\" class=\"wp-block-accordion-heading__toggle\"><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-title\">Organisatorisches f\u00fcr Lehrperson Handlungsaspekt 1<\/span><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span><\/button><\/h3>\n\n\n\n<div aria-labelledby=\"accordion-item-1\" data-wp-bind--hidden=\"state.isHidden\" data-wp-on--beforematch=\"actions.handleBeforeMatch\" id=\"accordion-item-1-panel\" role=\"region\" class=\"wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td rowspan=\"2\">Weg Bahnhof Sutz\u2013 Strandpark&nbsp;<br>von R\u00fctte-Gut:&nbsp;<strong>Dauer: 10\u202fmin<\/strong>&nbsp;<strong><\/strong>&nbsp;<strong>Bearbeitung Fragen, Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten, Input<\/strong>&nbsp;<strong><\/strong>&nbsp;<strong>Dauer: 30\u202fmin<\/strong>&nbsp;<strong><\/strong>&nbsp;<strong>Ort: <\/strong>Strandpark&nbsp;<br>von R\u00fctte-Gut&nbsp;<\/td><td><strong>Material:<\/strong>&nbsp;Karte und Luftbilder (<a href=\"#Download\">Download<\/a>)&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler verschaffen sich einen \u00dcberblick \u00fcber die Landschaft und die naturr\u00e4umliche Situation.&nbsp;Die Lernenden \u00e4ussern Vermutungen zur Geschichte des Siedlungsraumes und suchen dazu Spuren im Gel\u00e4nde.&nbsp;Die Lernenden erhalten von der Lehrperson einen Input zu den Ver\u00e4nderungen der Landschaft durch die Juragew\u00e4sserkorrektion.&nbsp;Bevor die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit ihren Erkundungen beginnen, sollte auf die mit einem Gew\u00e4sser verbundenen Gefahren und auf einen achtsamen Umgang mit der Parkanlage hingewiesen werden. Nach der Bearbeitung der Auftr\u00e4ge 1 bis 3 erfolgt im Plenum ein kurzer Austausch zu den Beobachtungen und den \u00dcberlegungen der Lernenden.&nbsp;Wahrscheinlich sind die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler entt\u00e4uscht, dass auf den ersten Blick nichts auf die Menschen hindeutet, welche hier vor 5000\u202fJahren gelebt haben. Einige werden darauf kommen, dass \u00fcber die Spuren der fr\u00fcheren Menschen mit der Zeit \u00abGras\u00bb gewachsen ist und sich diese im Boden befinden. Kinder aus der Region haben vielleicht schon von den Pfahlbauern und der Juragew\u00e4sserkorrektion (Seeabsenkung) geh\u00f6rt und wissen, dass Spuren im See gefunden worden sind und unter Wasser durch Tauchuntersuchungen freigelegt werden. Falls die Lernenden nicht \u00fcber dieses Wissen verf\u00fcgen, muss die Lehrperson an dieser Stelle nicht darauf eingehen, sondern kann darauf hindeuten, dass diese Frage im Laufe der gemeinsamen Erforschung des Lernorts gekl\u00e4rt werden soll.&nbsp;<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragen und Vermutungen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wo befinden wir uns? Was h\u00f6ren und sehen wir? Was ist euch auf dem Weg vom Bahnhof bis zum See aufgefallen? Wie ist dieser Ort in der Landschaft eingebettet? K\u00f6nnt ihr euch vorstellen, wie diese Landschaft vor 5000\u202fJahren ausgesehen haben k\u00f6nnte? Lebten damals schon Menschen hier?<em> <\/em>Sind Spuren von ihnen im Gel\u00e4nde erkennbar?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<iframe src=\"https:\/\/map.geo.admin.ch\/#\/embed?lang=de&#038;center=2582942.97,1216868.77&#038;z=10&#038;topic=ech&#038;layers=ch.swisstopo.zeitreihen@year=1864,f;ch.bfs.gebaeude_wohnungs_register,f;ch.bav.haltestellen-oev,f;ch.swisstopo.swisstlm3d-wanderwege,f;ch.astra.wanderland-sperrungen_umleitungen,f&#038;bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe\" style=\"border: 0;width: 400px;height: 300px;max-width: 100%;max-height: 100%;\" allow=\"geolocation\"><\/iframe>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/h4>\n\n\n\n<ol style=\"list-style-type:1\" class=\"wp-block-list\">\n<li>Bevor ihr mit dem Erkunden beginnt, schaut zusammen auf der Landkarte nach, wo ihr seid, und sucht auf der Karte die eingezeichnete Fundstelle. K\u00f6nnt ihr feststellen, wo ihr euch jetzt genau befindet?&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Betrachtet das Flugbild und vergleicht es mit dem Kartenausschnitt: Was ist dabei hilfreicher f\u00fcr euch?&nbsp;&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Besprecht mit Hilfe der Karte und des Luftbildes die Fragen (vergleiche oben) und notiert euch Stichworte dazu.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Sucht w\u00e4hrend der Exkursion immer wieder geeignete Fotostandorte.&nbsp;<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<div data-wp-context=\"{ &quot;autoclose&quot;: false, &quot;accordionItems&quot;: [] }\" data-wp-interactive=\"core\/accordion\" role=\"group\" class=\"wp-block-accordion is-layout-flow wp-block-accordion-is-layout-flow\">\n<div data-wp-class--is-open=\"state.isOpen\" data-wp-context=\"{ &quot;id&quot;: &quot;accordion-item-2&quot;, &quot;openByDefault&quot;: false }\" data-wp-init=\"callbacks.initAccordionItems\" data-wp-on-window--hashchange=\"callbacks.hashChange\" class=\"wp-block-accordion-item is-layout-flow wp-block-accordion-item-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-accordion-heading has-icon has-icon-right has-larger-font-size\"><button aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"accordion-item-2-panel\" data-wp-bind--aria-expanded=\"state.isOpen\" data-wp-on--click=\"actions.toggle\" id=\"accordion-item-2\" type=\"button\" class=\"wp-block-accordion-heading__toggle\"><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-title\">Auswertung\/Klassengespr\u00e4ch: m\u00f6gliche Antworten und Input Lehrperson<\/span><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span><\/button><\/h3>\n\n\n\n<div aria-labelledby=\"accordion-item-2\" data-wp-bind--hidden=\"state.isHidden\" data-wp-on--beforematch=\"actions.handleBeforeMatch\" id=\"accordion-item-2-panel\" role=\"region\" class=\"wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wo befinden wir uns? Was h\u00f6ren und sehen wir? Was ist euch auf dem Weg vom Bahnhof bis zum See aufgefallen? Wie ist dieser Ort in der Landschaft eingebettet? K\u00f6nnt ihr euch vorstellen, wie diese Landschaft vor 5000 Jahren ausgesehen haben k\u00f6nnte? Lebten damals schon Menschen hier? Sind Spuren von ihnen im Gel\u00e4nde erkennbar?<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zusammenfassung f\u00fcr die Lehrperson<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das von R\u00fctte-Gut war ein Land- und Rebgut der Berner Patrizierfamilie von R\u00fctte \u2013 darum von R\u00fctte-Gut (Luftbild von R\u00fctte-Gut). In der zweiten H\u00e4lfte des 19.\u202fJahrhunderts wurde das Landgut umfassend umgestaltet, indem der Gutshof in der Art eines herrschaftlichen Landsitzes umgebaut und ein Landschaftspark angelegt wurde. Heute geh\u00f6rt das Landgut einer Stiftung. Die R\u00e4umlichkeiten und Teile des Parks k\u00f6nnen f\u00fcr Feste (zum Beispiel Hochzeiten) gemietet werden. In anderen Teilen des von R\u00fctte-Guts befindet sich die Aussenstelle des Arch\u00e4ologischen Dienstes des Kantons Bern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" fetchpriority=\"low\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_vom_Land-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4096\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_vom_Land-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_vom_Land-300x169.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_vom_Land-768x432.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_vom_Land-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_vom_Land-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_vom_Land-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_vom_Land-1980x1114.jpg 1980w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Luftaufnahme des von R\u00fctte-Guts heute, Blick vom Land in Richtung Bielersee. \u00a9 Stiftung von R\u00fctte-Gut, Foto: Carlos Pinto.&nbsp;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der anderen Seite des Sees, am Nordufer, sind D\u00f6rfer und Rebberge und oberhalb bewaldete Jurah\u00f6hen zu sehen. Das Nordufer des Bielersees mit dem schmalen Strandstreifen erhebt sich deutlich steiler als das S\u00fcdufer. Auf dem Weg vom Bahnhof zum Strandpark f\u00e4llt das zum See hin abfallende Gel\u00e4nde auf. Der Bahnhof und das Dorf Sutz liegen auf der Anh\u00f6he rund 20 Meter h\u00f6her als der Strandpark, der urspr\u00fcngliche Dorfkern und die Kirche mit 16\u202fH\u00f6henmetern Differenz zum Ufer an der Hangkante.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor 5000\u202fJahren existierte kein einziges der heute sichtbaren Geb\u00e4ude. Bereits vorhanden war der See. Er pr\u00e4gt die Landschaft und spielte \u00fcber Jahrtausende eine zentrale Rolle f\u00fcr die hier ans\u00e4ssigen Menschen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Bielersee ist nebst dem Murtensee und dem Neuenburgersee einer der drei grossen Jurarandseen der Schweiz. Heute m\u00fcndet bei Hagneck die Aare (Hagneckkanal) und zwischen Le Landeron und Erlach die Zihl (Zihlkanal) in den See. Bei Biel fliesst die Zihl durch den Nidau-B\u00fcrenkanal aus dem See.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn heute auf den ersten Blick nichts darauf hindeutet, lebten bereits vor 5000\u202fJahren Menschen hier am See. Der Lernort Sutz zeigt, wo und wie sie lebten und warum man heute so viel \u00fcber sie weiss.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Input Lehrperson: Die Juragew\u00e4sserkorrektionen&nbsp;<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Begeben wir uns auf eine Zeitreise und drehen das Rad der Zeit um 170\u202fJahre zur\u00fcck.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Seespiegel der drei Jurarandseen waren damals h\u00f6her. Auf alten Karten kann man das leicht am Beispiel des Bielersees und der St.\u202fPetersinsel erkennen. Sie war damals noch eine Insel und nicht wie heute \u00fcber einen schmalen Landstreifen von Erlach aus zug\u00e4nglich.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus dieser Zeit gibt es zahlreiche Berichte von Augenzeugen, die von wiederkehrenden Verw\u00fcstungen durch Hochwasser der Jurarandseen und der Versumpfung der Landstriche zwischen den Seen berichten. Immer wieder f\u00fchrten sie zu Verlust von Hab und Gut, von Land und Ernten und zu Tod und grosser Not. Die Leute waren arm und viele krank. Es grassierte sogar Malaria. Diese von M\u00fccken \u00fcbertragene Krankheit konnte t\u00f6dlich enden. Berichten zufolge, schwirrten die M\u00fccken in grossen Schw\u00e4rmen \u00fcber den S\u00fcmpfen, wo sie auch ihre Brutst\u00e4tten hatten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um diesen Missst\u00e4nden und den schwankenden Seespiegeln entgegenzuwirken, wurde von 1886 bis 1891 eines der gr\u00f6ssten Projekte im Kanton Bern umgesetzt: die erste Juragew\u00e4sserkorrektion.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor den Juragew\u00e4sserkorrektionen floss die Aare von Aarberg Richtung Nordosten, also am Bielersee vorbei. Bei Hochwasser verliess sie jeweils das Flussbett und \u00fcberschwemmte die Region. Mit der ersten Juragew\u00e4sserkorrektion wurde die Aare in den Bielersee umgeleitet, die Broye und die Zihl kanalisiert und der Nidau-B\u00fcren-Kanal angelegt. Durch diese Massnahme sanken die Seespiegel der drei Jurarandseen um 2,5\u202fMeter.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grunds\u00e4tzlich war die erste Juragew\u00e4sserkorrektion ein Erfolg. Doch das entw\u00e4sserte Land sackte in sich zusammen und es kam durch diese Absenkung des Bodens zu neuen \u00dcberschwemmungen. Bei l\u00e4nger anhaltendem trockenem Wetter sank der Wasserstand der Jurarandseen zudem tiefer ab als erw\u00fcnscht. Eine zweite Juragew\u00e4sserkorrektion wurde n\u00f6tig (1939 und 1962\u20131973).&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#e3eaa7\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__e3eaa7\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#e3eaa7\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>2. arch\u00e4ologische Spuren handelnd erschliessen<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<div data-wp-context=\"{ &quot;autoclose&quot;: false, &quot;accordionItems&quot;: [] }\" data-wp-interactive=\"core\/accordion\" role=\"group\" class=\"wp-block-accordion is-layout-flow wp-block-accordion-is-layout-flow\">\n<div data-wp-class--is-open=\"state.isOpen\" data-wp-context=\"{ &quot;id&quot;: &quot;accordion-item-3&quot;, &quot;openByDefault&quot;: false }\" data-wp-init=\"callbacks.initAccordionItems\" data-wp-on-window--hashchange=\"callbacks.hashChange\" class=\"wp-block-accordion-item is-layout-flow wp-block-accordion-item-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-accordion-heading has-icon has-icon-right has-larger-font-size\"><button aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"accordion-item-3-panel\" data-wp-bind--aria-expanded=\"state.isOpen\" data-wp-on--click=\"actions.toggle\" id=\"accordion-item-3\" type=\"button\" class=\"wp-block-accordion-heading__toggle\"><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-title\">Organisatorisches f\u00fcr Lehrperson Handlungsaspekt 2<\/span><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span><\/button><\/h3>\n\n\n\n<div aria-labelledby=\"accordion-item-3\" data-wp-bind--hidden=\"state.isHidden\" data-wp-on--beforematch=\"actions.handleBeforeMatch\" id=\"accordion-item-3-panel\" role=\"region\" class=\"wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td rowspan=\"2\"><strong>Bearbeitung Fragen, Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/strong>&nbsp;<strong><\/strong>&nbsp;<strong>Dauer: 60\u202fmin<\/strong>&nbsp;<strong><\/strong>&nbsp;<strong>Ort: <\/strong>Strandpark&nbsp;<br>von R\u00fctte Gut und Tauchplattform&nbsp;<\/td><td><strong>Material:<\/strong>&nbsp;Arbeitsbl\u00e4tter 1\u20133&nbsp;Gruppenarbeit 1: Doppelmeter&nbsp;Gruppenarbeit 2: Feldstecher&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Die Lernenden suchen mit Hilfe eines Plans nach Spuren der Juragew\u00e4sserkorrektion&nbsp;&nbsp;Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler bestimmen, um wie viele Meter sich das Ufer durch die Seeabsenkung verschoben hat (Gruppenarbeit\u202f1).&nbsp;Die Lernenden \u00fcberlegen sich, was nach der Seeabsenkung auf dem trocken gelegten Streifen Seegrund entdeckt worden sein k\u00f6nnte und suchen im Gel\u00e4nde nach Spuren (Gruppenarbeit\u202f2).&nbsp;Je nach Selbst\u00e4ndigkeit, Lesekompetenz und Vertrautheit mit Karten und Pl\u00e4nen der Lernenden kann die Lehrperson die Arbeiten anleiten und unterst\u00fctzen. Nach der Bearbeitung der Auftr\u00e4ge 1 bis 4 (Arbeitsblatt\u202f1) sollen in einer kurzen Plenumsrunde die L\u00f6sungen besprochen werden, so dass die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler den Uferstand vor der Juragew\u00e4sserkorrektion im Gel\u00e4nde kennen. Er ist anhand der leichten Erhebung mit B\u00e4umen und Str\u00e4uchern im Gel\u00e4nde auf der H\u00f6he des Pavillon chinois zu erkennen. Unter dem Bewuchs ist die ehemalige Ufermauer verborgen (siehe L\u00f6sungen Arbeitsblatt 1, Luftbild). Die Kreise auf dem Situationsplan symbolisieren die beiden Fundstellen aus der Jungsteinzeit. An dieser Stelle sollte noch nicht verraten werden, dass hier nach der Seeabsenkung Pfahlfelder zum Vorschein gekommen sind.&nbsp;Gruppenarbeit\u202f1 zeigt auf, um wie viele Meter sich das Ufer durch die Seeabsenkung der Juragew\u00e4sserkorrektion verschoben hat. Dazu \u00fcberlegen sich die Lernenden M\u00f6glichkeiten zur Bestimmung der Distanz zwischen dem Uferstand vor der Juragew\u00e4sserkorrektion und heute und testen eine angegebene Methode. Gruppenarbeit\u202f2 hat die Entdeckungen nach der Seeabsenkung im Fokus. Die Lernenden \u00fcberlegen sich, was nach der Seeabsenkung auf dem trocken gelegten Streifen Seegrund entdeckt worden sein k\u00f6nnte und suchen im Gel\u00e4nde nach Spuren.&nbsp;Die Gruppenarbeit\u202f1 ist anspruchsvoller als die Gruppenarbeit\u202f2. Die Lehrperson kann die Lernenden entsprechend bei der Gruppeneinteilung beraten. Die Platzverh\u00e4ltnisse sind beim Bootsscherm und beim Pavillon chinois beschr\u00e4nkt. Nach den Gruppenarbeiten k\u00f6nnen die Fragen in einem Klassengespr\u00e4ch besprochen oder durch einen Input der Lehrperson zusammengefasst werden. Als Abschluss eignet sich zur Kl\u00e4rung der letzten Frage \u00ab<em>Wer hat hier bei welcher Gelegenheit was entdeckt?\u00bb <\/em>Film\u202f1 \u00abEinzigartige Geschichtsquellen\u00bb auf der Tauchplattform bei den Vitrinen.&nbsp;<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragen und Vermutungen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie hat sich die Landschaft in den letzten 5000\u202fJahren hier ver\u00e4ndert? Welche Rolle spielte dabei der See? Wie hat sich der Mensch dem See angepasst oder dem See getrotzt? Wie wirkte der See auf die Siedlungst\u00e4tigkeit der Menschen ein? Wie k\u00f6nnen wir das herausfinden? Wer hat hier bei welcher Gelegenheit was entdeckt?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Nach Ver\u00e4nderungen durch die Juragew\u00e4sserkorrektion am Ufer suchen<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Standort: <\/em><\/strong><em>Strandpark<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Studiere den Plan und die Legende und f\u00e4rbe die Objekte im Plan mit den auf Arbeitsblatt\u202f1 angegebenen Farben an.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Vergleicht eure Eintr\u00e4ge mit den L\u00f6sungen.&nbsp;&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Sucht die Wasserstandlinie und die Ufermauer vor der Seeabsenkung mit Hilfe des Plans im Gel\u00e4nde.&nbsp;&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Was k\u00f6nnte auf dem Situationsplan mit den Kreisen eingezeichnet sein?&nbsp;&nbsp;<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schreibt eure Vermutungen auf.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gruppenarbeit\u202f1: Ver\u00e4nderungen durch die Juragew\u00e4sserkorrektion im Gel\u00e4nde nachvollziehen<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Standort:<\/em><\/strong><em> Strandpark: Bootsscherm \/ Pavillon chinois&nbsp;<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">5. \u00dcberlegt euch, wie ihr die Distanz von eurem Standort beim Bootsscherm bis zur Mauer des Pavillon chinois ohne ein Massband bestimmen k\u00f6nnt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">6. Da je nach Jahreszeit die Wiesen auf dem von R\u00fctte-Gut nicht gem\u00e4ht oder nass sind, kann die Distanz nicht immer mit Klappmeter oder Meterschritten (1\u202fgrosser Schritt = 1\u202fMeter) gemessen werden. Studiert darum die Anleitung zum Daumensprung und versucht es mit dieser Methode.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">7. Tragt euer Resultat im Plan und im Luftbild ein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">8. Vergleicht euer Resultat mit dem L\u00f6sungsblatt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gruppenarbeit\u202f2: Die Fundstelle Sutz-Lattrigen, R\u00fctte&nbsp;<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Standort:<\/em><\/strong><em> Tauchplattform<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">9. \u00dcberlegt, was nach der Seeabsenkung auf dem trocken gelegten Seegrund entdeckt worden ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">10. Vergleicht die im Plan eingetragenen Fundstellen (Kreise) mit eurem Standort.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">11. Sucht mit dem Feldstecher das Wasser vor der Fundstelle beim Auenwald ab (Kreis rechts auf dem Plan). Entdeckt ihr etwas?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">12. Sucht in den Vitrinen das Bild, welches 1874 nach der ersten Juragew\u00e4sserkorrektion in der Bucht von Sutz-Lattrigen aufgenommen worden ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">13. Was zeigt das Bild?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">14. Vergleicht eure Vermutungen mit den L\u00f6sungen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div data-wp-context=\"{ &quot;autoclose&quot;: false, &quot;accordionItems&quot;: [] }\" data-wp-interactive=\"core\/accordion\" role=\"group\" class=\"wp-block-accordion is-layout-flow wp-block-accordion-is-layout-flow\">\n<div data-wp-class--is-open=\"state.isOpen\" data-wp-context=\"{ &quot;id&quot;: &quot;accordion-item-4&quot;, &quot;openByDefault&quot;: false }\" data-wp-init=\"callbacks.initAccordionItems\" data-wp-on-window--hashchange=\"callbacks.hashChange\" class=\"wp-block-accordion-item is-layout-flow wp-block-accordion-item-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-accordion-heading has-icon has-icon-right has-larger-font-size\"><button aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"accordion-item-4-panel\" data-wp-bind--aria-expanded=\"state.isOpen\" data-wp-on--click=\"actions.toggle\" id=\"accordion-item-4\" type=\"button\" class=\"wp-block-accordion-heading__toggle\"><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-title\">Auswertung\/Klassengespr\u00e4ch: m\u00f6gliche Antworten und erg\u00e4nzende Informationen f\u00fcr Lehrperson<\/span><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span><\/button><\/h3>\n\n\n\n<div aria-labelledby=\"accordion-item-4\" data-wp-bind--hidden=\"state.isHidden\" data-wp-on--beforematch=\"actions.handleBeforeMatch\" id=\"accordion-item-4-panel\" role=\"region\" class=\"wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wie hat sich die Landschaft in den letzten 5000\u202fJahren hier ver\u00e4ndert? Welche Rolle spielte dabei der See? <\/em><em>Wie hat sich der Mensch dem See angepasst oder dem See getrotzt? <\/em><em>Wie wirkte der See auf die Siedlungst\u00e4tigkeit der Menschen ein? Wie k\u00f6nnen wir das herausfinden? Wer hat hier bei welcher Gelegenheit was entdeckt?<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zusammenfassung f\u00fcr die Lehrperson<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit alten Karten k\u00f6nnen bloss die Ver\u00e4nderungen des Sees und der Uferlandschaft w\u00e4hrend den letzten rund 160\u202fJahren analysiert werden. Da es an den Jurarandseen immer wieder zu grossen \u00dcberschwemmungen kam, bem\u00fchten sich die Menschen mit grossem Aufwand um die Absenkung der Jurarandseen und die Entw\u00e4sserung der Landstreifen zwischen den Seen. Mit der Juragew\u00e4sserkorrektion trotzten die Menschen dem See und seinen Seespiegelschwankungen. Vorher mussten die Menschen nach einem Hochwasser ihre D\u00f6rfer wieder neu errichten oder neue Siedlungsstandorte suchen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn sich Forschende mit den Siedlungst\u00e4tigkeiten der Menschen am Bielersee besch\u00e4ftigen, gehen sie \u00e4hnlich vor, wie die Klasse:&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Karten (und andere Informationen) vergleichen und die Ver\u00e4nderungen des Sees und der Ufer studieren,&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>sich im Gel\u00e4nde durch Messungen einen \u00dcberblick verschaffen oder Angaben durch Messen \u00fcberpr\u00fcfen,&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>mit Hilfe von Karten (und anderen Informationen) im Gel\u00e4nde nach (arch\u00e4ologischen) Spuren suchen.&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die letzte Frage kl\u00e4rt der Film\u202f1 \u00abEinzigartige Geschichtsquellen\u00bb (auf der Tauchplattform bei den Vitrinen).&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#9fd5f0\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__9fd5f0\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#9fd5f0\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>3. arch\u00e4ologische Spuren deuten<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<div data-wp-context=\"{ &quot;autoclose&quot;: false, &quot;accordionItems&quot;: [] }\" data-wp-interactive=\"core\/accordion\" role=\"group\" class=\"wp-block-accordion is-layout-flow wp-block-accordion-is-layout-flow\">\n<div data-wp-class--is-open=\"state.isOpen\" data-wp-context=\"{ &quot;id&quot;: &quot;accordion-item-5&quot;, &quot;openByDefault&quot;: false }\" data-wp-init=\"callbacks.initAccordionItems\" data-wp-on-window--hashchange=\"callbacks.hashChange\" class=\"wp-block-accordion-item is-layout-flow wp-block-accordion-item-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-accordion-heading has-icon has-icon-right has-larger-font-size\"><button aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"accordion-item-5-panel\" data-wp-bind--aria-expanded=\"state.isOpen\" data-wp-on--click=\"actions.toggle\" id=\"accordion-item-5\" type=\"button\" class=\"wp-block-accordion-heading__toggle\"><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-title\">Organisatorisches f\u00fcr Lehrperson Handlungsaspekt 3<\/span><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span><\/button><\/h3>\n\n\n\n<div aria-labelledby=\"accordion-item-5\" data-wp-bind--hidden=\"state.isHidden\" data-wp-on--beforematch=\"actions.handleBeforeMatch\" id=\"accordion-item-5-panel\" role=\"region\" class=\"wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td rowspan=\"2\"><strong>Bearbeitung Fragen, Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/strong>&nbsp;<strong><\/strong>&nbsp;<strong>Dauer: 45\u202fmin<\/strong>&nbsp;<strong><\/strong>&nbsp;<strong>Gruppenarbeiten zu Expertenthemen: <\/strong>20 min&nbsp;<strong><\/strong>&nbsp;<strong>Auswertung: Expertenrunde: <\/strong>25 min&nbsp;<strong><\/strong>&nbsp;<strong>Ort: <\/strong>Tauchplattform mit Vitrinen und Stele&nbsp;<\/td><td><strong>Material:<\/strong>&nbsp;Abbildungen \u00abEinflussfaktoren\u00bb, \u00abReferenzkurve\u00bb, \u00abPfahlplan\u00bb, \u00abLattrigen, Hauptstrasse 57\u00bb, \u00abLuftbild 1947\u00bb, \u00abLuftbild 2014\u00bb, \u00abWellen Westwind\u00bb, \u00abWellenbrecher\u00bb und \u00abKies Aufsch\u00fcttung\u00bb (<a href=\"#Download\">Download<\/a>)&nbsp;Arbeitsbl\u00e4tter 4\u20137&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler versuchen verschiedene Aspekte der Fundstelle zu deuten: Techniken und Methoden der Forschenden heute, Altersbestimmung (Datierung) der Fundstelle mittels Dendrochronologie, Bedeutung der Erkenntnisse der Forschenden in Bezug auf das Leben der Menschen in der Jungsteinzeit (Wohnen, Nahrung, Hausrat, Kleidung, Werkzeuge, Schmuck,\u2026), Informationen zu Siedlungsunterbr\u00fcchen, Begr\u00fcndung und Ziele f\u00fcr heutige Untersuchungen.&nbsp;Damit das Zeitmanagement von 20\u202fMinuten Bearbeitungszeit der Expertenthemen eingehalten werden kann, sollte die Lehrperson die Reihenfolge der Gruppen f\u00fcrs Filmschauen klar festlegen. Es steht nur ein Filmmonitor zur Verf\u00fcgung. Damit die Gruppe, welche sich den Film anschaut, alles versteht, sollten die \u00fcbrigen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern beim Studium der Vitrinen m\u00f6glichst still arbeiten. Generell empfiehlt es sich aufgrund der Platzverh\u00e4ltnisse das Sichten der Vitrinen zu steuern. Bei starker Sonneneinstrahlung reflektiert das Licht auf dem Filmmonitor, die Filme k\u00f6nnen auch als Nachbearbeitung in der Schule eingesetzt werden (vgl. Weiterf\u00fchrung\/Filme). Die Fragestellungen und Informationen der Expertenthemen unterscheiden sich in ihrem Schwierigkeitsgrad. Jede Gruppe fasst ihre Erkenntnisse zum Expertenthema im Anschluss an die Bearbeitung der Frage(n) w\u00e4hrend der Auswertung (Klassengespr\u00e4ch) kurz zusammen (maximal 3\u202fMinuten). Die Lehrperson erg\u00e4nzt, wenn n\u00f6tig. Daf\u00fcr stehen neun aussagekr\u00e4ftige Abbildungen zur Verf\u00fcgung (siehe Fragen und Zusammenfassung f\u00fcr die Lehrperson).&nbsp;<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td><strong>Expertenthema<\/strong>&nbsp;<strong>(Schwierigkeitsgrad)<\/strong>&nbsp;<\/td><td><strong>Thema Vitrine<\/strong>&nbsp;<\/td><td><strong>Frage\/Fragen<\/strong>&nbsp;<\/td><td><strong>Film\/Zusatzinformationen<\/strong>&nbsp;<\/td><td><strong>Film-dauer<\/strong>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Expertenthema\u202f1 (Arbeitsblatt\u202f4; m\u00e4ssig schwierig)&nbsp;<\/td><td>Eine vielseitige Aufgabe&nbsp;<\/td><td>Wie untersuchen die Forschenden die Fundstelle heute?&nbsp;Welche Techniken und Methoden kommen dabei zum Einsatz?&nbsp;Wie bestimmen sie das Alter der Fundstelle?&nbsp;<\/td><td><strong><em>Film\u202f4:<\/em><\/strong> \u00abUnterwasser-arch\u00e4ologie\u00bb (Sprache: Mundart)&nbsp;&nbsp;<\/td><td>6:25\u202fmin.&nbsp;&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Expertenthema\u202f2 (Arbeitsblatt\u202f5; leicht)&nbsp;<\/td><td>Ein einzigartiges Erbe&nbsp;<\/td><td>Was verraten die Erkenntnisse der Forschenden \u00fcber das Leben der Menschen in der Jungsteinzeit (Wohnen, Nahrung, Hausrat, Kleidung, Werkzeuge, Schmuck\u2026)?&nbsp;<\/td><td><strong><em>Film\u202f2: <\/em><\/strong>\u00abEine Zeitreise\u00bb&nbsp;<strong><em>Informationsstelle:<\/em><\/strong> Eine Fundstelle des Unesco \u00adWelterbes \u00abPfahlbauten\u00bb&nbsp;&nbsp;Die D\u00f6rfer von Sutz-R\u00fctte&nbsp;&nbsp;<\/td><td>4:36\u202fmin.&nbsp;&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Expertenthema\u202f3&nbsp;(Arbeitsblatt\u202f6, leicht)&nbsp;<\/td><td>Ein launischer Seegrund&nbsp;<\/td><td>Warum weiss man heute, dass das Seeufer nicht zu allen Zeiten besiedelt war?&nbsp;<\/td><td><strong><em>Film\u202f1: <\/em><\/strong>\u00abEinzigartige Geschichtsquellen\u00bb&nbsp;<\/td><td>3:20\u202fmin&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Expertenthema\u202f4&nbsp;(Arbeitsblatt\u202f7, schwierig)&nbsp;<\/td><td>Ein bedrohtes Kulturerbe&nbsp;<\/td><td>Warum werden bei der Fundstelle immer noch arch\u00e4ologische Untersuchungen durchgef\u00fchrt?&nbsp;<\/td><td><strong><em>Film\u202f3:<\/em><\/strong> \u00abSchutz und Vermittlung eines unsichtbaren Kulturerbes\u00bb&nbsp;<strong><em>Informationsstelle:<\/em><\/strong> Eine Fundstelle des Unesco-Welterbes \u00abPfahlbauten\u00bb&nbsp;&nbsp;Die D\u00f6rfer von Sutz-R\u00fctte&nbsp;&nbsp;<\/td><td>3:10\u202fmin.&nbsp;&nbsp;<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragen und Vermutungen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wie untersuchen die Forschenden die Fundstelle heute? Welche Techniken und Methoden kommen dabei zum Einsatz? Wie bestimmen sie ihr Alter?<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Was verraten Erkenntnisse der Forschenden \u00fcber das Leben der Menschen in der Jungsteinzeit (Wohnen, Nahrung, Hausrat, Kleidung, Werkzeuge, Schmuck\u2026)?<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Warum weiss man heute, dass das Seeufer nicht zu allen Zeiten besiedelt war?<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Warum werden bei der Fundstelle immer noch arch\u00e4ologische Untersuchungen durchgef\u00fchrt?&nbsp;<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/h4>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>W\u00e4hlt ein Expertenthema auf den Arbeitsbl\u00e4ttern\u202f4\u20137 aus.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Sucht in den Vitrinen nach dem Thema.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Betrachtet den Gegenstand und das Bild in der Vitrine.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Schaut euch den auf dem Arbeitsblatt angegebenen Film an.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Studiert nun noch den Text in der Vitrine.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Notiert und zeichnet Wichtiges zu eurem Expertenthema auf das Arbeitsblatt, so dass ihr nachher im Klassengespr\u00e4ch Auskunft zu eurer Frage geben k\u00f6nnt.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Macht ab, wer von eurer Gruppe im Klassengespr\u00e4ch Auskunft gibt.&nbsp;<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<div data-wp-context=\"{ &quot;autoclose&quot;: false, &quot;accordionItems&quot;: [] }\" data-wp-interactive=\"core\/accordion\" role=\"group\" class=\"wp-block-accordion is-layout-flow wp-block-accordion-is-layout-flow\">\n<div data-wp-class--is-open=\"state.isOpen\" data-wp-context=\"{ &quot;id&quot;: &quot;accordion-item-6&quot;, &quot;openByDefault&quot;: false }\" data-wp-init=\"callbacks.initAccordionItems\" data-wp-on-window--hashchange=\"callbacks.hashChange\" class=\"wp-block-accordion-item is-layout-flow wp-block-accordion-item-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-accordion-heading has-icon has-icon-right has-larger-font-size\"><button aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"accordion-item-6-panel\" data-wp-bind--aria-expanded=\"state.isOpen\" data-wp-on--click=\"actions.toggle\" id=\"accordion-item-6\" type=\"button\" class=\"wp-block-accordion-heading__toggle\"><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-title\">Auswertung\/Klassengespr\u00e4ch: m\u00f6gliche Antworten und weiterf\u00fchrende Informationen f\u00fcr Lehrperson<\/span><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span><\/button><\/h3>\n\n\n\n<div aria-labelledby=\"accordion-item-6\" data-wp-bind--hidden=\"state.isHidden\" data-wp-on--beforematch=\"actions.handleBeforeMatch\" id=\"accordion-item-6-panel\" role=\"region\" class=\"wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wie untersuchen die Forschenden die Fundstelle heute? Welche Techniken und Methoden kommen dabei zum Einsatz? Wie bestimmen sie ihr Alter?<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Was verraten Erkenntnisse der Forschenden \u00fcber das Leben der Menschen in der Jungsteinzeit (Wohnen, Nahrung, Hausrat, Kleidung, Werkzeuge, Schmuck\u2026)?<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Warum weiss man heute, dass das Seeufer nicht zu allen Zeiten besiedelt war?<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Warum werden bei der Fundstelle immer noch arch\u00e4ologische Untersuchungen durchgef\u00fchrt?<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Fragen und <\/strong><strong>Zusammenfassung f\u00fcr die Lehrperson<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Expertenthema\u202f1: Wie untersuchen die Forschenden die Fundstelle heute? Welche Techniken und Methoden kommen dabei zum Einsatz? Wie bestimmen sie das Alter der Fundstelle?<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Fundstelle Sutz-Lattrigen, R\u00fctte liegt heute nach wie vor teilweise unter Wasser. Eine Ausgrabung unter Wasser erfolgt unter anderem mit einer modernen Tauchausr\u00fcstung. Die Arbeitsweise ist technisch anspruchsvoll und stellt hohe Sicherheitsanforderungen an die Tauchausr\u00fcstung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einer Tauchgrabung erzeugen sogenannte Strahlrohre eine k\u00fcnstliche Str\u00f6mung und erm\u00f6glichen gute Sichtverh\u00e4ltnisse. Die Funde werden nach Quadratmetern getrennt geborgen und dokumentiert. Eine Tauchgrabung wird dann durchgef\u00fchrt, wenn die Fundstelle stark gef\u00e4hrdet ist. Mit regelm\u00e4ssigen Kontrollen (Monitoring) erkennen die Unterwasserarch\u00e4ologen bedrohliche Ver\u00e4nderungen der Fundstelle. Die Untersuchungen werden von der Tauchbasis beim Strandpark des von R\u00fctte-Guts aus koordiniert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Proben von Pf\u00e4hlen k\u00f6nnen im Dendrochronologielabor direkt vor Ort im von R\u00fctte-Gut analysiert und ausgewertet werden. Dabei kann das F\u00e4lljahr der H\u00f6lzer zeitlich exakt bestimmt werden. Dies geschieht anhand des j\u00e4hrlichen Zuwachses eines Baumes (Jahrring). Das Wetter (Niederschlag und Temperatur) beeinflusst alle B\u00e4ume einer Region in \u00e4hnlichem Masse. So gleichen sich deren Jahrringabfolgen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"978\" height=\"962\" fetchpriority=\"low\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Einflussfaktoren_Wachstum.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4097\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Einflussfaktoren_Wachstum.jpg 978w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Einflussfaktoren_Wachstum-300x295.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Einflussfaktoren_Wachstum-768x755.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 978px) 100vw, 978px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Einflussfaktoren auf das Wachstum der B\u00e4ume. \u00a9 Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern, Matthias Bolliger und Eliane Schranz.&nbsp;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Messung der Jahrringbreiten einer einzelnen Probe unter dem Mikroskop, l\u00e4sst sich das Wachstumsmuster mit bestehenden Referenzkurven (Referenzchronologien) vergleichen und bei einem deckungsgleichen Muster zeitlich einordnen (datieren).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"700\" fetchpriority=\"low\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Referenzkurve-1024x700.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4098\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Referenzkurve-1024x700.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Referenzkurve-300x205.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Referenzkurve-768x525.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Referenzkurve-1536x1051.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Referenzkurve-1200x821.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Referenzkurve.jpg 1915w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eine Referenzkurve (Referenzchronologie) besteht aus zahlreichen H\u00f6lzern aus verschiedenen Zeiten. Durch \u00dcberlappung mit immer \u00e4lteren H\u00f6lzern wurde eine l\u00fcckenlose Abfolge von Jahrringbreiten erstellt, die im Falle der Eiche in Mitteleuropa 10 000 Jahre in die Vergangenheit zur\u00fcckreicht. \u00a9 Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern, Matthias Bolliger und Eliane Schranz&nbsp;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Sutz-Lattrigen, R\u00fctte haben sich dank der guten Erhaltungsbedingungen unter Wasser und im feuchten Boden Tausende von Pf\u00e4hlen erhalten. Hausgrundrisse sind aber in den dichten Pfahlfeldern fast nicht zu erkennen. Erst mit der jahrgenauen zeitlichen Einordnung (Datierung) der Pf\u00e4hle lassen sich zeitgleich geschlagene H\u00f6lzer zu zusammenh\u00e4ngenden Strukturen verbinden. So k\u00f6nnen H\u00e4user mitsamt sp\u00e4teren Reparaturen, der Ausbau von D\u00f6rfern oder Abfolgen von Siedlungen rekonstruiert werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"608\" height=\"1024\" fetchpriority=\"low\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pfahlplan-608x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4099\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pfahlplan-608x1024.jpg 608w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pfahlplan-178x300.jpg 178w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pfahlplan-768x1294.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pfahlplan-912x1536.jpg 912w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pfahlplan-1216x2048.jpg 1216w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pfahlplan-1200x2021.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pfahlplan-scaled.jpg 1520w\" sizes=\"(max-width: 608px) 100vw, 608px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Pfahlplan Sutz-Lattrigen, R\u00fctte. Anhand der jahrgenau datierten Pf\u00e4hle lassen sich drei nacheinander bestehende D\u00f6rfer \u2013 hier D\u00f6rfer B und C \u2013 rekonstruieren. \u00a9 Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern, Andreas Zwahlen.&nbsp;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Expertenthema\u202f2: Was verraten die Erkenntnisse der Forschenden \u00fcber das Leben der Menschen in der Jungsteinzeit (Wohnen, Nahrung, Hausrat, Kleidung, Werkzeuge, Schmuck,\u2026)?<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dank guter Erhaltungsbedingungen unter Wasser und im feuchten Boden, haben sich in Sutz-R\u00fctte die Bauh\u00f6lzer (haupts\u00e4chlich Pf\u00e4hle der W\u00e4nde aber auch liegende H\u00f6lzer, etwa der Dachkonstruktion) der H\u00e4user erhalten. Aus gleichzeitig gef\u00e4llten Pf\u00e4hlen (vgl. Expertenfrage\u202f1, Dendrochronologie) k\u00f6nnen H\u00e4usergrundrisse nachgezeichnet werden. Aus diesen Informationen l\u00e4sst sich rekonstruieren, wie ein Dorf gewachsen ist und wie es ausgesehen haben k\u00f6nnte. In Sutz-Lattrigen, R\u00fctte konnten mehrere nacheinander gebaute D\u00f6rfer nachgewiesen werden. Sie stammen aus der Jungsteinzeit zwischen 2760 und 2650\u202fv.\u202fChr. und bestanden aus eng nebeneinander aufgereihten H\u00e4usern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus den D\u00f6rfern von Sutz-Lattrigen, R\u00fctte stammen zahlreiche gut erhaltene Funde: Besonders h\u00e4ufig sind Keramikscherben. Da nur selten vollst\u00e4ndige Gef\u00e4sse gefunden werden, m\u00fcssen sie in der Regel aufw\u00e4ndig restauriert werden. Es handelt sich oft um Koch- und Vorratst\u00f6pfe, seltener Becher, Schalen, Sch\u00fcsseln und Flaschen. Neben Keramikgeschirr wurden auch <strong><em>Gef\u00e4sse aus Holz<\/em><\/strong> geborgen (Foto Holztasse Informationsstele). <strong><em>Steinm\u00fchlen<\/em><\/strong> geben uns Auskunft \u00fcber die Verarbeitung von Getreide zu Brot. Gemahlen wurde von Hand mithilfe eines <strong><em>Reibsteines<\/em><\/strong> (Objekt Vitrine).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Holzkohleschicht, verkohlte Getreidevorr\u00e4te, sechzig verbrannte <strong><em>Webgewichte <\/em><\/strong>von zwei Webst\u00fchlen f\u00fcr die Herstellung von Stoffen und ein <strong><em>verkohltes Fischernetz<\/em><\/strong> sind die Zeugen einer Brandkatastrophe (vgl. Fotos Informationsstele).<em> <\/em>Seltenheitswert hat der Fund eines <strong><em>Schuhs aus Bast<\/em><\/strong> (Foto Informationsstele). Bast und Leinen k\u00f6nnen nur im nassen Milieu unter Abschluss von Sauerstoff mehrere tausend Jahre \u00fcberleben. Sie z\u00e4hlen deshalb zu den Highlights der Unterwasserarch\u00e4ologie.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die wiederholt gefundenen Klingen aus geschliffenem Stein stammen von einem typischen Werkzeug der Jungsteinzeit, dem Steinbeil. Beile und Dechsel dienten vor allem zum F\u00e4llen und Bearbeiten der Bauh\u00f6lzer. \u00c4xte mit durchbohrten Steinklingen hingegen waren wohl eher Statussymbole als funktionst\u00fcchtige Werkzeuge oder Waffen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Andere Ger\u00e4te des b\u00e4uerlichen Alltags sind aus einem anderen Gestein hergestellt: Silex (Feuerstein), der teils von weit her stammt (Foto Dolch Informationsstele). Auch Waffen wie Pfeilspitzen, welche bei der Jagd Verwendung fanden, sind aus Silex gefertigt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei den vielen Geweih- und Tierknochenfunden handelt es sich nicht nur um Speisereste. Die in Herden gehaltenen Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen lieferten den Dorfbewohnern Fleisch und die Knochen, Geweihe, Felle und Sehnen dienten zugleich als Rohmaterialien f\u00fcr allerlei Ger\u00e4tschaften und Schmuck (Harpunen, Pfeilbogensehnen, Gewandnadeln und Kn\u00f6pfe).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Menschen der jungsteinzeitlichen D\u00f6rfer von Sutz-Lattrigen, R\u00fctte waren in erster Linie B\u00e4uerinnen und Bauern. Sie bestritten ihren Lebensunterhalt haupts\u00e4chlich mit dem Anbau von Getreide und der Haltung von Tieren. Jagen, Sammeln und vor allem Fischen waren notwendige Erg\u00e4nzungen f\u00fcr ihre Ern\u00e4hrung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Expertenthema\u202f<\/em>3: <em>Warum weiss man heute, dass das Seeufer nicht zu allen Zeiten besiedelt war?<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dank der Dendrochronologie (siehe Expertenfrage\u202f1) kann das Alter und die Benutzungsdauer (Siedlungsdauer) eines Dorfes bestimmt werden. So weiss man, dass die Seeufer nicht zu allen Zeiten besiedelt waren. Immer wieder gab es Unterbr\u00fcche. Ein Grund daf\u00fcr sind h\u00f6here Seespiegel. Bei hohen Wasserst\u00e4nden bevorzugte die pr\u00e4historische Bev\u00f6lkerung weiter landw\u00e4rts gelegene Standorte. Davon zeugt etwa eine 2017 ausgegrabene bronzezeitliche Siedlung, welche beim Bau des heutigen Pflegehotels im Dorfkern von Lattrigen (Nachbardorf von Sutz) entdeckt worden ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"818\" fetchpriority=\"low\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Lattrigen_Hauptstrasse_57-1024x818.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4100\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Lattrigen_Hauptstrasse_57-1024x818.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Lattrigen_Hauptstrasse_57-300x240.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Lattrigen_Hauptstrasse_57-768x614.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Lattrigen_Hauptstrasse_57-1536x1227.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Lattrigen_Hauptstrasse_57-1200x959.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Lattrigen_Hauptstrasse_57.jpg 1592w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lattrigen, Hauptstrasse 57, 59, 59a. Die Grabungsfl\u00e4che nach Abschluss der Sondierungskampagne im Fr\u00fchling 2017. Blick nach Westen. 1\u20133 Gelbe Fl\u00e4chen: Fundzonen. 4 Gelber Punkt: Grube mit Schalenstein und Ger\u00f6llen. \u00a9 Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern, Carlos Pinto (grafische \u00dcberarbeitung Eliane Schranz)&nbsp;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die Kirche und das Dorf Sutz k\u00f6nnten auf das Ausweichen auf einen vom See gesch\u00fctzten Standort hindeuten. Die \u00e4ltesten Reste der Kirche gehen auf das Fr\u00fchmittelalter zur\u00fcck. Sie liegt 16\u202fMeter h\u00f6her als der heutige Strand und ist vom See rund 300\u202fMeter entfernt (vor den Juragew\u00e4sserkorrektionen: rund 12\u201313\u202fMeter h\u00f6her als der Strand und in 210\u2013280\u202fMeter Entfernung). Die erw\u00e4hnte bronzezeitliche Fundstelle beim Pflegehotel bei Lattrigen liegt noch h\u00f6her und weiter entfernt vom See.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Warum werden bei der Fundstelle immer noch arch\u00e4ologische Untersuchungen durchgef\u00fchrt?&nbsp;<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute sind die Reste der Fundstelle Sutz-Lattrigen, R\u00fctte meist unsichtbar, da sie unter Wasser oder im Boden liegen. Dennoch sind sie von Erosion am Seegrund oder Austrocknung der B\u00f6den bedroht. In der Flachwasserzone werden die \u00fcber den Dorfruinen liegenden Schichten aus Steinen, Kies und Sand verschwemmt und abgetragen. Wenn sie fehlen, werden innerhalb kurzer Zeit die organischen Funde aus Holz, Rinde oder Pflanzenfasern zerst\u00f6rt. Best\u00e4ndigere Objekte wie Keramik \u00fcberdauern diesen Prozess einige Zeit, aber auch sie nehmen Schaden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"705\" fetchpriority=\"low\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild-1024x705.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4101\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild-1024x705.png 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild-300x207.png 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild-768x529.png 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild.png 1098w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sutz-Lattrigen, R\u00fctte. Luftbild von 1947 mit rot eingezeichneter Uferlinie. \u00a9&nbsp;&nbsp;<br>Eidgen\u00f6ssisches Milit\u00e4rdepartement (Luftbild 1947) und Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern, Marianne Ramstein (Georeferenzierung und Eintrag Uferlinie)&nbsp;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"703\" fetchpriority=\"low\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_2024-1024x703.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4102\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_2024-1024x703.png 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_2024-300x206.png 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_2024-768x527.png 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_2024.png 1099w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sutz-Lattrigen, R\u00fctte. Luftbild von 2014. Die Uferlinie von 1947 ist rot eingezeichnet. Der Uferr\u00fcckgang an der Landspitze betrug rund einen halben Meter pro Jahr. \u00a9 M. Bassi, Giudicetti e Baumann SA, Roveredo (Orthofoto) und Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern, Marianne Ramstein (Georeferenzierung und Eintrag Uferlinie)&nbsp;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt zwei Hauptursachen f\u00fcr die Gef\u00e4hrdung und Zerst\u00f6rung der Fundstelle:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. <strong><em>Die Bedrohung durch menschliche Aktivit\u00e4ten: <\/em><\/strong>intensiver Motorbootverkehr (st\u00e4rkerer Wellengang), das Ankern von Schiffen und moderne Bauten im Uferbereich (Uferverbauungen). Die Eingriffe der Juragew\u00e4sserkorrektionen f\u00fchrten durch die Senkung des Wasserspiegels zur Austrocknung eines grossen Bereichs der Fundstelle.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. <strong><em>Die Zerst\u00f6rung durch nat\u00fcrliche Vorg\u00e4nge:<\/em><\/strong> nat\u00fcrliche Senkung des Wasserspiegels (Beschleunigung des Abbaus von organischen Resten), Witterungsbedingungen (Umst\u00fcrzen von B\u00e4umen oder Wegsp\u00fclen von Erdreich bei St\u00fcrmen), Beeintr\u00e4chtigung der Stabilit\u00e4t der Seeufer durch Tiere, wie Schw\u00e4ne, die in den jungsteinzeitlichen D\u00f6rfern nach Nahrung graben, oder Krebse, die darin H\u00f6hlen bauen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"1009\" height=\"754\" fetchpriority=\"low\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Wellen_wind.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4103\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Wellen_wind.png 1009w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Wellen_wind-300x224.png 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Wellen_wind-768x574.png 768w\" sizes=\"(max-width: 1009px) 100vw, 1009px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sutz-Lattrigen, R\u00fctte. Bei starkem Westwind untersp\u00fclen die Wellen das Ufer. Aufnahme 6. Februar 2013. \u00a9 Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern, Tauchequipe&nbsp;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es braucht daher eine regelm\u00e4ssige Kontrolle (Monitoring) der Dorfruinen. Die Anlagen sind \u00e4usserst fragil und k\u00f6nnen nur in Ausnahmef\u00e4llen ausgegraben werden. Eine Freilegung w\u00e4re mit sehr hohen Kosten verbunden und w\u00fcrde die Erhaltung der jungsteinzeitlichen D\u00f6rfer f\u00fcr die k\u00fcnftige Erforschung mit m\u00f6glicherweise noch besseren Untersuchungsmethoden verunm\u00f6glichen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daher muss die Fundstelle in erster Linie gesch\u00fctzt werden. Zu den Schutzmassnahmen geh\u00f6rt zum Beispiel das Abdecken der noch vorhandenen Dorfruinen mit Spezialmatten und Kies. Eine weitere M\u00f6glichkeit ist die Errichtung von Wellenbrechern (grossen Steinbrocken), um die Erosion zu verringern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"677\" fetchpriority=\"low\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Wellenbrecher-1024x677.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4104\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Wellenbrecher-1024x677.png 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Wellenbrecher-300x198.png 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Wellenbrecher-768x507.png 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Wellenbrecher.png 1135w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Wellenbrecher sch\u00fctzt das Ufer vor der Erosion. \u00a9 Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern, Marianne Ramstein&nbsp;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"579\" fetchpriority=\"low\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Kies-1024x579.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4105\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Kies-1024x579.png 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Kies-300x170.png 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Kies-768x434.png 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Kies-1200x679.png 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Kies.png 1347w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die helle Aufsch\u00fcttung mit Kies vor dem Wellenbrecher ist nach Abschluss der Arbeiten im See gut zu erkennen. Aufnahme 13. November 2020. \u00a9 Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern, Carlos Pinto&nbsp;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass die Dorfruinen ohne k\u00fcnstliche Schutzmassnahmen die n\u00e4chsten Jahrzehnte nicht unbeschadet \u00fcberstehen werden. Darum hat die Unesco 2011 auf Antrag der Schweiz 111 dieser Siedlungspl\u00e4tze aus sechs L\u00e4ndern (Schweiz, Deutschland, \u00d6sterreich, Slowenien, Italien und Frankreich) in die Liste des Welterbes aufgenommen. In der Drei-Seen-Region, am Neuenburger-, Bieler- und Murtensee, konzentrieren sich besonders viele dieser Fundstellen, auch die Fundstelle Sutz-Lattrigen, R\u00fctte geh\u00f6rt dazu.&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#eca1a6\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__eca1a6\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#eca1a6\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>4. arch\u00e4ologische Spuren bewerten<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<div data-wp-context=\"{ &quot;autoclose&quot;: false, &quot;accordionItems&quot;: [] }\" data-wp-interactive=\"core\/accordion\" role=\"group\" class=\"wp-block-accordion is-layout-flow wp-block-accordion-is-layout-flow\">\n<div data-wp-class--is-open=\"state.isOpen\" data-wp-context=\"{ &quot;id&quot;: &quot;accordion-item-7&quot;, &quot;openByDefault&quot;: false }\" data-wp-init=\"callbacks.initAccordionItems\" data-wp-on-window--hashchange=\"callbacks.hashChange\" class=\"wp-block-accordion-item is-layout-flow wp-block-accordion-item-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-accordion-heading has-icon has-icon-right has-larger-font-size\"><button aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"accordion-item-7-panel\" data-wp-bind--aria-expanded=\"state.isOpen\" data-wp-on--click=\"actions.toggle\" id=\"accordion-item-7\" type=\"button\" class=\"wp-block-accordion-heading__toggle\"><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-title\">Organisatorisches f\u00fcr Lehrperson Handlungsaspekt 4<\/span><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span><\/button><\/h3>\n\n\n\n<div aria-labelledby=\"accordion-item-7\" data-wp-bind--hidden=\"state.isHidden\" data-wp-on--beforematch=\"actions.handleBeforeMatch\" id=\"accordion-item-7-panel\" role=\"region\" class=\"wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td rowspan=\"2\"><strong>Bearbeitung Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/strong>&nbsp;<strong><\/strong>&nbsp;<strong>Dauer: 20\u202fmin<\/strong>&nbsp;&nbsp;Strandpark von R\u00fctte Gut oder im Klassenzimmer&nbsp;&nbsp;Weg von R\u00fctte Gut\u2013 Bahnhof Sutz:&nbsp;&nbsp;<strong>Dauer: 15 min<\/strong>&nbsp;<\/td><td><strong>Material:<\/strong>&nbsp;\u2022 Bearbeitete Unterlagen Handlungsaspekte 1\u20133&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler versuchen einen Aspekt zu bewerten.&nbsp;Unter \u00abVertiefung\u00bb und \u00abWeiterf\u00fchrung\u00bb finden sich ausgew\u00e4hlte Angebote zur arch\u00e4ologischen Vermittlung und zu Museen, zu Filmen und zu Websites sowie zu Literatur und zu Lehrmitteln.&nbsp;<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fragen und Vermutungen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was ist sinnvoller f\u00fcr Fundstellen im und am See: die Erosion wirken zu lassen, die Fundstelle ganz auszugraben oder sie zu sch\u00fctzen?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was weiss man sonst \u00fcber die Jungsteinzeit?&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wo gibt es bedeutende Fundstellen der Jungsteinzeit?&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Worauf stossen die Forscherinnen und Forscher bei arch\u00e4ologischen Ausgrabungen jungsteinzeitlicher Fundorte und was finden sie?&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Was verraten die Fundsituationen und die ausgegrabenen Funde \u00fcber das Leben der Menschen und die Gesellschaft in der Jungsteinzeit (Wohnen, Nahrung, Hausrat, Kleidung, Werkzeuge und Waffen, Schmuck\u2026)?&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Welchen Beitrag dazu leistet die Erforschung der Fundstelle Sutz-Lattrigen, R\u00fctte?&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie funktionierte arch\u00e4ologische Forschung vor 170\u202fJahren (Anf\u00e4nge der Pfahlbauforschung) und wie funktioniert sie heute?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auftr\u00e4ge und Lernaktivit\u00e4ten<\/h4>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li>Sucht auf dem Zeitstrahl m\u00f6glichst genau die Epoche, welche zu diesem arch\u00e4ologischen Fundort passt.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>W\u00e4hlt eine der Fragen aus, die ihr in der Schule vertiefen wollt. Sammelt dazu nochmals Informationen und notiert eure Gedanken.&nbsp;<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div id=\"weiterf\u00fchrend\" class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#e6e2d3\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-start otfm-sp__wrapper otfm-sp__box js-otfm-sp-box__closed otfm-sp__e6e2d3\" role=\"button\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" data-otfm-spc=\"#e6e2d3\" style=\"text-align:left\"><div class=\"otfm-sp__title\"><h3>weiterf\u00fchrend<\/h3><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vertiefung vor Ort<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wahrnehmen der Fundstelle und ihrer Umgebung durch Picknick im Strandpark und Baden im See.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Besichtigung des bronzezeitlichen Schalensteins, welcher von der Fundstelle an der Hauptstrasse in Lattrigen in den Park des von R\u00fctte-Guts versetzt wurde (Standort vgl. \u00dcbersichtsplan von R\u00fctte-Gut).&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fchrungsangebot \u00abDie arch\u00e4ologische Tauchbasis und die jungsteinzeitliche Unesco-Fundstelle in Sutz-Lattrigen\u00bb (vgl. Weiterf\u00fchrung Museen und arch\u00e4ologische Vermittlung)&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vertiefung im Schulzimmer<em>&nbsp;<\/em><\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler reflektieren ihre Erlebnisse und Erkenntnisse und \u00fcberarbeiten ihre Arbeitsbl\u00e4tter und Notizen.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Ausgehend von den ausgef\u00fcllten Arbeitsbl\u00e4ttern und den Notizen bearbeiten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die beim Handlungsaspekt 4 \u00abarch\u00e4ologische Spuren bewerten\u00bb von ihnen gew\u00e4hlte Frage. Sie verarbeiten und erg\u00e4nzen dabei ihre Vermutungen, \u00dcberlegungen und Resultate zu den Auftr\u00e4gen und Lernaktivit\u00e4ten (Beobachtungsnotizen, Zeichnungen, Pl\u00e4ne, Fotos, Erlebnisse und Schl\u00fcsse) der Exkursion. Als Pr\u00e4sentationsformen eignen sich Memoflip, Minibook, Poster, Exkursionsbericht (weitere Ideen vgl. <a href=\"https:\/\/www.iqesonline.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.iqesonline.net<\/a>)&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Vertiefung in die Rekonstruktion von Vergangenheit (NMG 9.3) und arch\u00e4ologischen Quellen (zum Beispiel mit dem Arch\u00e4ologiekoffer und\/oder einem Museumsbesuch: vgl. Weiterf\u00fchrung).&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Auseinandersetzung mit dem Zeitbegriff, der Zeit als Konzept und der Nutzung des Zeitstrahls (<a href=\"https:\/\/be.lehrplan.ch\/index.php?code=a|6|1|9|0|1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">NMG.9.1<\/a>), mit der Rekonstruktion von Vergangenheit (NMG 9.3) und mit Dauer und Wandel (NMG 9.2) mittels dem didaktisch aufgearbeiteten Lernarrangements wie \u00abZeitreise \u2013 Von Wandel und Dauer erz\u00e4hlen\u00bb von Katharina Kalcsics (2019) und Ideenset Pfahlbau (vgl. Weiterf\u00fchrung)&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">In der n\u00e4heren Umgebung&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Das Leben am See selbst erleben und auf dem Campingplatz Sutz \u00fcbernachten (<a href=\"https:\/\/www.hotel-camping-sutz.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.hotel-camping-sutz.ch<\/a>).&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Velotour zu weiteren (jungsteinzeitlichen) Fundstellen am s\u00fcdlichen Ufer des Bielersees. Die Fundstellen Biel-Vingelz, L\u00fcscherz und Vinelz sind mit Informationsstelen des Arch\u00e4ologischen Dienstes des Kantons Bern ausgestattet.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Besuch des Pfahlbaumuseum L\u00fcscherz (vgl. Weiterf\u00fchrung Arch\u00e4ologische Vermittlung und Museen)&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Arch\u00e4ologische Vermittlung und Museen:<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Aussenstelle des Arch\u00e4ologischen Dienstes des Kantons Bern:<\/strong>&nbsp;Das von R\u00fctte-Gut in Sutz am Bielersee beherbergt mit der Tauchbasis und dem Dendrolabor eine Aussenstelle des Arch\u00e4ologischen Dienstes. Gleichzeitig ist es Standort der jungsteinzeitlichen\u202f\u00abPfahlbau\u00bb-Fundstelle Sutz-Lattrigen, R\u00fctte, die seit 2011 Unesco-Welterbe ist. Dieser Arch\u00e4ologie-Hotspot kann von Schulklassen ab dem Zyklus 2 im Rahmen einer 90-min\u00fctigen F\u00fchrung besucht werden. Diese wird vom Partner ur.kultour durchgef\u00fchrt.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.kultur.bkd.be.ch\/de\/start\/dienstleistungen\/dienstleistungen-archaeologie\/fuehrungen.html\">https:\/\/www.kultur.bkd.be.ch\/de\/start\/dienstleistungen\/dienstleistungen-archaeologie\/fuehrungen.html<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Das <strong>Pfahlbaumuseum L\u00fcscherz<\/strong> zeigt die eindr\u00fcckliche Sammlung von Hans Iseli aus L\u00fcscherz. Er hat in 60\u202fJahren mehr als 10\u202f000\u202fFunde aus Stein, Silex, Knochen, Geweih und Ton zusammengetragen, die das Leben der Pfahlbauer rund um den Bielersee dokumentieren.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.pfahlbaumuseum-l\u00fcscherz.ch\">https:\/\/www.pfahlbaumuseum-l\u00fcscherz.ch<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Das<strong> Schlossmuseum Nidau <\/strong>vermittelt mit einer Ausstellung wie es zu den Juragew\u00e4sserkorrektionen kam und wie sie in mehreren Etappen umgesetzt wurden. Zus\u00e4tzlich werden Unterrichtsmaterialien und F\u00fchrungen angeboten.&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.schlossmuseumnidau.ch\/de\">https:\/\/www.schlossmuseumnidau.ch\/de<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Das <a href=\"https:\/\/www.nmbiel.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>Neue Museum Biel (NMB)<\/strong><\/a> besitzt Funde aus den Pfahlbauten am Bielersee und pr\u00e4sentiert diese immer wieder in Sonderausstellungen. Themen-Workshops und p\u00e4dagogische F\u00fchrungen f\u00fcr Schulklassen oder Gruppen auf Anfrage.&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.nmbiel.ch\">https:\/\/www.nmbiel.ch<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Im <a href=\"https:\/\/www.bhm.ch\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>Bernischen Historischen Museum (BHM)<\/strong><\/a> befinden sich in der reichhaltigen Dauerausstellung viele jungsteinzeitliche Funde aus dem Kanton Bern.&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.bhm.ch\/de\/besuch\/schulen\">https:\/\/www.bhm.ch\/de\/besuch\/schulen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Das<strong> Village lacustre de Gletterens <\/strong>am Neuenburgersee bietet Einblicke in<strong> <\/strong>rekonstruierte Pfahlbauh\u00e4user und bietet Workshops f\u00fcr Schulklassen zur Jungsteinzeit an.&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.village-lacustre.ch\">https:\/\/www.village-lacustre.ch<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Filme:<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Unterwegs zu Palafittes<\/strong>&nbsp;<br><a href=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/343208718\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/player.vimeo.com\/video\/343208718<\/a>&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li><strong>3 Fragen an eine Unterwasserarch\u00e4ologin<\/strong>&nbsp;<br><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wN0SdDzNyng\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wN0SdDzNyng<\/a>&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Welterbest\u00e4tten in der Schweiz:<strong> <\/strong>Pr\u00e4historische Pfahlbauten&nbsp;<br><strong>Eine Zeitreise<\/strong>&nbsp;<br><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=z3vVWlYoyuQ\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=z3vVWlYoyuQ<\/a>&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Welterbest\u00e4tten in der Schweiz:<strong> <\/strong>Pr\u00e4historische Pfahlbauten&nbsp;<br><strong>Schutz und Vermittlung eines unsichtbaren Kulturerbes<\/strong>&nbsp;<br><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=W1VADangDlY\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=W1VADangDlY<\/a>&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Welterbest\u00e4tten in der Schweiz:<strong> <\/strong>Pr\u00e4historische Pfahlbauten&nbsp;<br><strong>Einzigartige Geschichtsquellen<\/strong>&nbsp;<br><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=YcTUCpW-99I\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=YcTUCpW-99I<\/a>&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Arch\u00e4ologie macht Geschichte &#8211; l&rsquo;arch\u00e9ologie fait histoire&nbsp;<br><strong>Unterwasserarch\u00e4ologie<\/strong>&nbsp;<br><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=R45swiSiDVA\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=R45swiSiDVA<\/a>&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Websites:<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>UNESCO-Welterbe \u00ab\u00a0Pr\u00e4historische Pfahlbauten um die Alpen\u00a0\u00bb<\/strong>&nbsp;<br><a href=\"https:\/\/www.palafittes.org\/startseite.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.palafittes.org\/startseite.html<\/a><strong>\u202f<\/strong>&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Informationsflyer<\/strong> des Arch\u00e4ologischen Dienstes zum Gratis-Downloaden:&nbsp;<br><a href=\"https:\/\/www.kultur.bkd.be.ch\/de\/start\/themen\/archaeologie\/publikationen-archaeologie\/weitere-publikationen-archaeologie.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.kultur.bkd.be.ch\/de\/start\/themen\/archaeologie\/publikationen-archaeologie\/weitere-publikationen-archaeologie.html<\/a>&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Literatur und Lehrmittel:<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Nast, M. (2006) \u00dcberflutet \u2013 \u00fcberlebt \u2013 \u00fcberlistet. Die Geschichte der Juragew\u00e4sserkorrektion. Nidau.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern (Hrsg.) (2013) Die Pfahlbauer. Am Wasser und \u00fcber die Alpen. Bern.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Informationsflyer des Arch\u00e4ologischen Dienstes: \u00abArch\u00e4ologie im Kanton Bern\u00bb, \u00abDendrochronologie\u00bb, \u00abPfahlbauarch\u00e4ologie und Unesco-Welterbe\u00bb, \u00abL\u00fcscherz, Pfahlbaumuseum und Sammlung Iseli\u00bb (vgl. weiter oben, Websites)&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Kalcsics, K. (2019) \u00abZeitreise \u2013 Von Wandel und Dauer erz\u00e4hlen\u00bb <a href=\"https:\/\/www.lernwelten-nmg.ch\/_file\/462\/svplus-lernwelten-wb-1-2z-zeitreise-von-wandel-und-dauer-erzaehlen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.lernwelten-nmg.ch\/_file\/462\/svplus-lernwelten-wb-1-2z-zeitreise-von-wandel-und-dauer-erzaehlen.pdf<\/a>&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Arch\u00e4ologiekoffer Pfahlbauten, <\/strong>Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern \/ P\u00e4dagogische Hochschule Bern:&nbsp;<br><a href=\"https:\/\/www.kultur.bkd.be.ch\/de\/start\/dienstleistungen\/dienstleistungen-archaeologie\/archaeologieangebote-fuer-schulen\/archaeologiekoffer.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.kultur.bkd.be.ch\/de\/start\/dienstleistungen\/dienstleistungen-archaeologie\/archaeologieangebote-fuer-schulen\/archaeologiekoffer.html<\/a>&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Ideenset Pfahlbau, <\/strong>Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern \/ P\u00e4dagogische Hochschule Bern:&nbsp;<br><a href=\"https:\/\/www.phbern.ch\/dienstleistungen\/unterrichtsmedien\/ideenset-pfahlbau\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.phbern.ch\/dienstleistungen\/unterrichtsmedien\/ideenset-pfahlbau<\/a>&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-otfm-box-spoiler-end otfm-sp_end\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mitnehmen<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Bleistift, Radiergummi, Farbstifte, Klemmbrett als Unterlage&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Fotoapparat oder Smartphone&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>eventuell Feldstecher&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>eventuell Klappmeter&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>eventuell Kompass&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>dem Wetter angepasste Kleidung&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Bild- und Kartenmaterial: ausgedruckt und eventuell laminiert\u202f(<a href=\"#Download\">Download<\/a>)&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Arbeitsbl\u00e4tter f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler (<a href=\"#Download\">Download<\/a>)&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>L\u00f6sungen zu den Arbeitsbl\u00e4ttern (<a href=\"#Download\">Download<\/a>)&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcr Gruppenarbeit\u202f1 (3. arch\u00e4ologische Spuren deuten): Klappmeter&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcr Gruppenarbeit\u202f2 (3. arch\u00e4ologische Spuren deuten): Feldstecher&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Zeitstrahl (<a href=\"#Download\">Download<\/a>)&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>allgemeines Exkursionsmaterial (Fahrplan, Bahnbillett, Notfallbl\u00e4tter, Notfallkit\u2026)&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 id=\"Bilder\" class=\"wp-block-heading\">Bilder<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Strandpark-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"4107\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Strandpark-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4107\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Strandpark-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Strandpark-300x225.jpeg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Strandpark-768x576.jpeg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Strandpark-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Strandpark-2048x1536.jpeg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Strandpark-1200x900.jpeg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Strandpark-1980x1485.jpeg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Strandpark im von R\u00fctte Gut in Sutz. \u00a9 Anna Barbara Widmer <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Strandpark_Pavillon-chinois_Blick-auf-See-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"4108\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Strandpark_Pavillon-chinois_Blick-auf-See-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4108\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Strandpark_Pavillon-chinois_Blick-auf-See-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Strandpark_Pavillon-chinois_Blick-auf-See-300x225.jpeg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Strandpark_Pavillon-chinois_Blick-auf-See-768x576.jpeg 768w, 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Rechts liegt die Fundstelle Sutz-Lattrigen, R\u00fctte. \u00a9 Anna Barbara Widmer <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Tauchplattform_und_Ausstellung-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"4109\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Tauchplattform_und_Ausstellung-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4109\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Tauchplattform_und_Ausstellung-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Tauchplattform_und_Ausstellung-300x225.jpeg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Tauchplattform_und_Ausstellung-768x576.jpeg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Tauchplattform_und_Ausstellung-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Tauchplattform_und_Ausstellung-2048x1536.jpeg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Tauchplattform_und_Ausstellung-1200x900.jpeg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Tauchplattform_und_Ausstellung-1980x1485.jpeg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tauchplattform des Arch\u00e4ologischen Dienstes des Kantons Bern mit Ausstellungsvitrinen und Infostelle. Hinter der Informationsstele liegt die Fundstelle Sutz-Lattrigen, R\u00fctte. \u00a9 Anna Barbara Widmer <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Bootsanlegestelle_Bootsscherm-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"4110\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Bootsanlegestelle_Bootsscherm-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4110\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Bootsanlegestelle_Bootsscherm-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Bootsanlegestelle_Bootsscherm-300x225.jpeg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Bootsanlegestelle_Bootsscherm-768x576.jpeg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Bootsanlegestelle_Bootsscherm-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Bootsanlegestelle_Bootsscherm-2048x1536.jpeg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Bootsanlegestelle_Bootsscherm-1200x900.jpeg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Bootsanlegestelle_Bootsscherm-1980x1485.jpeg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bootsanlegestelle und Bootsscherm beim Strandpark im von R\u00fctte-Gut in Sutz. \u00a9 Anna Barbara Widmer <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Tauchplattform_und_Steg-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"4111\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Tauchplattform_und_Steg-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4111\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Tauchplattform_und_Steg-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Tauchplattform_und_Steg-300x225.jpeg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Tauchplattform_und_Steg-768x576.jpeg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Tauchplattform_und_Steg-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Tauchplattform_und_Steg-2048x1536.jpeg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Tauchplattform_und_Steg-1200x900.jpeg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Tauchplattform_und_Steg-1980x1485.jpeg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Auf der Tauchplattform des Arch\u00e4ologischen Dienstes des Kantons Bern im von R\u00fctte-Gut in Sutz. \u00a9 Anna Barbara Widmer <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pavillon-chinois-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"4112\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pavillon-chinois-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4112\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pavillon-chinois-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pavillon-chinois-300x225.jpeg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pavillon-chinois-768x576.jpeg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pavillon-chinois-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pavillon-chinois-2048x1536.jpeg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pavillon-chinois-1200x900.jpeg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pavillon-chinois-1980x1485.jpeg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Pavillon chinois im Strandpark des von R\u00fctte-Guts in Sutz. Vor der Juragew\u00e4sserkorrektion lag das Ufer des Bielersees am Mauersockel des Pavillon chinois. \u00a9 Anna Barbara Widmer <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_ehemalige_Ufermauer-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"4113\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_ehemalige_Ufermauer-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4113\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_ehemalige_Ufermauer-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_ehemalige_Ufermauer-300x225.jpeg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_ehemalige_Ufermauer-768x576.jpeg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_ehemalige_Ufermauer-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_ehemalige_Ufermauer-2048x1536.jpeg 2048w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_ehemalige_Ufermauer-1200x900.jpeg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_ehemalige_Ufermauer-1980x1485.jpeg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die ehemalige Ufermauer (aus der Zeit vor der Juragew\u00e4sserkorrektion) ist heute \u00fcberwachsen. \u00a9 Anna Barbara Widmer <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_WC-Anlage_Holzdepot-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"4114\" 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\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">WC-Anlage und Holzdepot im Strandpark des von R\u00fctte-Guts in Sutz. \u00a9 Anna Barbara Widmer <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Veloparkplatz-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"2560\" data-id=\"4115\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Veloparkplatz-scaled.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4115\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Veloparkplatz-scaled.jpeg 1920w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Veloparkplatz-225x300.jpeg 225w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Veloparkplatz-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Veloparkplatz-1152x1536.jpeg 1152w, 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<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_vom_Land-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" data-id=\"4096\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_vom_Land-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4096\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_vom_Land-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_vom_Land-300x169.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_vom_Land-768x432.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_vom_Land-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_vom_Land-2048x1152.jpg 2048w, 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Durch \u00dcberlappung mit immer \u00e4lteren H\u00f6lzern wurde eine l\u00fcckenlose Abfolge von Jahrringbreiten erstellt, die im Falle der Eiche in Mitteleuropa 10\u202f000\u202fJahre in die Vergangenheit zur\u00fcckreicht. \u00a9 Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern, Matthias Bolliger und Eliane Schranz <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pfahlplan-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"608\" height=\"1024\" data-id=\"4099\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pfahlplan-608x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4099\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pfahlplan-608x1024.jpg 608w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pfahlplan-178x300.jpg 178w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pfahlplan-768x1294.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pfahlplan-912x1536.jpg 912w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pfahlplan-1216x2048.jpg 1216w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pfahlplan-1200x2021.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Pfahlplan-scaled.jpg 1520w\" sizes=\"auto, (max-width: 608px) 100vw, 608px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Pfahlplan Sutz-Lattrigen, R\u00fctte. Anhand der jahrgenau datierten Pf\u00e4hle lassen sich drei nacheinander bestehende D\u00f6rfer \u2013 hier D\u00f6rfer B und C \u2013 rekonstruieren. \u00a9 Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern, Andreas Zwahlen. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Lattrigen_Hauptstrasse_57.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"818\" data-id=\"4100\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Lattrigen_Hauptstrasse_57-1024x818.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4100\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Lattrigen_Hauptstrasse_57-1024x818.jpg 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Lattrigen_Hauptstrasse_57-300x240.jpg 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Lattrigen_Hauptstrasse_57-768x614.jpg 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Lattrigen_Hauptstrasse_57-1536x1227.jpg 1536w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Lattrigen_Hauptstrasse_57-1200x959.jpg 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Lattrigen_Hauptstrasse_57.jpg 1592w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lattrigen, Hauptstrasse 57, 59, 59a. Die Grabungsfl\u00e4che nach Abschluss der Sondierungskampagne im Fr\u00fchling 2017. Blick nach Westen. 1\u20133 Gelbe Fl\u00e4chen: Fundzonen. 4 Gelber Punkt: Grube mit Schalenstein und Ger\u00f6llen. \u00a9 Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern, Carlos Pinto (grafische \u00dcberarbeitung Eliane Schranz) <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"705\" data-id=\"4101\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild-1024x705.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4101\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild-1024x705.png 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild-300x207.png 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild-768x529.png 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild.png 1098w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sutz-Lattrigen, R\u00fctte. Luftbild von 1947 mit rot eingezeichneter Uferlinie. \u00a9  <br><br>Eidgen\u00f6ssisches Milit\u00e4rdepartement (Luftbild 1947) und Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern, Marianne Ramstein (Georeferenzierung und Eintrag Uferlinie) <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_2024.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"703\" data-id=\"4102\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_2024-1024x703.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4102\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_2024-1024x703.png 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_2024-300x206.png 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_2024-768x527.png 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Luftbild_2024.png 1099w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sutz-Lattrigen, R\u00fctte. Luftbild von 2014. Die Uferlinie von 1947 ist rot eingezeichnet. Der Uferr\u00fcckgang an der Landspitze betrug rund einen halben Meter pro Jahr. \u00a9 M. Bassi, Giudicetti e Baumann SA, Roveredo (Orthofoto) und Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern, Marianne Ramstein (Georeferenzierung und Eintrag Uferlinie) <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Wellen_wind.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1009\" height=\"754\" data-id=\"4103\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Wellen_wind.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4103\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Wellen_wind.png 1009w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Wellen_wind-300x224.png 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Wellen_wind-768x574.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1009px) 100vw, 1009px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sutz-Lattrigen, R\u00fctte. Bei starkem Westwind untersp\u00fclen die Wellen das Ufer. Aufnahme 6. Februar 2013. \u00a9 Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern, Tauchequipe <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Wellenbrecher.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"677\" data-id=\"4104\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Wellenbrecher-1024x677.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4104\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Wellenbrecher-1024x677.png 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Wellenbrecher-300x198.png 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Wellenbrecher-768x507.png 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Wellenbrecher.png 1135w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Wellenbrecher sch\u00fctzt das Ufer vor der Erosion. \u00a9 Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern, Marianne Ramstein <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Kies.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"579\" data-id=\"4105\" src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Kies-1024x579.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4105\" srcset=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Kies-1024x579.png 1024w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Kies-300x170.png 300w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Kies-768x434.png 768w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Kies-1200x679.png 1200w, https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Sutz_Kies.png 1347w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die helle Aufsch\u00fcttung mit Kies vor dem Wellenbrecher ist nach Abschluss der Arbeiten im See gut zu erkennen. Aufnahme 13. November 2020. \u00a9 Arch\u00e4ologischer Dienst des Kantons Bern, Carlos Pinto <\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-left\" id=\"Download\">Download<\/h2>\n\n\n<div class='w3eden'>\n    <div class=''>\n\n        \n        <div id=\"content_wpdm_package_1\">\n            <div class='row'><div class='col-lg-12 col-md-12 col-12'><!-- WPDM Link Template: Default Template -->\n\n<div class=\"link-template-default card mb-2\">\n    <div class=\"card-body\">\n        <div class=\"media\">\n            <div class=\"mr-3 img-48\"><img decoding=\"async\" class=\"wpdm_icon\" alt=\"Ic\u00f4ne\"   src=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/wp-content\/plugins\/download-manager\/assets\/file-type-icons\/pdf.svg\" \/><\/div>\n            <div class=\"media-body\">\n                <h3 class=\"package-title\"><a href='https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/arbeitsblaetter-fuer-schuelerinnen-und-schueler\/'>L\u00f6sungen zu den Arbeitsbl\u00e4ttern<\/a><\/h3>\n                <div class=\"text-muted text-small\"><i class=\"fas fa-copy\"><\/i> 1 fichier\u00b7s <i class=\"fas fa-hdd ml-3\"><\/i> 196.74 KB<\/div>\n            <\/div>\n            <div class=\"ml-3\">\n                <a class='wpdm-download-link download-on-click btn btn-primary ' rel='nofollow' href='#' data-downloadurl=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/arbeitsblaetter-fuer-schuelerinnen-und-schueler\/?wpdmdl=4122&refresh=6ab06cd0e901e1789947088\">Download<\/a>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<\/div><div class='col-lg-12 col-md-12 col-12'><!-- WPDM Link Template: Default Template -->\n\n<div class=\"link-template-default card mb-2\">\n    <div class=\"card-body\">\n        <div class=\"media\">\n            <div class=\"mr-3 img-48\"><img decoding=\"async\" class=\"wpdm_icon\" alt=\"Ic\u00f4ne\"   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href='https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/zeitstrahl\/'>Zeitstrahl<\/a><\/h3>\n                <div class=\"text-muted text-small\"><i class=\"fas fa-copy\"><\/i> 1 fichier\u00b7s <i class=\"fas fa-hdd ml-3\"><\/i> 36 kB<\/div>\n            <\/div>\n            <div class=\"ml-3\">\n                <a class='wpdm-download-link download-on-click btn btn-primary ' rel='nofollow' href='#' data-downloadurl=\"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/download\/zeitstrahl\/?wpdmdl=1206&refresh=6ab06cd0f32361789947088\">T\u00e9l\u00e9charger<\/a>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<\/div><\/div>            <div style='clear:both'><\/div><div class='text-center'><ul class='pagination wpdm-pagination pagination-centered text-center'><\/ul><\/div><div style='clear:both'><\/div>        <\/div>\n\n        <div style='clear:both'><\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anreise<\/h2>\n\n\n\n<iframe style='border:none' width='100%' 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Verlangen). Der Fussweg ab dem Bahnhof Sutz bis zum von R\u00fctte-Gut ist signalisiert. F\u00fcr eine Anreise per Velo findet sich am Rand des Parkes ein Veloabstellplatz.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">CC-BY-SA<br>Konzept: ADB und PHBern<br>Didaktische \u00dcberlegungen: Anna Barbara Widmer, ADB, und Martin Furer und Pascal Piller, PHBern<br>Texte: Anna Barbara Widmer, ADB<br>Wissenschaftliche Inhalte, Korrektorat: Anna Barbara Widmer und Andrea Lanzicher, ADB, und Brigitte Andres, ADB<br>Titelbild: Anna Barbara Widmer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim von R\u00fctte-Gut in Sutz befindet sich die Aussenstelle des Arch\u00e4ologischen Dienstes des Kantons Bern mit der Unterwasserarch\u00e4ologie und Dendrochronologie. 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Hier liegt auch die jungsteinzeitliche Unesco-Welterbe-Fundstelle Sutz-Lattrigen, R\u00fctte.&nbsp;<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Die Fundstelle liegt im Uferbereich des Bielersees vor dem von R\u00fctte-Gut. Seit 2020 wird sie mit baulichen Massnahmen vor weiterer Erosion gesch\u00fctzt. Am Ostrand der Fundstelle befindet sich auf einer Plattform im See die Tauchbasis des Arch\u00e4ologischen Dienstes. Sie ist \u00fcber einen Holzsteg \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich und bietet Sicht auf die Fundstelle. Eine Ausstellungsvitrine informiert vor Ort \u00fcber die \u00abPfahlbauten\u00bb in Sutz-Lattrigen und am Bielersee sowie \u00fcber das Welterbe.&nbsp;<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n","comment_info":"0","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4088","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4088"}],"version-history":[{"count":43,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4088\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4282,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4088\/revisions\/4282"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4089"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4088"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4088"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archaeologie.ideenset.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4088"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}